Möchte mich gerne vorstellen

igraine9
[1] 16.07.09, 09:49

Hallo,
Mein Name ist Sonja, bin 28 Jahre alt und nun stolze Mama von 2 Jungs.

Ich habe letzen Freitag meinen kleinen Sohn in der 39.SSW per Kaiserschnitt geboren. Ich hatte eine Gestose und beginnendes Hellp-Syndrom. Ich hatte schon 1,5 Woche vorher immerwieder erhöhten Blutdruck und bekam immermehr Wassereinlagerungen( konnte kaum noch eine Faust machen).
Am Freitag bekam ich dann heftige Kopfschmerzen und wir sind ins KH. Da mein Kleiner Wachstumsretardiert ( 2410g, 48cm) war, wollte der Chefarzt nicht das Risiko einer normalen Entbindung eingehen.
Ich muss sagen, dass ich mich irgendwie nur sehr langsam erhole. Ich habe immernoch ziemlich viel Wasser im Körper und mein Blutdruck ist immernoch leicht erhöht.

Ich habe auch seelisch an dem ganzen zu knacken, da ich mich irgendwie von meinem Körper betrogen fühle. Ich habe schon einen Sohn, den ich spontan bekommen habe und ich hatte mich so auf die Geburt gefreut und dann macht mein Körper sowas.
Ich bin froh, dass ich den CLub hier gefunden habe, denn ich denke, dass ihr mich am besten verstehen könnt. Von meinen Verwandten und Freunden krieg ich immernur zu hören, dass ich doch froh sein soll, dass alles gut gegangen ist. Ich kann ehrlich gesagt diesen Spruch nicht mehr hören.

lg
Igraine+Michael( Juli´05)+#baby Florian( Juli´09)

eselyn
[2] 16.07.09, 11:24

Hallo,

ich bin auch neu hier in dem Club angemeldet.
Ich kann Dich nur zu gut verstehen. Ich habe 2007 bei 33+0 mit einer schweren Präeklampsie und beginnendem HELLP per Notkaiserschnitt entbunden. Das habe ich bis heute nicht ganz verkraftet, obwohl mein Sohn auch topfit ist. Es war schon hart, dass man mir von jetzt auf gleich das Kind aus dem Bauch "geschnitten hat". Mein Blutdruck war danach auch noch erhöht, er hat sich aber ca. binnen einem Monat wieder normalisiert.
Jetzt bin ich erneut schwanger (22+1) und habe schon wieder erste Symptome (tw. Bluthochdruck, tw. Eiweiß im Urin und leichte Wassereinlagerungen). Ich hoffe, im Moment einfach nur, solange wie möglich durchzuhalten und nicht bei jedem erhöhten Wert in Panik auszubrechen...
Versuch auf jeden Fall nach vorne zu schauen. Schwierig ist natürlich kurz nach der Entbindung auch, dass Deine Hormone erst einmal in den Keller wandern ("Baby-Blues") und es das einem nicht leichter macht das Ganze zu verarbeiten.

LG und alles Gute mit Deinem Baby, eselyn