Wie am Besten viel Abpumpen?

miss_bucket
[1] 06.08.09, 13:53

Hallo ihr LIeben,

waehrend ich absoluter Stillfan bin, werde ich jedoch in 3,5 Wo wieder anfangen Vollzeit zu arbeiten. Mein Kleiner ist zwar schon gut, aber moechte momentan wieder zusaetzlich an die Brust ran.
Meint ihr es wuerde tagsueber auch ohne Brust gehen, wenn es muss, oder soll ich mir den Stress machen und versuchen ihm eine Flasche taeglich abzupumpen...

Stress wird dann viel da sein, da wir auch noch ein Maedel haben, von 25 Monaten...also ist immer viel los bei uns, zusaetzlich zu den Arbeitszeiten 8 - 16.30 Uhr, und ich hab den Kleinen erst um 17 Uhr oder 17.30 aus der Krippe daheim...

Was meint ihr? Hatte sowieso vor, ihn morgens, abends, spaetabends und nachts weiterhin zu stillen...

Hab die Medela Doppelpumpe, aber ich finde immer, es kommt mehr, wenn er selbst saugt...

Danke und LG,
Steffi

darling99
[2] 07.08.09, 16:34

zum abpumpen kann ich dir leider keinen tip geben, da ich es selber nie versucht habe. meine maus (11 monate) trinkt immer noch sehr viel, deshalb trau ich sie mir noch gar nicht wegzugeben. aber da ich noch nicht arbeiten muss, hab ich noch keine eile.
wenn du nicht da bist, vielleicht will dein kleiner dann gar noch so oft an die brust?#kratz
hast du´s schon mal ausprobiert?
dann müsstest du evtl. nicht so oft abpumpen.
glg
tanja

steffied
[3] 07.08.09, 20:04

wofür bekommtman eigentlich kinder #kratz
um sie nach ein paar woche schon wieder in fremde hände zu geben? ich versteh das nicht, die armen kinder!

mailine
[4] 07.08.09, 21:23

Zitat von steffied:wofür bekommtman eigentlich kinder #kratz
um sie nach ein paar woche schon wieder in fremde hände zu geben? ich versteh das nicht, die armen kinder!

Und ich versteh diese Antwort auf die obige Frage nicht ...

Trinkt dein Kleiner denn problemlos aus der Flasche? Also, ich stille meine Tochter (5 Monate) noch, und abends gibt es einen Milchbrei. Ich bin zur Zeit in Elternzeit, aber mein Vertrag ist während des Mutterschutzes ausgelaufen, also weiß ich noch nicht, wann ich wieder anfangen werde zu arbeiten. Dh wenn ich denn irgendwann wieder anfangen sollte zu arbeiten, ist meine Tochter deutlich älter als 6 Monate. Ich würde mir dann wahrscheinlich nicht den Stress machen und Milch abpumpen. Denn einerseits ist meine Tochter nicht allergiegefährdet, und andererseits muss ich 2-3 mal abpumpen um eine Mahlzeit zusammen zu bekommen (ich habe die Mini Electric von Medela; anscheinend kann meine Kleine das viel besser als die Pumpe ;-)). Von daher kann ich dir diesbezüglich keine Tipps geben. Wie gesagt, ich würde in diesem Falle guten Gewissens auch mal die Flasche geben (zumal du ja auch noch stillst) und mir den Stress des Abpumpens sparen.
Wenn du allerdings lieber die Muttermilch geben möchtest, würde ich mal bei der Hebamme nach Tipps zum Abpumpen fragen. Die sollte da helfen können. So genau kenne ich mich da nicht aus, aber solange man stillt muss der Arbeitgeber einem die Möglichkeit bieten während der Arbeitszeit abzupumpen oder gar zu stillen. Da müßtest du mal googlen wie das arbeitsrechtlich aussieht.

LG, mailine

miss_bucket
[5] 08.08.09, 09:08

Zitat von steffied:wofür bekommtman eigentlich kinder #kratz
um sie nach ein paar woche schon wieder in fremde hände zu geben? ich versteh das nicht, die armen kinder!

