KINDERWUNSCH

sali123
[1] 27.08.09, 06:26

Morgen,

da hier in letzter Zeit vermehrt Fragen zum Thema Kinderwunsch und Schwangerschaft kommen, hier mal ein interessanter Beitrag für euch:

Natürliche Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch
von Margret Madejsky

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Bei Unfruchtbarkeit ein Stein der Weisen: das Frauenmänteli ist ein altbewährtes Gebärmuttertonikum der Volksmedizin. Das Kraut regt den Eisprung an, reguliert die Hormone und hilft bei Neigung zu Fehlgeburt.
Schätzungen zufolge bleibt etwa jedes sechste Paar ungewollt kinderlos. Für betroffene Paare wird der unerfüllte Kinderwunsch mitunter zur Zerreißprobe. Von Monat zu Monat wird dem freudigen Ereignis entgegengefiebert, bis das Regelblut zeigt, dass es wieder nicht geklappt hat. Nicht selten wird jahrelang die Lebensplanung auf den Eisprung ausgerichtet. Früher oder später sind Frust, Tränen, Selbstwertmangel und Zweifel an der Partnerschaft die Folge. 2001 mündete der Weg von etwa 3100 Schweizer Paaren in die Reproduktionsmedizin - Tendenz steigend. Viele glauben, dass Ihnen nur noch die modernste Medizin helfen könne, doch für Körper und Seele erweist sich die Reproduktionsmedizin als sehr belastend. Die Hormone, etwa Clomifen zur Auslösung des Eisprungs, können in Einzelfällen nicht nur die Eizellen zur Reifung bringen, sondern auch Myome oder Zysten wachsen lassen. So erging es zum Beispiel jener Frau, die ein kleines Myom hatte, und sich auf ärztliches Anraten hin auf eine Hormontherapie einließ. Durch die hormonelle Stimulation wuchs das Myom und musste einige Wochen später entfernt werden - inzwischen wog es 1,7 kg!
Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken für die Frau, bleiben die Hormontherapien auch für deren Kinder nicht ohne Folgen: Wissenschaftler fanden heraus, dass durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) erzeugte Kinder häufiger an Netzhauttumoren, an Skelettwachstumsstörungen und an Fehlbildungen innerer Organe leiden. Auch kommt es im Rahmen solcher Therapien häufiger zu Mehrlings- und Frühgeburten. Das heißt im Klartext: Die Reproduktionsmedizin steckt noch in den Kinderschuhen und Paare, die sich darauf einlassen, sind bessere Versuchskaninchen. Man bedenke, dass die Reproduktionsmedizin erst wenige Jahrzehnte alt ist. Das erste IVF- Kind ist heute gerade mal 25 Jahre alt.

Als Osterblume kündigt die Küchenschelle die Rückkehr der Vegetationsgeister an, in der Homöopathie gilt Pulsatilla als eines der besten Fruchtbarkeitsmittel.
Dagegen begleiten Heilpflanzen den Menschen seit Jahrtausenden. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Hormonbehandlung, macht eine naturheilkundliche Fruchtbarkeitssteigerung, etwa mit pflanzlichen und homöopathischen Arzneien in jedem Fall gesünder und auch die Erfolge sprechen für sich. Selbst bei jahrelangem Kinderwunsch haben sich Entgiftungskuren, Entsäuerung sowie die gezielte Anwendung hormonell regulierender Heilpflanzen und homöopathischer Arzneien bewährt.
Einen Hauptgrund für die sinkende Fruchtbarkeit sehen Fachleute in dem steigenden Alter der Frauen mit Kinderwunsch. Immer mehr Frauen machen erst Karriere und wollen dann schwanger werden. Doch mit zunehmendem Alter werden die Eisprünge seltener, so dass die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis stetig sinkt: Statistisch gesehen muss es eine 20-Jährige, die schwanger werden will, im Durchschnitt fünf Zyklen lang probieren, eine 40-Jährige braucht bereits 20 Zyklen. Doch in vielen Fällen lässt sich der Eisprung mit Naturarzneien anregen. Bewährt haben sich zum Beispiel Teekuren mit Beifuss (Artemisia vulgaris). Beifusstee regt die hormonelle Achse an und ist angezeigt, wenn etwa nach Antibabypille die Regelblutung ins Stocken geraten ist. Am besten kombiniert man das Kraut der Mondgöttin Artemis mit anderen hormonell stimulierenden Heilpflanzen wie Damiana und Rosmarin und trinkt ab Ausklingen der Monatsblutung bis zum Eisprung täglich einen halben Liter. Der Erfolg solcher Teekuren macht sich nicht selten durch ein gesteigertes Wohlbefinden und vermehrte Lust bemerkbar.
Auch der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) gilt seit Urzeiten als Symbolpflanze der Fruchtbarkeit. Das becherförmige Blatt mit der glitzernden Wasserperle in der Mitte wurde stets mit dem Geburtsschoß verglichen und dieser Signatur wegen unterstellte man die Pflanze den Fruchtbarkeitsgöttinnen: Bei den Germanen war sie das Attribut der Frigga, bei den Römern hieß das Kraut Venusmantel und im Christentum wurde es als Marienmantel zur Symbolpflanze der unbefleckten Empfängnis. Kräuterkundige schätzen das Frauenmänteli bis heute als Gebärmuttertonikum und Universalmittel bei Frauenleiden. Vor allem Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regen den Eisprung an, kräftigen die Gebärmutter, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern Regelkrämpfe. Der Schweizer Kräuterpfarrer Künzli lobte das edle Rosengewächs einst bei Neigung zu Fehlgeburt wie auch zur Verhütung des Wochenbettfiebers.

Agnus castus (Mönchspfeffer) wurde einst von Nonnen und Mönchen als triebdämpfender Pfefferersatz in die Speisen getan. Heute reguliert man mit der Symbolpflanze der Keuschheit den Gelbkörperspiegel.
Die Homöopathie verfügt ebenfalls über zahlreiche Arzneien für die Fruchtbarkeit. Mit dem rechten Mittel kann man das Clomifen der Reproduktionsmedizin, in der Schweiz besser unter den Namen "Clomid" oder "Serophene" bekannt, durchaus ersetzen. Zum Beispiel lässt sich der Eisprung mit Hilfe von homöopathisch aufbereitetem Kupfer anregen. Der Trick stammt aus der Tiermedizin: Wenn die Kuh nicht stierig werden wollte, dann gaben die Bauern den Tieren einst Storchschnabelkraut zusammen mit Kupferfeile ins Futter - und, was der Kuh hilft, das hilft dem Menschen oftmals auch ... Heute ist gefeiltes Kupfer wegen des giftigen Grünspans nicht mehr empfehlenswert, aber das homöopathische Kupfer ist eines der wichtigsten Mittel in der Frauenheilkunde. Es regt die Nieren an und verbessert die Eisenverwertung. Außerdem ordnet man Kupfer astrologisch der Venus zu. Daher steigert eine mehrwöchige Kur, etwa mit Cuprum metallicum D6 nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Lust und wirkt nebenbei noch krampflösend.

