Caulophyllum

stephanine
[1] 03.10.09, 23:15

Kann mir bitte jemand einen Tipp zu Caulophyllum geben?

Ich habe gelesen, dass dieses Mittel gut zur Geburtsvorbereitung geeignet ist. Insbesondere hinsichtlich Öffnung des Muttermundes usw.

Hat jemand damit Erfahrungen? Ist es empfehlenswert? Und ab wann?

In welcher Potenz wäre es denn günstig? Ich habe vor, es voraussichtlich parallel zum Himbeerblättertee gegen Ende der Schwangerschaft einzunehmen.

Vielen Dank und liebe Grüße #herzlich

Stephanine mit #babyboy 29+2

sali123
[2] 05.10.09, 06:24

Morgen Stephanie,

ich habe auch schon gelesen und gehört das Caulophyllum (Frauenwurzel) und auch Pulsatilla als Mittel zur Geburtsvorbereitung eingenommen werden.
Frauenwurzel stammt aus dem Norden Amerikas. In der indischen Heilkunde wird die Frauenwurzel zur Linderung von Frauenbeschwerden, wie zum Beispiel Regelschmerzen verwendet. Sie stimuliert die Gebärmutter und lindert den Schmerz.
Zum Beginn der Einnahme gehen die Meinungen auseinander. Manche raten schon 4 Monate vorm ET mit der Einnahme zu beginnen, andere sagen 2 Wochen vorher.
Fakt ist das beide Mittel in hohen Potenzen und dann noch im Wechsel verabreicht werden - was man so nicht gut heißen kann. Das ist NICHT Sinn der Homöopathie. Ich kopiere dir mal einen Text hier rein:


Eine weit verbreitete Empfehlung an Schwangere – die einige Wochen vor dem Geburtstermin stehen – ist, zur Geburtserleichterung Caulophyllum und Pulsatilla im Wechsel einzunehmen. Die regelmäßige Einnahme dieser beiden Arzneien, wenn nicht nach dem Simile-Prinzip verordnet, führt jedoch häufig zu folgenden Problemen: Die Patientin erlebt meist eine gute, rasche Eröffnungsphase mit einem Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode – dies kann medizinische Interventionen wie Saugglocke oder sogar einen Kaiserschnitt erforderlich machen, die bei einer nicht unspezifischen Einnahme der beiden Mittel vermeidbar gewesen wären.

Der Grund: Falls eine Patientin nicht zufällig ihrer Konstitution gemäß Caulophyllum oder Pulsatilla braucht, so wird sie durch die wochenlange Einnahme dieser Arzneien zwangsläufig eine Arzneimittelprüfung durchmachen. Das heißt, dass jede Patientin, die Caulophyllum fälschlicherweise eingenommen hat, infolge der Arzneimittelprüfung in eine Wehenschwäche in der Austreibungsphase getrieben wird. Pulsatilla bewirkt in der unfreiwilligen Arzneimittelprüfung, dass die Patientin psychisch labil wird, weinerlich und anlehnungsbedürftig ist und dass sie das Vertrauen in sich und die Fähigkeit zum Gebären verliert.

Also bitte nicht die Mittel einfach besorgen und einnehmen, entweder einen HP aufsuchen oder mit der Hebamme absprechen - soweit sie eine Zusatzausbildung in Homöopathie hat.

Alles Gute, mfg Franzy

stephanine
[3] 10.10.09, 13:45

uiuiui, danke für die info!!

dann sehe ich wohl besser davon ab. wobei, ab und an nehme ich sowieso schon pulsatilla ein (c30). der himbeerblättertee ist ja auch nicht schlecht, da sollte ich keine experimente machen.

also vielen dank!