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tummueller
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29.06.08, 09:50
...wie schon mal rwähnt mochte ich ja auch so lange wie möglich stillen.
Celine ist jetzt vier Monate alt und wird klar voll gestillt.
Vor kurzem habe ich meine Hebi gefragt, iwe lange ich ohne Beikost voll stillen kann. Bzw. was für Celine das beste ist und habe ihr von mir aus gesagt das ja 1 Jahr überhaupt kein Problem ist.
Das hat sie dementiert, mit der Begründung, das nach ca. 8 Monaten id eGiftstoffe aus der Fettreserve in die Muttermilch übergeht.
Jetzt habe ich arge Bedenken, da ich erst vor 4 Jahren aufgehört habe zu rauchen.
Welche Erfahrung oder Aussagen habt ihr gemacht???
Wäre Euch sehr dankbar für Antworten, ich möchte ja nur das beste für meine Prinzessin...
Ganz liene grüße
Melanie
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muehlie
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[2]
29.06.08, 10:18
Ach, mal wieder das Argument mit den Giftstoffen, aha. Das taucht auch in schönster Regelmäßigkeit als Begründung dafür auf, weshalb man ein Kind nach einem Jahr abgestillt haben soll. Ich geb dir einen Tipp, wenn du in der Beziehung Bedenken hast: sieh zu, dass du in der Stillzeit ordentlich isst, am besten all die Sachen, die sich sofort an den Hüften ablagern. Dann werden auch keine Fettreserven aufgebraucht. 
Die Frage, wann man mit Beikost anfangen soll, wird von Experten unterschiedlich beantwortet. Da heißt es zum einen, dass die Eisenreserven des Kindes nach 6 Monaten aufgebraucht seien. An anderer Stelle dagegen heißt es, dass auch die Muttermilch Eisen enthält, und generell machen sich Defizite zuerst bei der Mutter bemerkbar, d.h. bevor das Kind unter Eisenmangel leidet, leidet die Mutter darunter. Und so gibt es tatsächlich einige Mütter (auch im Forum), die ihr Kind weit über die ersten 6 Monate hinaus voll gestillt haben.
Weiterhin steht die Frage im Raum, ab wann man potenzielle Allergene einführen kann oder soll. Die eine Seite sagt, so spät wie möglich (auf jeden Fall nach dem 6. Monat). Andererseits gibt es vor allem eine neuere Studie, laut der Allergien besser verhindert werden, wenn Allergene schon recht früh (nach dem vollendeten 4. Monat) eingeführt werden. Auf diese Studie beziehen sich einige hier im Forum ganz gerne. Ich habe mir allerdings alles was, ich zu dieser Studie finden konnte, durchgelesen. Aus den Infos geht nicht hervor, ob die untersuchten Kinder gestillt oder mit Fläschchen ernährt wurden. Daher würde ich das Ergebnis im Zusammenhang mit einem gestillten Kind erst mal vorsichtig betrachten.
Und dann kenne ich da noch eine Studie, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Kinder einen um so höheren IQ entwickeln, je länger sie voll gestillt wurden. 
Du kannst dir ja mal mein ganzes Geschreibsel durch den Kopf gehen lassen und die für dich überzeugenden Argumente herauspicken. Lass dich ansonsten einfach von deinem Gefühl leiten. Wenn du meinst, dass deine Kleine Gefallen an fester Nahrung finden könnte, dann probiere es einfach aus. Lass dich dabei von niemandem drängen.
Die erste feste Mahlzeit ist zwar eine nette Entlastung für die Brüste, hat aber auch den Nachteil, dass du ein kleines Stück von deiner bisherigen Unabhängigkeit und Flexibilität aufgibst. Stillen kannst du überall, füttern nicht.
LG
Claudia
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lilly69
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[3]
29.06.08, 11:49
die giftstoffe im körper, wenn man sie denn so nennen kann, gehen in den ersten 3 wochen in die milch über. danach ist das gros erledigt.
das argument mit den späteren angeblichen übertritten ist ein ammenmärchen von stillgegnern.
eisenmangel liegt bei voll gestillten kindern so gut wie nie vor. muttermilch enthält das am besten verwertbare eisen. dieses argument ist von flaschenkindern übernommen und falsch.
für mich ist das ganze keine frage. gehe ich davon aus, dass kinder mitessen wollen und nicht angeschnallt gefüttert werden, biete ich ab dem 7, 8. monat fingerfood an und stille ansonsten weiter. dann wird man ja sehen, was die natur so an essen vorgesehen hat.
mein sohn hat lange zeit jede nahrung verweigert und mir hat das sorgen bereitet. am anfang. ich habe 10 monate voll gestillt nun. er hat 10 zähne und läuft. seit kurzem nimmt er kleine mengen möhrenmatsch oder lutscht man an birnenstücken.
lass dich nicht beirren. dein kind wird dir den weg zeigen. vor allem, wenn du genau nicht fanatisch brei in ihn stopfst.
und kein mamigiftstoff der welt ist so schädlich wie der mist, der jetzt mal wieder in flaschenmilch oder gläschendeckeln gefunden wurde.