Ein weiteres Wundermittel für die Fruchtbarkeit ist Pulsatilla. In der Homöopathie zählt Pulsatilla, die Küchenschelle, zu den wichtigsten Frauenmitteln. Als Typenmittel passt es besonders gut zu blonden, blauäugigen und sanftmütigen Frauen, die tränenreich sind und vor der Regel unter Brustspannen, Bauchauftreibung und Stimmungsschwankungen leiden. Aber egal ob blond oder brünett: Pulsatilla D6 kann, in der ersten Zyklushälfte eingenommen den Eisprung anregen. Die homöopathisch aufbereitete Küchenschelle wirkt auch einer weiteren häufigen Ursache der Unfruchtbarkeit entgegen: dem Gelbkörpermangel. Hinweise auf eine Gelbkörperschwäche sind prämenstruelle Beschwerden wie Brustspannen oder Stimmungsschwankungen, Regelkrämpfe bei fetzig-klumpigem Blut sowie ein zögerlicher Temperaturanstieg nach dem Eisprung und eine kurze Gelbkörperphase.
Zweifelsohne haben die von Schulmedizinern verordneten Medikamente, etwa Progesteron, vielen Frauen geholfen. Doch für manche Frauen sind solche Hormonpräparate eine Tortur: Zu den häufig genannten Nebenwirkungen gehören Gewichtszunahme, Brustschmerzen, Depressionen und sexuelle Unlust. Pflanzliche Arzneien können mitunter ebenfalls zu Unlust führen, aber meistens sind sie weit verträglicher als schulmedizinische Hormone. Daher weichen Gynäkologen bei Gelbkörpermangel immer häufiger auf Agnus castus aus, ein Eisenkrautgewächs, das auch Mönchspfeffer oder Keuschlamm heißt, weil es einst als triebdämpfendes Mittel von Mönchen wie Nonnen gebraucht wurde. Untersuchungen zufolge reguliert das alte Mönchsmittel den Gelbkörperspiegel und senkt auch das erhöhte Prolaktin. Mönchspfeffer sollte jedoch nur gezielt angewendet werden bei Frauen, die zu häufig oder zu stark bluten, und die nachweislich unter Gelbkörpermangel oder erhöhtem Prolaktin leiden. Denn eine schwache oder seltene Regel kann durch Agnus castus unterdrückt werden.
Damit sind wir mit dem Kräuterlatein noch lange nicht am Ende, denn auch das Frauenmänteli und die Schafgarbe regulieren, zum Beispiel als Tee getrunken, die Gelbkörperhormone und fördern somit Empfängnis und Einnistung der befruchteten Eizelle. Doch die beste Arznei kann nicht helfen, wenn man durch falsche Lebensweise der Fruchtbarkeit den Boden nimmt. Vor allem Genussgifte wie Kaffee, Nikotin oder Alkohol sowie Dauerstress sind Gift für den Gelbkörper!
Meist ist die Unfruchtbarkeit jedoch ein multifaktorielles Geschehen, das heißt, bei vielen Paaren wirken sich drei bis vier Ursachen gleichzeitig hemmend auf die Empfängnis aus. Nicht selten treffen ein verfrühter Eisprung bei unreifer Eizelle mit einem Gelbkörpermangel und einem spermienfeindlichen Scheidenmilieu zusammen. In vielen Fällen kommen noch erschwerende Faktoren von Seiten des Mannes hinzu.

Weil der Stinkende Storchschnabel die Fruchtbarkeit steigert, nennt man ihn im Volksmund "Kindsmacher". Die Schafgarbe gehört zu den hormonell regulierenden Frauenkräutern.

Entgegen der landläufigen Meinung tickt die biologische Uhr nämlich auch für Männer, denn mit dem Alter sinken Spermienzahl und Qualität. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Samenzellen ab dem 35. Lebensjahr häufiger Defekte aufweisen und führen dies auf ein Nachlassen des Immunsystems zurück, das funktionsuntüchtige Samenzellen normalerweise beseitigen würde. Neben dem natürlichen Alterungsprozess können sich wiederum Stress, Genuss- oder Umweltgifte oder eine sitzende Lebensweise negativ auswirken.
Wenn Anzahl und Beweglichkeit der Spermien gesteigert werden sollen, dann empfehlen sich zunächst Kuren mit Vitamin E und Zink sowie der tägliche Genuss von Brennnesselsamen. In den Alpenländern weiß man(n) das schon lange: Die alten Leute, die etwas von den Pflanzen verstehen, essen täglich Brennnesselsamen, um ihre Gesundheit und Potenz zu erhalten. Eine Pflanze, die derart fruchtbar und zäh ist wie die Brennnessel, überträgt ihre Heilkräfte eben auch auf den Menschen. Auch Kürbiskerne oder Pastinakwurzel sollten auf den Speiseplan, denn diese Nahrungspflanzen wirken sich günstig auf Fruchtbarkeit und Potenz aus.
Immerhin gehen Gynäkologen davon aus, dass die Ursachen der Unfruchtbarkeit in etwa 40 Prozent beim Mann liegen. Bei Männern tauchen in der Krankengeschichte vielleicht Mumps, Hodenkrampfadern, latente Amalgam-, Blei- oder Pestizidvergiftungen auf, welche die Fruchtbarkeit einschränken. In vielen Fällen kann hier jedoch eine gezielte Anwendung von Heilpflanzen und Homöopathie durch erfahrene Naturheilpraktiker oder Umweltmediziner helfen. Auf keinen Fall sollten sich die betroffenen Paare und deren Therapeuten damit zufrieden geben, wenn es heißt, gynäkologisch sei alles in Ordnung oder die Ursache liege klar bei der Frau oder beim Mann. Denn Erfolg hat nur die Behandlung, die auf alle Ursachen abgestimmt ist!

Storchschnabelwein für die Fruchtbarkeit:
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Weil der Storchschnabel die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier zu steigern vermag, heißt das Kraut im Volksmund "Kindsmacher". Damit einem der Storch ins Bein beißt, sollte man aus dem Kraut einen Wein zubereiten.
So wirds gemacht:
Zwei Handvoll blühendes Storchschnabelkraut gesäubert und grob zerkleinert in einen Topf geben und mit 0,7 Liter Weißwein übergießen. Das Ganze auf dem Herd erhitzen und etwa drei Minuten köcheln, dann vom Herd nehmen und abgedeckt abkühlen lassen. Im lauwarmen Zustand noch einen Esslöffel Bienenhonig unterrühren, den Heilwein in die saubere Flasche zurückfüllen und kühl aufbewahren. Zwei Mal täglich ein Glas (ca. 100 ml) vor dem Essen.

Der Nestreinigungstee:
2 Teile Brennnesselblätter
2 Teile Goldrutenkraut
3 Teile Gundelrebenkraut
3 Teile Frauenmantelkraut
2 Teile Schafgarbenblüten
1 Teil Stiefmütterchen
2 Teile Storchschnabel
3 Teile Taubnesselkraut mit Blüten
Alle Kräuter mischen und zwei Teelöffel der Mischung mit etwa 200 ml kochendem Wasser überbrühen, cirka 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und mindestens vier Wochen lang täglich drei Tassen trinken.

