Eltern einweihen?

tobimaus
[1] 25.04.08, 13:11

Hallo,

ich habe bisher meinen Eltern noch nichts von meiner SS bzw. FG erzählt. Da mein Mann und ich uns ja erst sehr spät für Kinder entschieden hatten (siehe meine Vorstellung hier im Club), gehen sie wohl immer noch davon aus, wir wollen nicht. Mit neugierigen Fragen haben sie sich auch löblicherweise immer zurückgehalten. Da wir unsicher waren, ob es überhaupt klappt (bin ja „schon“ 39), haben wir ihnen bisher nicht erzählt, dass wir üben.

Ich wollte nicht, dass sie sich Hoffnung auf Enkel machen und dann klappt es nicht. Wir haben eigentlich ein sehr gutes Verhältnis und ich kann immer um Hilfe bitten. Aber andererseits habe ich diesen Wunsch, sie nicht zu enttäuschen und alles Leid von Ihnen fernzuhalten. Nach der FG konnte ich zunächst mit wenigen drüber sprechen, nun wissen aber die engsten Freunde Bescheid. Ich war vor einigen Wochen kurz davor, meine Eltern einzuweihen, aber dann starb meine Oma und meine Mutter war schon traurig genug.

Was meint Ihr, soll ich sie einbeziehen? Freuen Sie sich über das Vertrauen, wünschen sie sich an unseren Leben teilzuhaben, auch an den schlechten Dingen? Oder soll ich besser diese Enttäuschung und Trauer von Ihnen fernhalten, um ihnen nicht weh zu tun? Ich bin hin und hergerissen, vielleicht habt Ihr einen Tipp für mich... #gruebel

Vielen Dank#danke,
Tobi

carolinchen80
[2] 25.04.08, 13:32

ich habs ihnen erzählt und war sehr froh über die unterstützung!
ich würds auf jeden fall meinen eltern erzählen.

meinen großeltern habe ich es erspart, die sind alle über 80, die wollte ich damit nicht belasten.

gruß caro

annii9
[3] 25.04.08, 14:41

Hallo,

Meine Eltern wissen bisher nur von meiner 1. FG. Da hatte ich meiner Mutter eine Woche zuvor berichet, dass ich schwanger bin. Auch meine Schwiegereltern wussten damals Bescheid. Bei den nächsten beiden Schwangerschaften haben mein Partner und ich schon von vornhinein beschlosssen, vorerst nix zu sagen und als dann die FG kamen haben wir ihnen das auch nicht erzählt. Es gibt da für mich verschiedene Gründe:
1. meine Schwiegermutter hat sich Sorgen gemacht dass ich die FG gehabt haben könnte, weil ich mich über ein Ereignis bei ihnen aufregte - ich möchte nicht dass sie sich Schuldgefühle machen oder mich in Zukunft mit Samthandschuhen anfassen
2. meine Mutter war anfangs von meiner 1. Schwangerschaft nicht so erfreut, da ich damals erst kurz mit meinem Partner zusammen war und sie noch kein sehr gutes Verhältnis hatten und auch weil ich stark rauchte - nachher wollte ich es ihr einfach nicht erzählen, weil ich glaube, sie würde schon auch Schuld bei mir suchen (besondes wegen dem Rauchen) und das muss ich nicht haben.
Meine 2 besten Freundinnen wissen Bescheid, andere Freunde wissen nur von 1 oder 2 FG - ich möchte einfach nicht bemitleidet werden oder anders behandelt. Hab halt gemerkt bestimmte Personen die auch nur von einer FG wissen tun sich dann schwer mit mir normal z.B. über Schwangerschaften oder Geburten zu reden, sicher weil sie glauben, das schmerzt mir zu sehr. Es tut ja auch manchmal sehr weh aber wie gesagt ich möchte nicht wie eine "Aussätzige" behandelt werden, zumindest nicht solange noch Hoffnung besteht. :-p

Ich weiß auch nicht, wieso ich es manchen Leuten erzähle und z.B. meiner Mutter nicht, ich denke das kommt immer darauf an, was du für eine Beziehung zu dem Menschen hast, ob ihr immer schon über alles gesprochen habt, ob ihr ein sehr inniges, enges Verhältnis habt, usw. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich es bestimmten Personen früher oder später doch erzählt habe, weil es gut tut darüber zu reden, besonders wenn man sich dabei verstanden fühlt.
Ich wünsch dir alles Liebe und viel Kraft; vertrau auf dein Gefühl dann wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen.

