|
5elablau
|
[1]
03.01.10, 13:05
Hallo!
Meine Freundin stillt ihre Tochter Mira (geb. Sept. 08) und ist jetzt wieder
schwanger. Mira will auch nachts noch oft stillen und schläft meist auch nur an
der Brust ein. Jetzt macht sie sich Sorgen, wie es wird, wenn sie zur Entbindung
ins Krankenhaus muss.
Mira ist dann knapp 22 Monate.
Mein Sebastian ist jetzt in dem Alter und stillt auch noch oft, vor allem
nachts. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass ich nachts nicht da wäre, er würde
es nicht verstehen. Deshalb kann ich ihr keine Ratschläge geben.
Von allen anderen kriegt sie den "Rat", abzustillen? Gibt es denn keine andere
Lösung??? Vielleicht könnt ihr helfen?
LG Manuela
|
|
marysa1705
|
[2]
03.01.10, 13:39
Hallo Manuela,
ich würde Deiner Freundin raten, dass sie es einfach auf sich und ihre Tochter zukommen lassen soll. Aktiv würde ich persönlich an ihrer Stelle nicht abstillen oder sonst irgendwas machen.
Wir waren mit unserer jüngsten Tochter mal in einer ähnlichen Situation. Sie hat vor allem abends zum Einschlafen und nachts noch viel gestillt und ich musste zu einem Wochenend-Seminar nach Hagen fliegen.
Natürlich hab ich mir auch so meine Gedanken gemacht, aber im Nachhinein war das eigentlich total unnötig. Es lief nämlich total problemlos...
Nachdem ich nicht da war, ging das Einschlafen total problemlos und als ich wieder zurück kam, hat unsere Tochter ganz normal weiter gestillt, als wäre nichts gewesen. Ich musste einfach während dieser Tage jeden Abend und Morgen unter der warmen Dusche die Milch ausstreichen. 
Ansonsten MUSS man ja zu einer Entbindung auch nicht unbedingt ins Krankenhaus bzw. dort bleiben. Käme denn für Deine Freundin eine Hausgeburt oder eine ambulante Geburt in Frage?
Aber wie gesagt ... einfach mal abwarten ... meistens erledigt sich das von ganz alleine! 
LG Sabrina
|
|
zahnweh
|
[3]
03.01.10, 14:41
ich denk abwarten und schauen wies wird...
- meine 28 monate kann noch gar nicht ohne stille einschlafen (hab auch sonst niemand der sie ins bett bringen könnte)
- bei anderen kindern, bei denen es so aussah als würdsen sie noch lange stillen, wollten zwischen 1 u. 2 Jahren ganz von selbst nicht mehr.
- in einem Artikel in einer Elternzeitschrift hab ich mal gelesen, dass die Große von einem Tag auf den anderen kam und erklärte, dass sie die brust nicht mehr wolle, da die Milch seltsam schmecke (vermutlich durch die schwangerschaft)
selbst abstillen würde ich nicht. einfach warten wie das kind reagiert.
- wenn sie zwei bis drei tage ins krankenhaus geht zur entbindung, ist zu hause eine liebevolle vertrauensperson wichtig, die sich abends dann viel zeit und geduld nimmt und statt dass die kleine zur gewohnten uhrzeit schläft, eben erst nach drei stunden kuscheln schläft.
- da könnte ich mir vorstellen, dass die bezugsperson sie abends eben auch jetzt schon ins bett bringt. also sich zeit nimmt, ein ritual mit ihr entwickelt und dann noch die muttermilch kommt. so könnte es ihr leichter fallen, weil sie ja nicht auf ihr ganzes ritual verzichten müsste.
bei uns war einmal abends eine bezugsperson von ihr da, weil ich abends weg musste. sie hat sich viel zeit genommen und unser ritual beibehalten. bis auf die milch. fast hätte sie auch so geschlafen 
was denke ich am wichtigsten ist, um keine eifersucht zu schüren
- erklären dass sie wegen dem baby/der schwangerschaft auf die milch verzichten muss
- behaupten dass nur noch das baby die milch bekommt
auch drauf achten dass keine unvorsichtigen besucher so etwas vor der kleinen verlauten lassen. das kann ein kind arg verletzen oder in unsicherheiten stürzen ,ob mama sie noch lieb hat und so.
|
|
27nina27
|
[4]
03.01.10, 20:13
Hallo Manuela,
ich war in einer ähnlichen Situation. Mein Sohn ist im Mai 2008 geboren und ich wurde im September wieder schwanger. Habe dann noch bis November weitergestillt (wollte eigentlich auch noch länger), und habe dann aber im November abgestillt. Ich habe es körperlich einfach nicht beides gleichzeitig geschafft. Ich war tagsüber nur am kotzen und nachts konnte ich nicht schlafen, weil Leo stillen wollte (habe ca. 5 kg abgenommen in der Zeit).