Bewährte Naturarzneien bei Kinderwunsch:
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Bei Neigung zu Fehlgeburt:
Folsäure: Einen Folsäuremangel sollte man unbedingt vor der Schwangerschaft beheben. Alchemilla Urtinktur von ALCEA: Zwei Mal täglich 7 Tropfen bis zum Abstillen.
Corpus luteum D6 von Staufen-Pharma: Zwei Mal täglich 5 bis 10 Globuli; bei erfolgter Empfängnis sollte das Mittel die gesamte Schwangerschaft über eingenommen werden.
Kalium carbonicum D6: Zwei Mal täglich 5 bis 10 Globuli. Das Mittel ist bei ziehenden Rückenschmerzen sowie bei Neigung zu Fehlgeburt in den ersten drei Monaten angezeigt.
Bryophyllum 50% Pulver von Weleda: Bewährt sind zwei Mal täglich eine Messerspitze, um frühzeitiger Wehentätigkeit entgegenzuwirken.

Bei Gelbkörperschwäche:
Agnus castus: Bewährt hat sich kurmäßige Einnahme von Agnus castus-Präparaten über zwei bis drei Monate hinweg (weiteres siehe Text).
Alchemilla Urtinktur von Alcea: Zwei Mal täglich 7 Tropfen (siehe oben).
Corpus luteum D6 von Staufen-Pharma: Zwei Mal täglich 5 bis 10 Globuli (siehe oben).
Pulsatilla D12: Zwei Mal täglich 5 Globuli; das Mittel ist vor allem bei Gelbkörperschwäche mit Brustschwellung und Stimmungsschwankungen vor der Regel angezeigt.

Zur Anregung des Eisprungs:
Alchemilla Urtinktur von ALCEA: Bewährtes Frauentonikum; zwei Mal täglich 7 Tropfen.
Argentum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli in der ersten Zyklushälfte. Das Mittel kann bei frühzeitig eingetretenen Wechseljahren sowie bei Unterfunktion der Eierstöcke hilfreich sein. Achtung: Nicht bei Myom oder Zysten einnehmen!
Cuprum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli in der ersten Zyklushälfte (siehe Text).
Follikelhormon synth. D12 von Staufen-Pharma: Bewährt hat sich die gezielte Einnahme

zur Anregung des Eisprungs am 8., 10. und 12. Zyklustag morgens nüchtern 10 Globuli.
Jodum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli. Nicht bei Schilddrüsenüberfunktion einnehmen!
Pulsatilla D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli rund um den errechneten Eisprungstermin.

Bei Sperma-Allergie:
Urtica Urtinktur von Alcea: Zwei Mal täglich 5 Tropfen. Das Mittel sollte bei Allergien viele Wochen lang eingenommen werden; eine billigere Alternative wäre frischer Brennnesseltee.
Calcium carbonicum D6: Zwei Mal täglich 10 bis 15 Globuli. Das Mittel kann prinzipiell jede Allergiebehandlung unterstützen, es sollte jedoch lange Zeit eingenommen werden.
Histaminum D12 von Staufen-Pharma: Längerfristig ein bis zwei Mal täglich 5 Globuli.
Außerdem ist es bei Allergien sinnvoll, Stress zu reduzieren, den Körper zu entgiften (z.B. Frühjahrskur), eine Eigenblutbehandlung durchzuführen und sich eiweißarm zu ernähren.

Bei Entzündungen:
Lokaltherapie mit Knoblauch: 7 bis 14 Tage lang jeden Abend eine geschälte Knoblauchzehe in die Scheide einführen und morgens wieder entfernen.
Medorrhinum D30: Zunächst nur einmalig morgens nüchtern 10 Globuli im Mund zergehen lassen - sehr reaktionsfreudige Arznei, sollte daher nur in Absprache mit erfahrenen Homöopathen eingenommen werden.
Siehe Teemischung zur Nestsäuberung!

Bei Übersäuerung:
Alkala N Pulver von Sanum: Bewährt hat sich die sechs bis acht Wochen-Kur, wobei morgens nüchtern ein Messlöffel in Wasser eingenommen wird. Während dieser Kur sollten säuernde Nahrungsmittel wie Zucker, Fleisch, Alkohol und Kaffee reduziert werden.
Natriumbikarbonat: Bei saurem Scheidenmilieu kann man einen Teelöffel Natriumbikarbonat in 100 ml Wasser auflösen und mit Hilfe einer Einmalspritze kurz vor dem Geschlechtsverkehr zur Scheidenspülung gebraucht werden. Achtung: Nicht bei Entzündungen anwenden!
Zur Anregung der Spermienbildung:
Argentum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli zur Anregung der Keimdrüsen.
Brennnesselsamen: Zwei Mal täglich ein Esslöffel auf Brot, im Salat oder pur einnehmen.
Vitamin E: Lassen Sie sich vom Apotheker ein Präparat empfehlen.
Zink: Ein Mangel führt zu verminderter Spermienproduktion, betroffen sind vor allem Diabetiker und Vegetarier. Lassen Sie sich vom Apotheker ein Präparat empfehlen.
Außerdem sollten Genussgifte wie Alkohol, Kaffee oder Nikotin reduziert werden. Ferner hilft viel Bewegung, da die Hoden bei sitzender Lebensweise überwärmt werden und weniger Spermien bilden. Die gezielte naturheilkundliche Behandlung von Verdauungs-, Leber- oder Nierenschwäche kann ebenfalls die Spermienbildung verbessern.
Außerdem kann folgende Teemischung förderlich sein: Angelika-, Brennnessel- und Liebstöckelwurzel mit Männertreu und Pastinakwurzel zu gleichen Teilen mischen. Zwei Teelöffel pro Tasse heiß überbrühen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen; mindestens sechs Wochen lang täglich zwei Tassen.

Die Schätzungen gehen weit auseinander, aber mindestens fünf bis sechs Prozent aller Paare bleiben derzeit ungewollt kinderlos - Tendenz steigend. Für die meisten beginnt mit der Erkenntnis, dass es mit der Fortpflanzung von alleine wohl nicht funktionieren wird, eine jahrelange Odyssee, die für Tausende in die Reproduktionsmedizin mündet. Erst fiebern vor allem die Frauen dem freudigen Ereignis von Monat zu Monat entgegen, bis die Blutung doch wieder eintritt und den gefürchteten Frust mit sich bringt. Für die betroffenen Paare ist es eine Zerreißprobe und nur den wenigsten gelingt es langfristig, Lebensfreude und Liebeslust aufrecht zu erhalten, wenn sich alles nur noch um den Eisprung dreht. Natürlich sind die Ursachen von unerfülltem Kinderwunsch ebenso vielfältig wie auch die Möglichkeiten der therapeutischen Intervention.
Persönliche Erhebungen per Fruchtbarkeitsfragebogen, der vor Behandlungsbeginn von den Paaren eingereicht wird, ergaben, dass bei den meisten Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch gleich drei bis vier verschiedene Störfaktoren zusammentreffen:

• Die meisten Frauen, die wegen Kinderwunsch die Naturheilpraxis aufsuchen sind zwischen 35 und 40 Jahre alt. In dieser Altersgruppe spielen vor allem seltener werdende Eisprünge, Gelbkörpermangel und Schilddrüsenfehlfunktionen eine zunehmende Rolle.

• Der Kinderwunsch besteht meist seit zwei bis vier Jahren, vereinzelt kommen aber auch bis zu 10 Jahre und länger vor. Hier gilt die Regel: Je länger der Kinderwunsch besteht, umso mehr leiden Beziehung und Sexualleben darunter. Daher sind aphrodisierende Maßnahmen bei fast allen Paaren ratsam und hilfreich.