Anni #blume

annii9
[4] 25.04.08, 14:41

Hallo,

Meine Eltern wissen bisher nur von meiner 1. FG. Da hatte ich meiner Mutter eine Woche zuvor berichet, dass ich schwanger bin. Auch meine Schwiegereltern wussten damals Bescheid. Bei den nächsten beiden Schwangerschaften haben mein Partner und ich schon von vornhinein beschlosssen, vorerst nix zu sagen und als dann die FG kamen haben wir ihnen das auch nicht erzählt. Es gibt da für mich verschiedene Gründe:
1. meine Schwiegermutter hat sich Sorgen gemacht dass ich die FG gehabt haben könnte, weil ich mich über ein Ereignis bei ihnen aufregte - ich möchte nicht dass sie sich Schuldgefühle machen oder mich in Zukunft mit Samthandschuhen anfassen
2. meine Mutter war anfangs von meiner 1. Schwangerschaft nicht so erfreut, da ich damals erst kurz mit meinem Partner zusammen war und sie noch kein sehr gutes Verhältnis hatten und auch weil ich stark rauchte - nachher wollte ich es ihr einfach nicht erzählen, weil ich glaube, sie würde schon auch Schuld bei mir suchen (besondes wegen dem Rauchen) und das muss ich nicht haben.
Meine 2 besten Freundinnen wissen Bescheid, andere Freunde wissen nur von 1 oder 2 FG - ich möchte einfach nicht bemitleidet werden oder anders behandelt. Hab halt gemerkt bestimmte Personen die auch nur von einer FG wissen tun sich dann schwer mit mir normal z.B. über Schwangerschaften oder Geburten zu reden, sicher weil sie glauben, das schmerzt mir zu sehr. Es tut ja auch manchmal sehr weh aber wie gesagt ich möchte nicht wie eine "Aussätzige" behandelt werden, zumindest nicht solange noch Hoffnung besteht. :-p

Ich weiß auch nicht, wieso ich es manchen Leuten erzähle und z.B. meiner Mutter nicht, ich denke das kommt immer darauf an, was du für eine Beziehung zu dem Menschen hast, ob ihr immer schon über alles gesprochen habt, ob ihr ein sehr inniges, enges Verhältnis habt, usw. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich es bestimmten Personen früher oder später doch erzählt habe, weil es gut tut darüber zu reden, besonders wenn man sich dabei verstanden fühlt.
Ich wünsch dir alles Liebe und viel Kraft; vertrau auf dein Gefühl dann wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen.

Anni #blume

annii9
[5] 25.04.08, 14:41

Hallo,

Meine Eltern wissen bisher nur von meiner 1. FG. Da hatte ich meiner Mutter eine Woche zuvor berichet, dass ich schwanger bin. Auch meine Schwiegereltern wussten damals Bescheid. Bei den nächsten beiden Schwangerschaften haben mein Partner und ich schon von vornhinein beschlosssen, vorerst nix zu sagen und als dann die FG kamen haben wir ihnen das auch nicht erzählt. Es gibt da für mich verschiedene Gründe:
1. meine Schwiegermutter hat sich Sorgen gemacht dass ich die FG gehabt haben könnte, weil ich mich über ein Ereignis bei ihnen aufregte - ich möchte nicht dass sie sich Schuldgefühle machen oder mich in Zukunft mit Samthandschuhen anfassen
2. meine Mutter war anfangs von meiner 1. Schwangerschaft nicht so erfreut, da ich damals erst kurz mit meinem Partner zusammen war und sie noch kein sehr gutes Verhältnis hatten und auch weil ich stark rauchte - nachher wollte ich es ihr einfach nicht erzählen, weil ich glaube, sie würde schon auch Schuld bei mir suchen (besondes wegen dem Rauchen) und das muss ich nicht haben.
Meine 2 besten Freundinnen wissen Bescheid, andere Freunde wissen nur von 1 oder 2 FG - ich möchte einfach nicht bemitleidet werden oder anders behandelt. Hab halt gemerkt bestimmte Personen die auch nur von einer FG wissen tun sich dann schwer mit mir normal z.B. über Schwangerschaften oder Geburten zu reden, sicher weil sie glauben, das schmerzt mir zu sehr. Es tut ja auch manchmal sehr weh aber wie gesagt ich möchte nicht wie eine "Aussätzige" behandelt werden, zumindest nicht solange noch Hoffnung besteht. :-p

