Hallo Leute...

sunnylikefun
[1] 26.02.10, 18:38

Bin jetzt in euren Club beigetreten da ich am 11.2 meinen krümel per Kaiserschnitt bekommen habe, dabei war meine Schwangerschaft vorher schon sehr komplikationsreich. Nach dem Kaiserschnitt musste ich zwei tage danach nochmal notoperiert werden da meine wunde innerlich nicht heilte und ich wundheilstörungen habe. Nun sitz ich seit dem 22.2 mit offenen Wunden zu hause damit das Wundsekret rauslaufen kann.
und jetzt muss es natürlich noch heilen. Um meinen Kleinen kümmere ich mich wie ne glückliche Mama, jedoch denke ich das ich Wochenbettdepressionen habe. Habe Konzentrationsstörungen und meist einen Tunnelblick. Kennt das jemand von euch auch?

kleines-monster
[2] 09.03.10, 17:50

Hi sunnylikefun,

erst einmal herzlich willkommen in unserem Club :-D

Du hast was von Konzentrationsstörungen und Tunnelblick geschrieben. Wie meinst Du das, bzw. wie wirkt sich das aus?
Vielleicht ging es mir ja damals genauso nur wußte ich keine Beschreibung "dafür".
Ich hab es alles auf Hormonschwankungen geschoben#klatsch


LG kleines-monster

sunnylikefun
[3] 09.03.10, 20:03

Naja mit Tunnelblick mein ich eher so nen Gefühl wie wenn man sich zu oft im Kreis dreht und auf einmal stehen bleibt. Man kann es eher als Schwindelgefühl beschreiben zumal einem nicht so doll schwindelig ist sondern eher auch so nen betrunkenes Gefühl... Ist halt ziemlich schwer zu erklären. Ist schon alles besser geworden bis auf ein paar Momente wo das wieder kommt. Wie war es denn bei dir...?
LG und danke für Antwort Susi

kleines-monster
[4] 11.03.10, 18:00

Hi Sunnylikefun,

also bei mir war es dann doch glaub anders.
Ich hatte das Problem mich komplett als Versagerin hin zu stellen. Der KS war nicht geplant und ich hatte eine Traumschwangerschaft. Mein/ unser Kleiner hatte einen Kopfumfang von 38 cm und ist somit im Geburtskanal stecken geblieben. Für mich brach damals eine Welt zusammen. Ich glaubte nicht in der Lage zu sein meinem Kind auf die Welt zu helfen. Das die Entscheidung zum KS unser beider Leben gerettet hat, davon wollt ich nichts hören. Ich habe dann anfangs wenn ich allein mit ihm war nur geweint. Ich habe mir Wege überlegt, wie ich es wieder "gut machen" könnte. Klingt verrückt ich weiß. Heut kann ich auch schon leicht drüber lächeln. Meine Hebamme merkte dann irgendwann, das ich alles in mich rein fresse. Sie meinte zu mir, ich solle reden, viel reden. Am besten mit Gleichgesinnten die wissen was es heißt ein ungewollten KS zu haben und auch welche bei denen es geplant war. Ich merkte schnell, das ich gar nicht allein bin was mein denken betrifft. Irgendwann gründete ich ja auch aus diesen Grund diesen Club. Und wenn du dir mal von den anderen die Geschichten so durch liest, dann merkst Du das lesen und reden hilft.
Meine Hebamme meinte, das sie aus solchen Gründen schon Frauen einen Psychologen empfohlen hat. Ich brauchte keinen, ich hab viel geredet auch unter Tränen und ich war irgendwann dann auch bereit ein zweites mal schwanger zu werden unde befinde mich nun in der 19. Woche. Klar hab ich nun angst vor der Geburt was ich beim ersten mal gar nicht hatte.
Aber diesmal denke ich in beide Richtungen nicht nur Spontangeburt.
Ich kann Dir echt nur empfehlen viel zu reden oder wie hier im Club zum Bsp. zu schreiben.
Hui, das war jetzt echt viel #blasorry#schein

LG kleines-monster