• Die meisten Frauen haben zuvor jahre- bis jahrzehntelang mit der Pille verhütet und zeigen zu Behandlungsbeginn hypophysär bedingte Störungen wie etwa ausbleibende Eisprünge, Amenorrhoe oder prämenstruelles Syndrom (siehe "Post-Pill-Syndrom" NHP 06/1995; NHP Spezial).

• Etwa die Hälfte aller Paare haben vor der naturheilkundlichen Fruchtbarkeitsbehandlung ein- oder mehrfach reproduktionsmedizinische Maßnahmen in Anspruch genommen, was zumindest in diesen Fällen nicht nur ohne Erfolg geblieben ist, sondern mitunter auch zu körperlichen Folgeschäden geführt hat. Durch die hormonelle Überstimulation haben sich vielleicht Myome oder Zysten gebildet, auch über Gewichtszunahme und Zyklusstörungen wird berichtet. In solchen Fällen empfiehlt sich eine mehrmonatige Leberkur (z. B. mit Carduus marianus Kapseln von Weleda), eine Anregung der Hypophyse (z. B. mit Beifußtee) und die gezielte Behandlung der Folgeerscheinungen.

• Die meisten Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch leiden an einer Grunderkrankung, die entweder eine Empfängnis erschwert oder Ausdruck eines gestörten Hormonsystems ist. Häufig sind Autoimmunleiden wie etwa Hashimoto-Thyreoiditis, Myome, Endometriose, Ovarialzysten, PCO, Schwermetallbelastung, Allergien, Fettsucht, Scheidenpilze oder Blasenentzündungen in der Vorgeschichte. Die gezielte Behandlung dieser Grunderkrankungen ist unerlässlich.

• Die Spermiogramme der Partner sind nur in den seltensten Fällen wirklich einwandfrei. Bei schätzungsweise acht von zehn Männern sind die Befunde grenzwertig und daher behandlungsbedürftig, obwohl die Urologen oftmals keinen Handlungsbedarf sehen.

Aphrodisiaka wecken die Lebenslust:
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Die meisten Paare, bei denen der Kinderwunsch länger als ein oder zwei Jahre besteht, leiden unter mehr oder weniger stark gedämpfter Libido. Dies mindert die Empfängnisbereitschaft auf mehreren Ebenen. Zum einen ist die höchste Empfängnisrate ein bis drei Tage vor dem Eisprung und gar nicht am Tag des Eisprungs selbst, so dass nicht wenige Paare den idealen Zeitpunkt verpassen, wenn sie etwa auf grünes Licht von Aphrodisiaka wecken die Lebenslust
Die meisten Paare, bei denen der Kinderwunsch länger als ein oder zwei Jahre besteht, leiden unter mehr oder weniger stark gedämpfter Libido. Dies mindert die Empfängnisbereitschaft auf mehreren Ebenen. Zum einen ist die höchste Empfängnisrate ein bis drei Tage vor dem Eisprung und gar nicht am Tag des Eisprungs selbst, so dass nicht wenige Paare den idealen Zeitpunkt verpassen, wenn sie etwa auf grünes Licht von ihrem Zykluscomputer warten.
Zum anderen beeinflusst die sexuelle Erfüllung der Frau die Durchlässigkeit des Zervikalschleims und setzt eine hormonelle Kettenreaktion in Gang, die auch im Nachhinein noch einen Eisprung auslösen kann. Daher sollte die Kinderwunschberatung immer auch eine erfüllte Sexualität zum Ziel haben.
Weil die Lust auf Sex bekanntlich im Kopf entsteht, sollten die Paare dazu angeregt werden, sich aktiv über ihre sexuellen Wünsche auszutauschen. Hilfreich sind erotische Tränke (siehe www.sensatonics.de) und erotische Literatur (z. B. "Der einzige Weg, Oliven zu essen"), Tantra, Akupunktur, Moxa-Behandlungen, Luna-Yoga und alles, was ins Fliessen bringt und das Becken erwärmt.
Aus dem Arzneischatz der Kräuterheilkunde kommen zahlreiche Sexualtonika und Aphrodisiaka in Frage, zum Beispiel wirkt die Erzengelwurz (Angelika) stark erwärmend auf die Beckenorgane und regt den Eisprung an.
Damianablätter wirken mild aphrodisierend und steigern Libido und Fruchtbarkeit beider Geschlechter.
Rosmarin regt vor allem den Kreislauf und die Keimdrüsentätigkeit an... doch weil die Liste der Aphrodisiaka so lang ist, muss an dieser Stelle auf die entsprechende Literatur verwiesen werden (siehe Rätsch).
Vorteil ist, dass die meisten aphrodisierenden Pflanzen nicht nur neuen Wind in die ermüdeten Beziehungen bringen, sondern gleichzeitig den Eisprung anregen (siehe Eisprungstee).

Das Scheidenmilieu verbessern:
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Nicht selten berichten die Frauen, dass ihre Frauenärztinnen keine Ursache für die Kinderlosigkeit finden konnten und dass gynäkologisch alles in Ordnung sei. Dem ist nicht bedingungslos zu glauben. Fragt man genauer nach, dann berichten die Betroffenen immer wieder über Fischgeruch nach Geschlechtsverkehr, was ein Hinweis auf eine Aminkolpitis sein kann und - wie jeder andere entzündliche Prozess auch - eine Empfängnis behindern kann.
In jedem Fall sollte eine Schleimhautsanierung angestrebt werden, z. B. mit dem antibiotisch und antimykotisch wirksamen Majoran (z. B. Majorana / Melissa Vaginaltabletten oder Zäpfchen von Weleda).
Auch häufige Scheidenpilze in der Vorgeschichte oder eine leichte Pilzbelastung muss man ernst nehmen, da sich fast jede Vaginalcandidose in der Schwangerschaft verschlimmert.
Sofern tatsächlich keine Entzündung vorliegt, kann man das Scheidenmilieu durch basische Mittel spermienfreundlicher machen. Das Prostatasekret ist basisch, damit sich die Spermien leichter darin fortbewegen können. Der Frauenarzt und Homöopath Erwin Schlüren empfiehlt daher bei zu saurem Vaginalsekret Scheidenspülungen mit Natriumbikarbonat (1 Teelöffel auf 100 ml Wasser; etwa 1/2 Stunde vor dem Verkehr mit einer Einmalspritze oder mit der Frauendusche zur Scheidenspülung gebrauchen. Es hat sich gezeigt, dass die Spermien durch Basenbäder (z. B. "Meine Base", Reformhaus) oder durch Basenspülungen im sauren Scheidenmilieu länger beweglich bleiben. Ein weiterer Trick um den Zervixschleim durchlässiger zu machen sind Borax D4 Tabletten von DHU, die man etwa eine halbe Stunde vor dem Verkehr im Mund zergehen lässt.
Verklebungen im Bauchraum auflösen
Vor allem wenn wiederholte Blasenentzündungen oder Chlamydien-Infektionen in der Vorgeschichte auftauchen, besteht die Möglichkeit, dass Eileiterverklebungen einer Empfängnis im Wege stehen. Auch vorangegangene Bauchoperationen können hinderlich sein und zu Vernarbungen im Bauchraum oder zu Blockaden führen. Im Wesentlichen gibt es neben einer gezielten Narbenentstörung etwa durch Unterspritzen der Narben (z. B. Calendula D6 Ampullen von Weleda) drei Naturarzneien, die leichtere Verklebungen auflösen können. Erstens sind dies resolvierende Jodverbindungen wie etwa Sulfur jodatum D6, kurmäßig über ein bis zwei Zyklen hinweg eingenommen (z. B. 3 x tgl. 10 Globuli). Dann seien noch Mucokehl D3 Suppositorien von Sanum empfohlen, die den Beckenraum spürbar erwärmen, den Eisprung anregen und manchmal auch Verklebungen und kleinere Zysten auflösen. Bewährt hat sich eine vierwöchige Kur mit zwei bis drei Mal pro Woche ein Zäpfchen abends rektal und im Anschluss nur noch ein oder zwei Zäpfchen an den Tagen vor dem Eisprung. Nicht zuletzt löst auch die Erzengelwurz (Angelica archangelica) Verklebungen im Bauchraum auf, indem man den Tee (siehe Eisprungstee) trinkt. Die Engelwurz hat ein erwärmendes Wesen, wirkt somit der Frigidität ebenfalls entgegen, regt die Keimdrüsen an, und löst kleinere Zysten oder leichte Verklebungen manchmal sogar im Alleingang auf.

