Fluortabletten und Bauchschmerzen

aita91
[1] 20.01.09, 16:02

Hallo liebe Clubmitglieder!
Neulich habe ich meine Frage im normalen Forum gestellt und leider keine Antwort bekommen. Es interessiert mich jetzt aber doch. Vielleicht weiß ja einer von Euch mehr.
Also: Immer wieder hört man, dass Zymafluor und Co. Bauchschmerzen verursachen würden. Auch die berühmte Hebigabi hat das auf ihrer HP stehen.
Mein Sohn bekommt die auch und hatte nie Probleme, aber das spielt hier keine Rolle.
Ist da was Wahres dran? Wieso steht nichts davon im Beipackzettel? Wenn da was dran wäre, müsste das doch eigentlich unter Nebenwirkungen stehen, oder???
Wer macht mich schlauer?

Viele Grüße!

aita

P.S.: Dieses Forum/Club ist Balsam für meine Nerven, wenn man wieder mal das Gefühl nicht los wird, dass alle, alle, alle Mütter auf dieser Welt (auch die ganz klar intelligenten) ihre Kinder mit Globuli zuballern.

brautjungfer
[2] 20.01.09, 16:08

ob da was dran ist mit den Bauchschmerzen weiß ich nciht, aber wir haben unsern Kindern die aus anderen Gründen nicht gegeben #cool

aita91
[3] 20.01.09, 16:16

Ja, ich kenne auch die Meinung und Argumente der Leute, die diese Tabletten nicht geben. Wir haben uns aber dazu entschlossen. Nicht nur, sondern auch, weil es KH, KiA und verschiedene Zahnärzte empfohlen haben. Aber um diese Frage geht es mir nicht.
Ich kann die Frage auch allgemeiner stellen: Kann ich davon ausgehen, dass bei gängigen Medikamenten alle Nebenwirkungen im Beipackzettel stehen?

wemauchimmer
[4] 20.01.09, 17:08

also ich bin kein Arzt oder so.
Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß ein Mittel, was dermaßen in die Breite gestreut wird wie Zymafluor, und das schon seit vielen Jahren, irgendwelche häufigen unbekannten Nebenwirkungen hat. Oder gar, daß diese absichtlich verschwiegen werden (können).
Ich denke doch eher, wenn die Eltern Angst vor "Schulmedizin" haben, kriegen die Kinder halt eher "Bauchweh", wenn sie so etwas schlucken. Da ist ganz normale Psychosomatik am Werk. Da helfen dann Globulis auch bestimmt ganz super dagegen.

lieselliesel
[5] 20.01.09, 19:42

Hallo zusammen,

ich konnte mir das auch nicht vorstellen, obwohl ich trotzdem in den ersten 6 Monaten nur Vigantoletten zunächst nur aus dem Grund der Bauchschmerzen gegeben hab (weil mir das eine KiÄ so gesagt hab und ich da noch nicht so skeptisch war;-) ). EIne Erklärung dafür hab ich bis heute nicht.

Dann hab ich mich ziemlich eingehend informiert. Es ist ja nun so, dass di Zahnärzte und viele KiÄ mittlerweile die systemische Gabe von Fluor (also als tabletten) nicht mehr empfehlen. Zahnärzte (zumindes so ne offizielle Seite vom Zahnärzteverband oder so, weiß es leider grad nicht mehr) empfehlen die lokale Fluoridierung der Zähne durch Zahnpasta.

So werde ich das beim 2. Kind jetzt wie bei Lene handhaben: Vigabtoletten und sobald Zähne da sind fluoridierte Zahnpasta.

Grüssle, Marlis

lieselliesel
[6] 20.01.09, 19:49

Zitat von aita91:Ich kann die Frage auch allgemeiner stellen: Kann ich davon ausgehen, dass bei gängigen Medikamenten alle Nebenwirkungen im Beipackzettel stehen?
Das SOLLTE natürlich der Fall sein. Und da ja diese Bauchschmerzen angeblich soooo häufig sind, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass diese Nebenwirkung in Studien zutage getreten wäre.

Aber es ist schon so: manche Nebenwirkungen sind so selten, dass sie ein sehr großes Patientenkollektiv brauchen oder länger als in den Zulassungsstudien eingenommen werden müssen. Dann kann es schon sein, dass eine Nebenwirkung nicht im Beipackzettel steht, auch wenn es sie wirklich gibt.

Das sollte dann weiter wie folgt laufen: Patient meldet die NW seinem verodnenden Arzt, der mledet das an irgend eine Stelle (weiß grad nicht welche, die meisten Ärzte wohl auch nicht) und die geben das dann weiter. Das passiert so gut wie nie. Deshalb ist es trotz anzuprangernder Problematik in dem Bereich schon sinnvoll, dass Ärzte an Feldstudien der Pharmindustrie mitwirken. Dann wird ao eine NW eher gemeldet.

Grüssle, Ma

brautjungfer
[7] 21.01.09, 08:01

stimme da Marlies zu.

Unsere Kinderzahnärztin und auch die Ärzte die wir privat kennen, haben uns davon abgeraten.
Zahnpasta reicht vollkommen aus.

aita91
[8] 22.01.09, 11:53

Vielen Dank für Eure Antworten!