Wer ich bin...
| mondenkind-tm |
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05.08.09, 15:36
kann ich Euch ja verraten. Mein Name ist Tatjana, ich bin derzeit 31 Jahre alt und befinde mich in der 26. SSW. Wer mein Profil ließt wird sicher feststellen, daß es auch für mich nicht einfach war, mit dem 3. Kind schwanger zu werden bzw. es auch zu bleiben. Zahlreiche Ängste verfolgten mich tagtäglich nach meiner Fehlgeburt. Ob diese durch meine Disfunktion der SD ausgelöst wurde will mir niemand sagen. Ich denke aber, sie hat einen nicht allzugeringen teil dazu beigetragen. Zumal ich nach der FG feststellen mußte, daß ich einen ca. 3cm großen Knoten in dem rechten SD-Lappen habe. Außerdem leide ich (wahrscheinlich seit immer) an Basedow, ohne es zu wissen. Nun ist es so, daß sich eine Hypertheriose bei mir breit gemacht hat. Einige wissen sicherlich, was das bedeutet. Es hat mir das Leben sehr schwer gemacht. Ich sollte die SD komplett entfernt bekommen, da die SD komplett durcheinander war und die Ärzte nicht der Ansicht waren, das jemals in den Griff zu bekommen, da sie mir auch prophezeiten, mich im ständigen Wechsel von Basedow zu anderen Typen zu befinden. Nun erklärten sich mir auch die Symptome der unregelmäßigen Regel, sowie das Ausbleiben von teilweise 9 Monaten oder das schwanger werden nach sehr langer Zeit. Meine damalige FÄ hatte mal meine Hormonlage getestet, kam aber nicht auf die Ursache. Ich war im März im Krankenhaus zur OP. Ich lag auch schon in der Schleuse, als der Arzt feststellte, daß meine Blutwerte Achterbahn spielten. Ich wurde also wieder in die Station verlegt und mir wurden Medics verabreicht. Ein Wert war unerklärlich. Dann machte der Endokrinologe einen Ultraschall aller Organe, unter anderem auch der Gebärmutter. Wir stellten fest, daß sich ein kleines Bläschen von ca. 2 cm darin befand. Der Urintest ergab dann, ich bin schwanger. Eine wahnsinnsüberraschung und ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet. Zumal ich mir schon Sorgen machte, wie es nach der OP mit einer SS aussehen würde. Ich hatte ja schon viel darüber gelesen, daß es bei vielen aufgrund der Einstellung mit den Hormonpräparaten sehr schwierig ist, schwanger zu werden. Aber ich kann Euch sagen, ich habe mich sehr gefreut und brauche mir diesbezüglich hoffentlich keine Sorgen mehr zu machen. Natürlich schwingt die Angst immer noch sehr leise mit, eine FG zu erleiden. Und die Angst von Fehlbildungen bei Kind wegen der Medics ist auch nicht wirklich weg. Was ist, wenn es wegen der Medikamentengabe vor bekanntwerden der SS eine Missbildung erlitten hat? Wird die SD vom Kind gut arbeiten? Hat es einen Kropf? Und und und... Ihr seht, selbst wenn man schwanger ist bleiben die Sorgen wegen der SD und den Folgen nicht aus. Ich nehme 1x täglich Propicyl 50, damit die SD geblockt wird. Kommt da noch genug beim Kind an? Jod darf ich nicht zu mir nehmen, sonst wird das Medikament wirkungslos... |