Den Eisprung anregen_
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Eisprungstee (Kräuterladen)
Angelikawurzel 50g
Beifußkraut 50g
Damianablätter 40g
Eisenkraut, echtes 30g
Rosmarin 30g
Alle Kräuter mischen, 2 TL pro Tasse à 200 ml heiß überbrühen, 8-12 Min. ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf im trinkwarmen Zustand mit etwas echtem Bienenhonig süßen; vom Ausklingen der Regelblutung bis zum Eisprung zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt trinken.
Mit steigendem Alter kommt es immer seltener zum Eisprung. Rein statistisch gesehen benötigt eine Zwanzigjährige nur etwa 5 Zyklen, um schwanger zu werden. Bei einer Vierzigjährigen kann es drei bis vier Mal so lange dauern, bis ein Eisprung eintritt. Doch hier lässt sich nachhelfen. So regt die bereits erwähnte Engelwurz auch den Eisprung an. Dem Eisprung förderlich sind auch Beifuß und Eisenkraut, um nur einige Helferpflanzen zu nennen. Die in Frage kommenden Pflanzen wirken entweder östrogenisierend und luststeigernd wie die Angelika und Rosmarin oder sie greifen wie der Beifuß an der Hypophyse an. Die Hypophyse, oftmals nach Antibabypille geschädigt, zeigt sich als Schwachpunkt bspw. im Blutbild (LH/FSH-Quotient). Die Hypophyse lässt sich auch mit dem Organmittel anregen (z. B. Hypophysis D6 von Weleda; 2 - 3 x täglich 10 Tropfen).

Schließlich noch ein Praxisgeheimtipp: Follikelhormon synth. D12 Globuli von Staufen-Pharma oder Spagyra, gezielt einige Tage vor dem Eisprung verabreicht, haben eine clomifenartige Wirkung, jedoch sanfter; z. B. tägliche Gaben von 2 x 5 bis 10 Globuli vom 7. Zyklustag bis zum Eisprung.
Fruchtbarkeitssteigernd sowie anregend auf den Eisprung wirken auch Silbergaben (z. B. Argentum metallicum praeparatum D6 Verreibung oder Ampullen von Weleda). Denn das Silber untersteht astrologisch dem Mond, der im Menschen über die Keimdrüsen regiert. Bewährte Silberarzneien für die Fruchtbarkeit sind auch Ovaria comp., Ampullen oder Globuli von Wala für die Frau und Testes comp., Ampullen oder Globuli von Wala für den Mann. Beide Mittel wirken in Form von Globuli sehr sanft und sollten bei hormonellen Blockaden nach Antibabypille oder nach Hormonstimulation eventuell lieber subkutan verabreicht werden (z.B. 2 x pro Woche 1 Ampulle s.c. in den KG4 und B31)

Den Gelbkörper stärken:
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Gelbkörpertee (Kräuterladen)
Frauenmantelkraut 50g
Keuschlammsamen 50g
Schafgarbenblüten 30g
Storchschnabelkraut 40g
Zitronenmelisse 30g
Alle Kräuter mischen, 2 TL pro Tasse à 200 ml heiß überbrühen, 10-15 Min. ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf im trinkwarmen Zustand mit etwas echtem Bienenhonig süßen; vom Eisprung bis zum Eintritt der Regelblutung (oder bis zum positiven B-Test) zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt trinken.
Eine der häufigsten Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit ist der Mangel an Gelbkörperhormonen, der eine Einnistung der befruchteten Eizelle erschwert und auch für Fehlgeburten verantwortlich sein kann. Leitsymptome sind prämenstruelle Beschwerden wie etwa Brustschwellung, Bauchauftreibung oder Stimmungsschwankungen vor der Regel. Aber auch Schmierblutungen, klumpiges oder fetziges Blut, kurze Zyklen mit weniger als 24 Tagen oder ein treppchenförmiger Temperaturanstieg nach dem Eisprung können auf einen Gelbkörpermangel hindeuten. Naturheilkundlich aufgeschlossene Frauenärzte empfehlen zur Behandlung der Corpus-luteum-Insuffizienz am häufigsten den Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus), der via Hypophyse ein relatives Gleichgewicht zwischen Östrogenen und Gestagenen herstellt und auch das Stresshormon Prolaktin senkt. Eine dreimonatige Kur mit einem Agnus castus-Präparat ist bei vorgenannten Symptomen ratsam (z. B. Agnolyt von Madaus oder Agnucaston von Bionorica). Leider dämpft der Mönchspfeffer auch die Libido, so dass das Liebesleben der Kinderwunschpaare dadurch manchmal zusätzlich belastet wird. Eine gute Alternative ist in solchen Fällen der Frauenmantel (z. B. Alcea Alchemilla Urtinktur 2 x täglich 6 - 7 Tropfen am besten ohne Unterbrechung bis zum Ende der Stillzeit einzunehmen!). Alchemilla, die Allhelferin unter den Frauenkräutern, konnte schon desöfteren schulmedizinische Gestagenpräparate ersetzen. Das Mittel lässt sich ideal kombinieren mit "Melissa / Phosphorus comp., Mischung" von Weleda. Der anthroposophische Komplex, der sich zur Behandlung von Gestagenmangel sehr bewährt hat, enthält unter anderem die Gelbkörper regulierende Pulsatilla und das Organmittel Corpus luteum. Am sinnvollsten ist eine biphasische Einnahme von Melissa/Phosphorus: In der ersten Zyklushälfte, also vom Ausklingen der Regelblutung bis zum Eisprung, zwei Mal täglich 10 bis 15 Tropfen; in der zweiten Zyklushälfte, also vom Eisprung bis zur nächsten Regelblutung, 20 bis 30 Tropfen. Falls eine Schwangerschaft eingetreten ist, sollte man das Mittel keineswegs abrupt absetzen, sondern vielmehr noch eine Zeit lang niedrig dosiert ausschleichen (z. B. 2 x täglich 10 bis 15 Tropfen). Melissa/Phosphorus ergänzt auch ideal eine Konstitutionsbehandlung mit Pulsatilla, die vor allem für eher kindliche Frauentypen mit starkem Kinderwunsch in Frage kommen. Die echten Pulsatilla-Frauen sind eher blond, blauäugig, sanftmütig, nah am Wasser gebaut, wecken im Mann den Beschützerinstinkt und leiden unter allerlei prämenstruellen Beschwerden, vor allem aber unter Brustschwellung, Bauchauftreibung und tränenreichen Stimmungstiefs vor der Regel. Auch Hypophysenschwäche, Weißfluss und Zyklusschwankungen gehören zum Arzneimittelbild der Pulsatilla, die nach Jaap Huibers eines der besten Frauenmittel bei unerfülltem Kinderwunsch ist. Der Anthroposoph beschreibt in seinem Büchlein "Frau sein ... Frau bleiben" eine Pulsatillakur für die Fruchtbarkeit, die innerhalb von drei Monaten "so schwanger wie ein Kamel" machen soll und sich besonders für den zuvor beschriebenen Frauentyp eignet: Am ersten Zyklustag, am besten morgens nüchtern 5 Globuli Pulsatilla D200 im Mund zergehen lassen. Dann erst wieder vom 14. bis 21. Zyklustag einmal täglich 5 Globuli Pulsatilla D12 im Mund zergehen lassen und mit dem Eintreten der Regelblutung am ersten Zyklustag wieder mit der Pulsatilla D200 von vorne beginnen ...