Es ist zwar schade für Leo, dass er jetzt nicht mehr stillen kann, aber ich tröste mich damit, dass er spätestens im Juni die 'Reste' seines Geschwisterchens trinken kann.
Würde Deiner Freundin raten es einfach auf sich zukommen zu lassen. Und wegen der Tage im Krankenhaus würde ich mir auch keine Sorgen machen. Meistens beruhigen sich die Kinder bei einer Betreuungsperson auch ohne Mumi recht schnell wieder. Und vielleicht will es dann nachts gar nicht mehr stillen, wer weiß das schon???
Drücke die Daumen.
Liebe Grüße,
Nina
|
|
hope1979
|
[5]
03.01.10, 20:40
Hallo Manuela,
ich würde Deiner Freundin auch raten die Sache einfach auf sich zukommen zu lassen!
Ich habe die gesamte SS über meine Tochter noch gestillt (überwiegend nur noch nachts) und stille nun seit fast 6 Monaten tandem! Es ist natürlich schon sehr anstrengend, aber machbar!
Wenn das Stillen Deiner Freundin am Herzen liegt (und sie sich fit genug fühlt), dann gilt nur probieren geht über studieren! Viele Kinder stillen sich auch in der SS von selber ab....
Zu der Krankenhaussache kann ich leider nix sagen, da ich zu Hause entbunden habe! Aber vielleicht wäre eine ambulante Geburt ja etwas für Deine Freundin?! Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit das "große" Kind einfach die Zeit im KH miteinzuquartieren? Würde einfach mal beim KH nachfragen!
Wünsche Deiner Freundin gutes Gelingen!
LG, Tanja
|
|
kiwiii
|
[6]
04.01.10, 21:23
mensch interessant...habe mich das auch schon oft gefragt. Was mich noch interessieren würde, wie ist das, wenn das baby da ist...sicher "muss" man doch dann das kleinere immer zuerst trinken lassen, um zu gewährleisten, dass es vorder u hintermilch bekommt und nicht, dass das große alles "flüssige" wegtrinkt.
Wie habt ihr das gemact? und, was, wenn das grosse jetz unbedingt JETZT trinken will, das baby avber erst in ner halben stunde kommen wird????
Muss ich dann das grosse vertrösten oder ist das ok?
Lg kiwiii
|
|
hope1979
|
[7]
04.01.10, 22:12
Zitat von kiwiii:mensch interessant...habe mich das auch schon oft gefragt. Was mich noch interessieren würde, wie ist das, wenn das baby da ist...sicher "muss" man doch dann das kleinere immer zuerst trinken lassen, um zu gewährleisten, dass es vorder u hintermilch bekommt und nicht, dass das große alles "flüssige" wegtrinkt.
Wie habt ihr das gemact? und, was, wenn das grosse jetz unbedingt JETZT trinken will, das baby avber erst in ner halben stunde kommen wird????
Muss ich dann das grosse vertrösten oder ist das ok?
Lg kiwiii
Hallo kiwiii,
also meine Große hat zu dem Zeitpunkt als das Baby kam eigentlich nur noch nachts gestillt.....ABER logischerweise wollte sie dann auch tagsüber wieder, was ich ihr natürlich auch nicht verwehrt habe!
Ich habe so ca. die ersten 14 Tage versucht meine Tochter nur immer an der linken Seite trinken zu lassen, so daß auf jeden Fall für den Kleinen die rechte Brust immer mit Allem gefüllt war + "Reste" aus der linken sozusagen ! Nach einiger Zeit hab ich das aber dann nicht mehr so genaugenommen, und der Kleine ist auch immer satt geworden!
Habe meine Tochter aber tagsüber nicht einzeln gestillt sondern wirklich meist immer tandem, also einer links, der andere rechts oder wenn der Kleine schon satt und zurieden gechlafen hat. Wenn sie außer der Reihe dann trinken wollte, hab ich sie auf später vertröstet, da der Kleine so lange keine Ruhe gehalten hätte und ich sie ja wenn schon, auch in Ruhe trinken/schmusen lassen wollte. Mittlerweile stillt die Große auch wieder nur ab und zu noch mal zum Einschlafen oder nachts!
LG, Tanja
|
|
5elablau
|
[8]
06.01.10, 17:32
Hallo an alle!!!
Vielen Dank für eure Antworten! Ich werde sie an meine Freundin weiterleiten!!!
Danke und liebe Grüße, Manuela
|