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hell_kitty
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[4]
29.06.08, 23:35
Hallo,
ich glaube, das einfachste, was Du machen kannst, ist, Deinem Bauch und Deinem Kind zu vertrauen. Mein Sohn wurde damals 10Monate gestillt, 6 davon voll, dann lief mit Beikost alles nach Plan. Er hat den Mund aufgemacht und gegessen.
Bei Linda war alles anders. Nachdem wir Horrorerlebnisse mit der Beikost hatten, habe ich es aufgegeben und Monat für monat angeboten, schließlich wurden aus sechs Monaten vollstillen 12. Sie wollte einfach nicht. Jetzt, mit 14 Monaten wird sie vielleicht noch zu 60% gestllt, ansonsten will sie seit einem Monat alles probieren, was ich esse (kein Problem, ich esse sehr gesund) und ansonsten mag sie nur pikante gekochte Sachen. Wegen Eisen habe ich mir nie Gedanken gemacht, auch nicht wegen Giftstoffen- ich denke, trotz Allem überwiegen immer die Vorteile des Stillens. Zur Sicherheit habe ich meine Blutwerte, insbesondere Eisen checken lassen- alles okay. Und Linda bekommt auch immer kleine Mengen Getreide (Hirse- superviele Mineralstoffe, auch Eisen) und gelegentlich Fleisch unter ihre Mahlzeiten gemischt...
Es gibt immer Stimmen, die gegen das Langzeitstillen sind, und die Babygläschenhersteller proftiteren von der Angst und Unsicherheit der Mütter. Aber je länger ich stille, desto natürlicher wird es, und ich achte einfach auf Lindas Signale. Sie hat zugang zum Essen, und darf gerne probieren...und das Tolle ist, dass sie instinktiv genau das mag, was ich auch esse. Einfach, kein süß, keine Milchprodukte...
Lange Rede, kurzer Sinn:
Vertrau deinem Kind. Und mach Dir nicht zu viele gedanken.
Liebe grüße,
Claudia
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petramaria79
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30.06.08, 10:37
Hallo!
ich stille nun seit fast 21 monaten... in den ersten 8 Monaten wollte David einfach nix vom Löffel essen....
Heute ist er wie gesagt fast alles... er probiert viel aus, was ich persönlich sehr wichtig finde. ... trotz aller Mahlzeiten still ich ihn so oft er das möchte.... er hat keine Mangelerscheinung oder sonst irgendwas...
dein kind zeigt dir wann essen möchte... anbieten schadet nie... aber mach dir keinen Stress hör auf dein Bauchgefühl und auf dein Kind...
weiterhin eine schöne Stillzeit! lg Petra
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bibo1978
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30.06.08, 12:15
Also die "natürliche" Stilldauer liegt ja weit über diesen Angaben.
Der Durchschnitt wird glaube ich mit 2,5-7 Jahre angegeben!
Also von daher würde ich mir da mal keine Sorgen machen! 
LG, Steffi
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bibo1978
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[7]
30.06.08, 12:17

Ach, ich sehe gerade, es geht um's VOLLStillen.
Naja, auch da kenne ich das eine oder andere Kind, was mit weit über 1 noch (fast) voll gestillt wird. Die 3 Brotkrümel, die die zuweilen essen, kann man nicht wirklich als Ernährung ansehen.
Alles kein Problem, die sind alle gesund und ausgesprochen fit. Zuweilen sogar sehr viel "reifer" udn weiter als ihre Alterskollegen...
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jule73
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30.06.08, 14:08
Hallo Melanie,
ich habe unsere dritte Tochter zehn Monate voll gestillt, da sie keine Lust auf etwas anderes hatte.
Ich habe mir auch so viele Gedanken gemacht. Aber ich bin dann irgendwann zu dem Schluss gekommen, dass es früher, als es diese ganze Babynahrungsindustrie noch nicht gab, ja auch funktioniert hat. Vielleicht sogar besser als heute....
Also lass Dich nicht beirren!
LG
Katrin
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