Einer Fehlgeburtsneigung entgegenwirken:
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Fehlgeburten können viele Gründe haben. Meist weiß der Körper am besten, ob eine Frucht lebensfähig ist oder nicht, so dass ein Abbluten in der Frühschwangerschaft nicht mit allen Mitteln verhindert werden sollte. Mögliche Ursachen sind Gelbkörpermangel, Folsäuremangel, Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunleiden, Chromosomendefekte, Plazentaablösung und bei künstlicher Befruchtung ist die Fehlgeburtsneigung generell erhöht. Gegen das Schicksal sind leider noch keine Pflanzen gewachsen und dieses lässt sich mit unseren Mitteln auch weder aufhalten noch erzwingen. Dennoch hat sich folgendes Therapiekonzept bewährt und lässt sich ggf. mit allen medizinisch notwendigen Maßnahmen kombinieren (z. B. mit Utrogest bei Gelbkörpermangel und / oder mit Aspirin bei Blutgerinnungsstörungen). Es sollte von gefährdeten Frauen ab dem positiven Schwangerschaftstest bis zum Ende des dritten Monats gebraucht werden:

• Alchemilla: Der Frauenmantel reguliert auf sanfte Weise die Gelbkörperhormone und kräftigt die Geburtsorgane, weswegen er von Volksmedizinern als die wichtigste Pflanze bei Fehlgeburtsneigung empfohlen wird. Entweder trinkt man die gesamte Schwangerschaft über täglich ein bis zwei Tassen Frauenmanteltee oder man nimmt zwei Mal täglich 5 - 7 Tropfen Alcea Alchemilla Urtinktur.

• Bryophyllum 50% Verreibung von Weleda: Bei Neigung zu vorzeitigen Wehen mehrmals täglich 1 Messerspitze im Mund zergehen lassen; bei stationärer Behandlung kann eine 5%ige Bryophyllum Injektionslösung anderen Wehenhemmern beigemengt und per Infusion verabreicht werden.

• Magnesium (z. B. Magnerot classic): Hochdosiertes Magnesium hemmt frühzeitige Wehen und gilt allgemein als schwangerschaftserhaltend.

• Berberis/Nicotiana comp., Glob. und Amp. von Wala: bei Neigung zu Fehlgeburten zwei bis drei Mal täglich 5 bis 10 Globuli bis die gefährliche Zeit vorbei ist.

• Milchsäurebakterien: Vor allem frühzeitige Wehen lassen sich durch die regelmäßige Anwendung von Milchsäurebakterien in der Schwangerschaft verhindern; z. B. Vagiflor Vaginalzäpfchen von Asche, je nach Vorgeschichte 1 bis 2 Mal pro Woche.

• Konstitutionsbehandlung: Je nach Zeit und Beschwerden kommen andere Mittel in Frage; z. B. Sabina D8 bei Schmierblutungen in den ersten zwei Monaten, Kalium carbonicum D6 bei Kreuzschmerzen im Beginn, Aurum D6 - D12 bei Autoimmunleiden, usw. (Schlüren ab S. 81)

Wie man die Spermien dopt:
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Nicht zuletzt sollten auch die Männer bei der Fruchtbarkeitsbehandlung mitmachen und zwar egal ob das Spermiogramm in Ordnung ist oder nicht. Zum einen ist geteiltes Leid halbes Leid und zu viele Spermien gibt es nicht. Zum anderen besagt ein normales Spermiogramm leider nicht immer, ob nicht auch eine Ursache beim Mann liegen könnte. Gynäkologen schätzen, dass in 30 bis 50 Prozent aller Fälle eine der Ursachen für die Kinderlosigkeit beim Mann liegt. So weiß man inzwischen beispielsweise, dass eine Belastung mit Weichmachern (Phthalate) die Spermien nur in ihrer Funktion einschränkt, meist ohne sich in Anzahl oder Beweglichkeit der Spermien niederzuschlagen. Auch genetische Defekte lassen sich aus dem Spermiogramm nicht ablesen ...
Folgendes Basiskonzept hat sich für Männer bewährt:
• Vitamin E: Wird in der Tiermedizin rege gebraucht, um Zuchtstuten oder -hengste zu dopen. Vitamin E regt die Spermienbildung an (z. B. Sanavitan S Kapseln, Boettger).

• Zink: Fördert unter anderem die Rückresorption defekter Spermien und verbessert daher die Spermienqualität (z. B. Unizink von Köhler)

• L-Carnithin: Verbessert nachweislich die Spermienproduktion und wird daher auch von Reproduktionsmediziner empfohlen (z. B. L-Carn Trinklösung von sigma-tau).

• Brennnesselfrüchte: Steigern nicht nur die Legeleistung von Hennen - 1 bis 2 EL pro Tag auf Brot, im Salat, als Kräutersalz oder pur zugeführt, dopen auch die Spermien.

• Testes comp. Glob. oder Ampullen von Wala; regen die Spermiogenese an.

• Mucokehl D3 Supp. von Sanum können auch bei Varikozele oder bei eingeschränkter Fruchtbarkeit infolge einer chronisch unspezifischen Prostatitis versucht werden.

sternchen.hml
[2] 25.09.09, 09:20

Hallo.
Ich hoffe es ist ok, wenn ich meine Erfahrungen hier mir einbringe.

Bei mir wurde vor ca. 7 Jahren die Diagnose Endometriose gestellt und ich bin in dieser Zeit 6 mal operiert worden. Die Folge war, Unfruchtbarkeit. Mir wurde gesagt, dass ich niemals Kinder haben werde (zumindest nicht auf natürliche Art und Weise). Da ich aber mit künstlicher Befruchtung nichts zu tun haben wollte, mussten wir uns damit abfinden keine Kinder zu bekommen. Dann kam der Schock, als im Frühjahr 04 eine Schwangerschaft festgestellt wurde. In dieser Zeit hatte ich meine letzte OP und der davor durchgeführte Test war negativ. Doch im nach hinein wurde festgestellt, dass ich während der OP schon schwanger war. Im Dezember 04 kam dann unser Wunderkind zur Welt und wir waren überglücklich. Nach 3 Jahren hatten wir uns überlegt, dass ein Geschwisterchen eigentlich echt toll wäre. Doch auch da hieß es wieder: "tut mir Leid, aber sie werden auf natürlichem Weg kein Kind bekommen. Haben Sie schon mal über künstliche Befruchtung nachgedacht?"