Ich weiß auch nicht, wieso ich es manchen Leuten erzähle und z.B. meiner Mutter nicht, ich denke das kommt immer darauf an, was du für eine Beziehung zu dem Menschen hast, ob ihr immer schon über alles gesprochen habt, ob ihr ein sehr inniges, enges Verhältnis habt, usw. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich es bestimmten Personen früher oder später doch erzählt habe, weil es gut tut darüber zu reden, besonders wenn man sich dabei verstanden fühlt.
Ich wünsch dir alles Liebe und viel Kraft; vertrau auf dein Gefühl dann wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen.

Anni #blume

annii9
[6] 25.04.08, 14:43

Hallo,

Meine Eltern wissen bisher nur von meiner 1. FG. Da hatte ich meiner Mutter eine Woche zuvor berichet, dass ich schwanger bin. Auch meine Schwiegereltern wussten damals Bescheid. Bei den nächsten beiden Schwangerschaften haben mein Partner und ich schon von vornhinein beschlosssen, vorerst nix zu sagen und als dann die FG kamen haben wir ihnen das auch nicht erzählt. Es gibt da für mich verschiedene Gründe:
1. meine Schwiegermutter hat sich Sorgen gemacht dass ich die FG gehabt haben könnte, weil ich mich über ein Ereignis bei ihnen aufregte - ich möchte nicht dass sie sich Schuldgefühle machen oder mich in Zukunft mit Samthandschuhen anfassen
2. meine Mutter war anfangs von meiner 1. Schwangerschaft nicht so erfreut, da ich damals erst kurz mit meinem Partner zusammen war und sie noch kein sehr gutes Verhältnis hatten und auch weil ich stark rauchte - nachher wollte ich es ihr einfach nicht erzählen, weil ich glaube, sie würde schon auch Schuld bei mir suchen (besondes wegen dem Rauchen) und das muss ich nicht haben.
Meine 2 besten Freundinnen wissen Bescheid, andere Freunde wissen nur von 1 oder 2 FG - ich möchte einfach nicht bemitleidet werden oder anders behandelt. Hab halt gemerkt bestimmte Personen die auch nur von einer FG wissen tun sich dann schwer mit mir normal z.B. über Schwangerschaften oder Geburten zu reden, sicher weil sie glauben, das schmerzt mir zu sehr. Es tut ja auch manchmal sehr weh aber wie gesagt ich möchte nicht wie eine "Aussätzige" behandelt werden, zumindest nicht solange noch Hoffnung besteht. :-p

Ich weiß auch nicht, wieso ich es manchen Leuten erzähle und z.B. meiner Mutter nicht, ich denke das kommt immer darauf an, was du für eine Beziehung zu dem Menschen hast, ob ihr immer schon über alles gesprochen habt, ob ihr ein sehr inniges, enges Verhältnis habt, usw. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich es bestimmten Personen früher oder später doch erzählt habe, weil es gut tut darüber zu reden, besonders wenn man sich dabei verstanden fühlt.
Ich wünsch dir alles Liebe und viel Kraft; vertrau auf dein Gefühl dann wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen.