Ich habe eigentlcih in diesem Club auf eine qualifiziertere Antwort gehofft, als Deine! Du hast erst ein Kind, das gerade einen Monat alt ist und schiesst schon rum!

Ich wohne in Irland, wo der Mutterschutz bezahlt und unbezahlt nur etwa 9 Monate lang ist, und wenn man dann noch Urlaub dran haengt, kann man es evtl verlaengern auf 10/11 Monate. Da die Jobsituation hier ebenso nicht prickelnd ist, liegt mir viel daran meinen Job zu behalten und Teilzeit gibt es fast gar nicht (und wenn dann nur Nacht/Abend/Wochenendarbeit)
Da Rechnungen bezahlt werden moechte, muss ich wieder arbeiten gehen, haette ich die Wahl, wuerde ich auch gern 2/3 Jahre zu Hause bleiben, wie es in Dtl ueblich und moeglich ist.

Davon abgesehen ist mein Sohn 10 Monate alt, wenn ich wieder anfange zu arbeiten, so dass ich ihn (und auch seine Schwester damals) keineswegs nach "ein paar Woche" in fremde Haende gegeben habe.
Meine Tochter ist durch die Tagesstaette und den Umgang mit anderen Kindern und Autoritaetspersonen, ausser uns, ein aufgeschlossenes und freundliches Maedchen geworden. Dazu muss ich sagen, haben wir auch nicht die Moeglichkeit Familie als Hilfe heranzuziehen, so dass wir sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen und sie (ausserhalb der Arbeitszeit) ueberall hin mitnehmen.

Wie gesagt, erst mal die Hintergruende erfragen, statt gleich zu schiessen. Ich denke (und befuerworte alle anderen Mamis, die stillen und arbeiten gehn), dass es eine Riesenleistung ist!

Gruesse aus Irland,
Steffi mit Kira (2) und Luke (9,5 Mon)

anscher
[6] 08.08.09, 09:16

Zitat von steffied:wofür bekommtman eigentlich kinder #kratz
um sie nach ein paar woche schon wieder in fremde hände zu geben? ich versteh das nicht, die armen kinder!

#aha schließe nie von dir auf andere!!!! #aha -

und arm müssen die kinder sicher nicht sein. auch wenn eine mama arbeiten geht, kann sie mehr liebe geben, als mütter die 3. jahre zu hause hocken!!!!

miss_bucket
[7] 08.08.09, 10:12

Hi Mailine,

danke fuer die Hilfe, das mit dem Abpumpen auf Arbeit geht auch bei meinem Arbeitgeber, mein Problem ist eher, dass ich durch das Abpumpen nicht genug Milch fuer eine Flasche habe.
Andererseits wird er, wenn ich anfange, 10 Mon alt sein udn isst schon 4 Mahlzeiten tagsueber. Auf einer der Stillseiten hab cih gelesen, dass es moeglich ist, tagsueber keine Stillmahlzeiten zu geben, sobald das Kind 6 Mon alt ist und man keine Moeglcihkeit hat tagsueber zu stillen, wie es auch bei mir der Fall waere...vielleicht probier ich es einfahc mal aus und hoffe, dass er keine Milch will, wenn ich nicht da bin.
Stillen waehrend der Arbeitszeit ist nicht moeglich, da ich 45 Fahrzeitminuten weg arbeite.

Er trinkt auch aus der Flasche mit Trinklerntuelle, weil ich manchmal abpumpe und er auch Wasser aus so einer Flasche trinkt...

LG

casssiopaia
[8] 08.08.09, 10:50

Zitat von steffied:wofür bekommtman eigentlich kinder #kratz
um sie nach ein paar woche schon wieder in fremde hände zu geben? ich versteh das nicht, die armen kinder!

Weil es sich nicht jeder leisten kann, 2 oder sogar 3 Jahre zuhause zu bleiben! So einfach ist das!

Ich würde liebend gern 3 Jahre Elternzeit nehmen, aber es geht nunmal nicht. Ich werde wieder voll arbeiten, wenn Magdalena 14 Monate alt ist.

Sei glücklich, dass ihr es euch scheinbar leisten könnt, dass Du so lange wie Du möchtest bei Deinem Kind zuhause bleibst.