Darauf hin habe ich Mönchspfeffer genommen, Frauenmantelkraut als Tee getrunken und auch Teemischungen mit verschiedenen Kräutern probiert. Dann hat mir eine Freundin Shatavari (wilder Spargel) aus der Ayurveda empfohlen. Dies habe ich einige Monate genommen und es hat mir in vielerlei Hinsicht geholfen. Meine Darmprobleme sind geringer geworden, mein Allgemeinzustand hat sich sichtlich verbessert und ich hatte wieder Spaß im Bett. Naja und nun bin ich im 6. Monat schwanger, was medizinisch gesehen schon wieder unmöglich ist.#schock Das zweite mal. ;-)

Seit dem bin ich von alternativen Heilmethoden vollkommen überzeugt.

Sternchen.hml

sinchensonnenschein
[3] 18.03.10, 08:13

top Beitrag! #pro

flummi72
[4] 02.09.10, 11:17

Meine FA hat mir nach unzähligen Monaten ohne positiven SST eine Homöopathische Kinderwunsch Behandlung angeboten (Kostenpunkt 200 €).

Nach einem fast 2 Std. Gespräch hat sie eine auswertung gemacht und mir dann einmalig Pulsatilla C200 verabreicht. Was soll ich sagen ..... im nächsten Zyklus war ich schwanger.

Ich weiß nicht ob es "nur" daran gelegen hat, aber für mich steht fest, daß ich ohne Homöopathie niemals schwanger geworden wäre.

Unsere Tochter ist jetzt 6 Monate und versüßt uns jeden Tag das Leben :-)

annabell0815
[5] 22.11.10, 22:13

Hallo,

das ist ja ein klasse Beitrag. Gut geschrieben. Hätte ich das mal vorher gelesen. Vielleicht hääte ich mir die 200 € für den Heilpraktiker erspart. Welche nun trotzdem gut investiert waren. Mein Heilpraktiker hat mir das verschrieben:

Hormeel und Lilium

Hormeel ein Produkt gegen ungeklärte Serilität bei Kinderwunsch zur Angeregung der Hormone und aus folgenden Stoffen:

Acidum nitricum (Salpetersäure)
Aquilegia vulgaris (Akelei)
Calcium carbonicum Hahnemanni (Innere weiße Teile der Austernschale)
Cyclamen purpurascens (Alpenveilchen)
Erigeron/Conyza canadensis (Berufskraut)
Majorana (Majoran)
Nux moschata (Muskatnuss)
Pulsatilla (Kuhschelle)
Sepia (Tintenfisch)
Strychnos ignatii (Ignatiusbohne)
Viburnum opulus (Schneeball)
top

Hormeel SNT Tropfen werden verwendet bei Störungen im weiblichen Zyklus (z.B. schmerzhafte Regelblutung, unregelmäßige Regel, seelische Störungen), sowie zur unterstützenden medikamentösen Behandlung der Sterilität. Hormeel SNT Tropfen sind ein homöopathisches Komplexmittel und enthalten Sepia, Viburnum opulus, Conyza canadensis, Myristica fragrans u.a. in unterschiedlichen Potenzen. Homöopathische Mittel, wie sie hier verwendet werden, regen die Kräfte des Körpers an und führen so zu einer Selbstheilung von Störungen im Organismus auf sanfte, aber wirksame Art.





Lilium ist gegen Zyklusstörungen und zur Durchbluntung des Unterleibes und aus folgenden Stoffen:


* 100 mg Apis mellifica D4
* 100 mg Platinum metallicum D12
* 100 mg Lilium lancifolium D4
* 100 mg Aurum iodatum D12
* 100 mg Palladium metallicum D12
* 50 mg Melilotus officinalis D3
* 50 mg Viburnum opulus D2
* 100 mg Vespa crabro D4
* 100 mg Ammonium bromatum D4
* 100 mg Chamaelirium luteum D4


Achtung: Gynaecoheel N Tropfen heißen jetzt Lilium compositum Heel Tropfen. Die Zusammensetzung bleibt unverändert.
Bei entzündlichen Prozessen der weiblichen Geschlechtsorgane, wie z.B. Entzündung der Eierstöcke, der Eileiter oder der Vagina können die rein homöopathischen Lilium compositum Tropfen verwendet werden. Die Tropfen enthalten homöopathisch aufbereitet das Gift der Honigbiene (Apis mellifica) und der Hornisse(Crabro vespa), Palladium, den Schneeball (Viburnum opulus) u.a. Homöopathische Mittel, wie sie hier verwendet werden, regen die Kräfte des Körpers an und führen so zu einer Selbstheilung von Störungen im Organismus auf sanfte, aber wirksame Art.

valith
[6] 01.03.11, 17:44

Vielen Dank für diesen Beitrag, ich hatte nämlich nach einer möglichkeit gesucht, mein Scheidenmilieu zu sanieren; Bullrich Salz ist wohl die Lösung: DANKE#huepf

chaos-queen80
[7] 01.03.11, 20:42

Ich habe das Buch auch und es ist eine Bibel für die Frauen. Egal, ob Kiwu besteht oder nicht.

ich selbst habe alles probiert, Nestreinigungstee, Mariendistelkapseln, Globuli usw.

Leider half es bei mir nicht, da ich PCO habe.

Trotzdem sind es sehr hilfreiche Tipps, wenn schulmedizinisch alles ok ist, aber es nicht so einfach klappen will.

LG
Tina

PS: Baby Nr.1 wurde mit Hilfe von Hormonen gezeugt, Baby Nr. 2 schafften wir "alleine" :-)

lexxi
[8] 31.08.11, 11:35

Hallo ihr Lieben,

nun möchte auch ich meine Erfahrungen teilen.
Da ich PCO und Schilddrüssenunterfunktion habe, wurde mir mitgeteilt, das ich nicht auf natürlichem Weg schwanger werden kann.
Nachdem ich dann 2 Jahre wieder die Pille genommen hab, kam der Kiwu wieder. Nun hatte ich in der Zwischenzeit eine neue FÄ. Diese sagte zu mir, ich solle einfach die Pille absetzen, Tempi messen und abwarten. Sollte es nicht klappen, dann müssen Hormone ran und sonst in eine Kiwu Praxis. Im Januar setze ich dann die Pille ab und bis März passierte nichts. Laut Tempimessen hatte ich einen ES, jedoch erst an zt 24-28.
Nun dachte ich mir, bevor die Hormonbehandlung losgeht, kann ich auch noch die Kügelchen probieren :-) Somit habe ich mich in dieser Gruppe angemeldet und diesen Beitrag von oben gelesen.
Ich entschied mich für Folloikelhormon D6, Pulsatilla D6 und Pulsatilla D12. Im erstn Zyklus mit dieser Behandlung, war mein ES dann schon an zt15 :-) Was für eine freude.
Im nächsten Zyklus dachte ich mir, ich bring mal mein Scheidenmilieu auf Hochtouren und machte ab zt. 5 für 7 Tage eine Milchsäurekur von Kadefungin und nahm dann zusätzlich die Kügelchen. In diesem Monat bekam ich meinen ES an zt 14 und wurde auch SCHWANGER :-)
Nun bin ich in die 15 ssw und über Glücklich :-)

userinmv
[9] 31.08.11, 12:20

herzlichen Glückwunsch, danke für dein Bericht, war schön zu lesen!

l.G.
Bieke

pikkunoita
[10] 11.03.12, 22:33

Huhu,

ich habe mit Begeisterung Eure Berichte gelesen,
Ich habe eine Gelbkörperschwäche und einen verspäteten Eisprung, im Moment experimentiere ich auch gerade mit Tees. Zyklustee 1 ist Storchschnabel und Holunderblüten und Himbeerblätter, Tee 2 besteht nur aus Frauenmantel und Storchi mit etwas Lavendel für die Nerven :-)
Zusätzlich trinke ich jeden Tag ein bis 2 Glas Wasser mit Holunderblütensirup (echtem).
Letzten Monat haeb ich auch Ovaria Comp. genommen, bin mir aber über die Dosierung nicht sicher, was meint Ihr? Habe hier die Globuli und schanke zwischen 3x5, 2x10 oder nur abends 10.
Hatte das erste mal ohne Hormone eine 14 tägige Spanne zwischen ES und Mens ;-)

Was meint Ihr zu meinem "Programm"? Und wie nehmt Ihr Ovaria comp. ein?

Vielen Dank schonmal,
Pikkunoita

jackyoo
[11] 12.03.12, 17:26

ich hab es diesen zyklus das erste mal ausprobiert (nachdem ich mit nux vomica c1000 ausgeleitet habe im letzten zyklus)
...und bin mir sehr sicher diesmal eine ES gehabt zu haben, der mir in den letzten zyklen fehlte + unregelmässiger zyklus!

mal schauen ob ich recht hatte, d.h. meine mens müßte mitte der woche kommen (...bzw. wenn ich ganz recht habe, kommt sie nicht;-))

ich habe ovaria 3x5 bis kurz nach ES genommen

arison
[12] 13.03.12, 08:50

Hallo Mädels,

nach über 5,5 Jahren unerfüllten Kinderwunsch bin ich nun in einer Sackgasse, und ich hoffe, ihr habt Verständnis und könnt mir vll.. einen Rat geben, wie es nun mit uns weitergehen soll.

Ich habe mich lange nicht konkret um den kiwu gekümmert. Dachte nach absetzten der Pille, das klappt schon von alleine, und habe auf Mutter Natur vertraut. Vor 3,5 Jahren habe ich mich vom FA bzgl. Kiwu untersuchen lassen, Hormone waren Topp, das Spermiogramm meine Mannes war in Ordnung. Außer Mönchspfeffer habe ich nichts eingenommen.

Seit Sommer 2011 kümmere ich mich etwas mehr um unseren geplanten Nachwuchs. Meine FÄ bot mir Akupunktur an, ich unterhielt mich mit meiner Heilpraktikerin, und nahm unterstützend Globulis (Pulsatilla), trank verschiedene Tees, einige Zyklen mit Temperaturbeobachtung, usw.

Ende des Jahres 2011 empfahl mir die FÄ die Anmeldung in die Kiwu-Klinik, da die Akupunktur längst Erfolg zeigen müsste. Um das ständig schlummernde Gefühl -irgendetwas stimmt mit mir nicht- aufzuklären, wagte ich den Schritt. Mit den Ergebnissen, Hormone super, genügend Eizellen vorhanden (ich bin mittlerweile 35 Jahre), keine bakteriellen Krankheiten, nichts. Ich zwang mich dann noch zur einer Eileiterdurchspülung, mit dem Ergebnis, dass beide Eierstöcke frei waren. Der Arzt empfahl mir trotzdem Spritzen und Clomifen zur Eizellreifung, welche ich ablehnte.

Nun musste sich ja mein Mann nochmals untersuchen lassen. Das nicht mehr ganz so gute Ergebnis kam gestern, Spermien mit 30prozentiger Einschränkung. Der Urologe empfahl uns, und da bin ich ihm auch dankbar, als einzige Kiwu-Therapie die Insemitation, ohne Hormonbehandlung und etc, oder es weiterhin auf gut Glück zu versuchen, und uns auf ein kinderloses Leben einstellen.

Nun haben wir die Wahl, und hier genau beginne ich zu zweifeln. Möchte ich ein künstlich erzeugtes Kind haben? Ist dieses Kind ein Wunschkind, oder ein Kinderwunschkind. Ist es richtig, mit allen Mitteln und Wege der Natur zu trotzen, und wenn doch, werden wir dann wirklich glücklich werden. Wir haben zwei Päarchen im Freundeskreis, die ihre Kinder nur mit med. Unterstützung bekamen, beide sind nun restlos überfordert und unglücklich.

Ich hoffe, ich werde nun nicht ganz verurteilt, und bin gespannt auf Eure Meinungen,

Lg Ari

pikkunoita
[13] 17.03.12, 09:57

Moin Ari,

Ich würde zweigleisig fahren, machen wir auch gerade. Vor allem wenn Du IUI ohne Hormone machen willst, schadest Du Deinem Hormonhaushalt ja nicht. Man bekommt glaube ich eh erst mal 3 genehmigt, danach könnt Ihr ja natürlich weiterprobieren.

Es gibt übrigens auch für Männer Naturheilmittel, es gibt ein Vitaminpräparat das helfen soll, Brennesselsamen, genug (Wasser) trinken, ...

Liebe Grüße
Pikkunoita

pikkunoita
[14] 17.03.12, 10:18

Hallo Ari,

mir ist noch was eingefallen: Ich glaube die Probleme liegen nicht an der Frage ob künstlich oder natürlich. Es liegt am langen KiWu und ich kenne ein Paar, wos nach Jahren natürlich geklappt hat und die auch oft gefrustet sind. Die Beziehung war unter uns vorher schon so dass ich dachte "und die wollen ein Kind zusammen", das Kind zeigt die Deffizite nur deutlicher. Vorher wars nur das Katzenklo das nicht gemacht war wenn sie aus dem Wochenende kam, jetzt ist es das vollge... Kind wenn sie vom Einkaufen kommt. Wenn dann vielleicht auch noch hofft, dass die Bezeihung dann wieder besser wird, ...

Ich denke, dass man wenn man etwas so sehr will wie ein Kind, dass es ähnlich ist wie wenn man etwas aus der Vergangenheit sehr vermisst: Es wird alles golden. Manche sehen das Familienwerden total verkärt, sehen nur noch glückliche Paare mit glücklichen supernetwickelten Kindern, die ein Quell unendenden Glückseeligseins sind. Und dann schreit es erst die Nächte durch, wird frech wie Michel aus Löneberga, klatscht das liebevoll selbstgekochte Bioessen an die Wand weil die Gläschen bei Omi besser schmecken und begrüßt Mami nicht wenn sie vom ersten Wellnesswochenende zurückkommt weil das Hundebaby vom Nachbarn zu Besuch ist ...
Es ist glaube ich wirklich eine Frage der inneren Einstellung.

Ich wünsche Dir und Deinem Partner alles Gute,
Liebe Grüße
Pikkunoita

muehlenkatja
[15] 13.04.12, 20:47

Klasse Beitrag - vielen Dank für Deine Mühen!

Danke