Und spar Dir bitte solch hochintelligente Antworten!!! #aerger

bettybooo
[9] 08.08.09, 10:50

hallo miss,

erst einmal: ich würde mich nicht rechtfertigen, warum du arbeiten gehen mußt/gehst. du hast deine gründe, und das ist richtig so. jedem das seine. ich möchte auch zu hause bleiben nach dem jahr und denke mir auch - hm, jetzt geh ich arbeiten, um mich um andere kinder zu kümmern (arbeite mit kindern und jugendlichen) und dein kind ist woanders.... aber wie du schon sagtest, jeder hat seine gründe.

zu deiner frage: ich hab auch immer probleme mit abpumpen, mußte echt mehrere stillmahlzeiten sammeln, bis es klappt. momentan versuche ich ganz viel abzupumpen, um das demnächst für milchbrei und so zu nehmen. mir hilft es, zu pumpen, kurz bevor er kommt. da sind meine brüste richtig prall. anfangs hatte ich angst, ihm etwas "wegzupumpen", aber dann taten sie mir einmal weh, weil er schon 2 stunden überfällig war (er hat ja so seinen rhythmus). naja, und dann dachte ich mir, vielleicht schläft er ja durch (war nachts), und ich kann nicht schlafen, weil die brüste voll sind. wenn es dann nicht reicht, kann ich ihm ja immer noch die abgepumpte milch geben. beim abpumpen schoß die milch richtig raus. kaum war ich fertig, war noel wach, aber der zog ordentlich weiter an meiner brust und wurde auch satt. also vielleicht hilft es dir, kurz vor "seiner zeit" abzupumpen? ich brauche jetzt quasi 2 mahlzeiten, um eine mahlzeit für ihn abgepumpt zu haben. bekomme also ungefähr die hälfte von dem raus, was er trinken würde.
ach ja, und ich pumpe einfach nur mit so einer mini-handpumpe von russka. da zieh ich meine warzen rein und dann massier ich die brust bzw. drücke bis es läuft. es funktioniert bei mir irgendwie nicht, wenn ich mit dem vorgesehenen ball pumpe. und bei der elektrischen pumpe von nuk kommt bei mir gar nichts.... am meisten kommt, wenn ich einfach nur meine hand nehme - das bekommt man irgendwie raus. glaub, das kommt dem saugen des kindes am nächsten? keine ahnung, aber da kommt immer was, allerdings tun mir irgendwann die finger weh :-). also - vielleicht hilft ja die ein oder andere methode auch bei dir?

grüße

bettina

rmwib
[10] 08.08.09, 13:19

Zitat von miss_bucket:

Davon abgesehen ist mein Sohn 10 Monate alt, wenn ich wieder anfange zu arbeiten, so dass ich ihn (und auch seine Schwester damals) keineswegs nach "ein paar Woche" in fremde Haende gegeben habe.
Meine Tochter ist durch die Tagesstaette und den Umgang mit anderen Kindern und Autoritaetspersonen, ausser uns, ein aufgeschlossenes und freundliches Maedchen geworden. Dazu muss ich sagen, haben wir auch nicht die Moeglichkeit Familie als Hilfe heranzuziehen, so dass wir sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen und sie (ausserhalb der Arbeitszeit) ueberall hin mitnehmen.

Wie gesagt, erst mal die Hintergruende erfragen, statt gleich zu schiessen. Ich denke (und befuerworte alle anderen Mamis, die stillen und arbeiten gehn), dass es eine Riesenleistung ist!

Du machst das total richtig, lass Dich von solchen dämlichen Antworten bloß nicht ärgern. #liebdrueck
Ich kann mir selbst wenn es gut möglich wäre nicht vorstellen 3 Jahre zu Hause zu bleiben und auch wenn es einerseits sehr weh tut den Kurzen jetzt schon bald wegzugeben für ein paar Stunden freue ich mich andererseits auch schon total drauf auch wieder die Uni und meine Arbeit wieder zu haben #schein

Das muss jeder für sich selbst entscheiden und ich find es unmöglich, andere in ihren Entscheidungen so anzugehen und die "armen Kinder" auch noch zu bemitleiden. Das ist eine absolute Frechheit. Mein Kind muss jedenfalls keinem Leid tun #cool

#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck

Ich habe noch einen Vorrat Milch im Tiefkühl, hoffe allerdings dass er Mittags in der KITA Beikost nimmt wenn er die anderen Kinder essen sieht... er ist ja jetzt eh bald in einem Alter wo auch die Langzeitvollstiller irgendwann anfangen mitzuessen #schein
Wie man beim Pumpen mehr rauskriegt kann ich Dir nicht sagen aber Fakt ist, dass das Kind immer mehr rauskriegen wird als die Pumpe ;-) #liebdrueck ich hab überlegt notfalls eine Packung Muttermilchersatz zu kaufen für den Notfall, falls er in der KITA gar nix essen mag #schein

mailine
[11] 08.08.09, 14:21

Zitat von miss_bucket:
Andererseits wird er, wenn ich anfange, 10 Mon alt sein udn isst schon 4 Mahlzeiten tagsueber. Auf einer der Stillseiten hab cih gelesen, dass es moeglich ist, tagsueber keine Stillmahlzeiten zu geben, sobald das Kind 6 Mon alt ist und man keine Moeglcihkeit hat tagsueber zu stillen, wie es auch bei mir der Fall waere...vielleicht probier ich es einfahc mal aus und hoffe, dass er keine Milch will, wenn ich nicht da bin.
LG

Hallo Steffi!

Ja, das hört sich doch gut an. Vielleicht kannst du ja einen kleinen Milch-Vorrat für den Notfall anlegen. Und wenn dein Kleiner tagsüber schon 4 Mahlzeiten zu sich nimmt, ist das doch super.

Die Tochter meiner Freundin ist jetzt 10.5 Monate alt. In den ersten 6 Monaten wurde sie voll gestillt, und dann wurden nach und nach die Mahlzeiten durch Brei ersetzt. Jetzt (mit 10.5 Monaten) bekommt sie tagsüber Obst (gegen 10 Uhr), Gemüse-Kartoffel-Fleisch Brei (gegen 13 Uhr), Obst-Getreide Brei (gegen 16 Uhr) und einen Milch-Getreide-Brei gegen 19 Uhr. Morgens und abends wird sie noch gestillt. Da sie nicht so viel Wasser trinkt wie sie eigentlich sollte, bekommt sie, wenn sie zu wenig getrunken hat, noch PRE-Milch nach den Brei-Mahlzeiten. Ich finde das gut so und werde es auch so handhaben.

Liebe Grüße, Maren

springtiger
[12] 09.08.09, 10:22

Hallo,
ich bin wieder arbeiten gegangen, als meine Kleine 7 Monate alt war. Ich hatte Milch gesammelt, und habe dann bei der Arbeit nur noch eine Mahlzeit (120-160ml) abgepumpt. Das war mittags, also wenn meine Brüste sowieso gespannt haben, weil lange nicht gestillt wurde. Ich habe eine Avent Handpumpe und fand die immer gut.

Zusammen mit dem Vorrat und dem neu abgepumpten, plus Mittagsbreichen ist meine Maus gut klar gekommen. Später war der Vorrat natürlich aufgebraucht, so dass es manchmal ein Druck war, schnell noch eine Mahlzeit für den nächsten Tag zusammen zu bekommen. Manchmal habe ich auf einfach keine Zeit gehabt zum Abpumpen (und bin dann übergelaufen). Also einfach ist es nicht immer, aber mit der Zeit wird das Stillen ja sowieso weniger.

Wir stillen übrigens immer noch, meine Maus ist jetzt 17 Monate alt. Wir stillen gewöhnlich sofort wenn ich aus der ARbeit komme (halb sechs), und abends vor dem Einschlafen (und morgens bevor ich gehe). Wenn ich nicht arbeite, auch gerne mal häufiger.

WEnn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne melden.
viele Grüsse
Springtiger

springtiger
[13] 09.08.09, 10:24

Noch eins: es würde vielleicht auch ohne Abpumpen gehen, und Dein Kleiner bekommt eine andere Mahlzeit. Andererseits bekommst Du dann vielleicht Probleme mit zuviel Milch. Deshalb habe ich immer abgepumpt.
Viele Grüsse
springtiger