Anni #blume

annii9
[7] 25.04.08, 14:44

Hallo,

Meine Eltern wissen bisher nur von meiner 1. FG. Da hatte ich meiner Mutter eine Woche zuvor berichet, dass ich schwanger bin. Auch meine Schwiegereltern wussten damals Bescheid. Bei den nächsten beiden Schwangerschaften haben mein Partner und ich schon von vornhinein beschlosssen, vorerst nix zu sagen und als dann die FG kamen haben wir ihnen das auch nicht erzählt. Es gibt da für mich verschiedene Gründe:
1. meine Schwiegermutter hat sich Sorgen gemacht dass ich die FG gehabt haben könnte, weil ich mich über ein Ereignis bei ihnen aufregte - ich möchte nicht dass sie sich Schuldgefühle machen oder mich in Zukunft mit Samthandschuhen anfassen
2. meine Mutter war anfangs von meiner 1. Schwangerschaft nicht so erfreut, da ich damals erst kurz mit meinem Partner zusammen war und sie noch kein sehr gutes Verhältnis hatten und auch weil ich stark rauchte - nachher wollte ich es ihr einfach nicht erzählen, weil ich glaube, sie würde schon auch Schuld bei mir suchen (besondes wegen dem Rauchen) und das muss ich nicht haben.
Meine 2 besten Freundinnen wissen Bescheid, andere Freunde wissen nur von 1 oder 2 FG - ich möchte einfach nicht bemitleidet werden oder anders behandelt. Hab halt gemerkt bestimmte Personen die auch nur von einer FG wissen tun sich dann schwer mit mir normal z.B. über Schwangerschaften oder Geburten zu reden, sicher weil sie glauben, das schmerzt mir zu sehr. Es tut ja auch manchmal sehr weh aber wie gesagt ich möchte nicht wie eine "Aussätzige" behandelt werden, zumindest nicht solange noch Hoffnung besteht. :-p

Ich weiß auch nicht, wieso ich es manchen Leuten erzähle und z.B. meiner Mutter nicht, ich denke das kommt immer darauf an, was du für eine Beziehung zu dem Menschen hast, ob ihr immer schon über alles gesprochen habt, ob ihr ein sehr inniges, enges Verhältnis habt, usw. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich es bestimmten Personen früher oder später doch erzählt habe, weil es gut tut darüber zu reden, besonders wenn man sich dabei verstanden fühlt.
Ich wünsch dir alles Liebe und viel Kraft; vertrau auf dein Gefühl dann wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen.

Anni #blume

annii9
[8] 25.04.08, 14:46

sorry, weiß nicht was da passiert ist, dass meine Antwort 7 mal gedruckt wurde und weiß leider auch nicht wie löschen #klatsch

anni

kula100
[9] 25.04.08, 17:22

Hallo,

meine eltern haben als zweite Erfahren das wir schwanger sind und ich hab ihnen auch als zweite erzählt das es vorbei ist. Meine Mutter war auch traurig ohne ende aber meine Mutter ist da manchmal etwas seltsam. Denn wenn Sie das durch irgendeinen Zufall mitgekriegt hätte und ich verplappere mich halt schon mal dann wäre Sie für eine sehr sehr lange Zeit ziemlich böse auf mich gewesen. So war sie nur traurig und wie war das geteiltes Leid ist halbes Leid. Im endeffekt hat sie sich von meiner Schwester trösten lassen, weil ich in dem Moment dazu eh nicht in der lage war! Und beim nächsten Mal würde ich es wieder so machen. Auch wenn die Chance besteht das es wieder nichts mit dem Enkelchen wird worauf sie sich so sehr freut. Mann kann Dir schlecht raten was Du machen solllst, weil ich kenne Deine Ma nicht, aber wenn ich mir vorstelle das meine Tochter eine FG hatte, würde ich das wissen wollen um sie zu trösten oder für sie da zu sein.

Lg

browneyesgirl
[10] 25.04.08, 19:04

Ich würde meine Eltern nie wieder einweihen das ich eine FG hatte ..Sie waren keine Hilfe .Meine Mutter meinte wie kann man nur so blöd sein nicht zu verhüten (ich habe 2 Kids mein Partner 1 Kind und er ist eigentlich sterilisiert).Außerdem ws ich für ein Trara machen würde es war doch noch kein Kind sondern ein Zellklumpen und nun sollte ich besser aufpassen ...

jannic27
[11] 25.04.08, 20:31

Hallo.
Also meine Mama hat mir sehr geholfen, sie hat selber 3 sternenkinder.
Meine Schw-Mama war damals keine Hilfe.
Ich würde sie einweihen.
Lg jannic27

tobimaus
[12] 26.04.08, 12:16

Vielen Dank bisher.

Dir Anni für Deine vielen Antworten, aber auch für Deine Ausführlichkeit. ;-)
--> echt komisch, warum es manchmal so schwer fällt, die engsten Freunde und Angehörige einzuweihen und bei fremderen fällt einem das viel leichter. Mitleid und Samthandschuhe will ich auch nicht. Aber Anteilnahme. Es ärgert mich schon, das manche meiner Freunde so tun, als wäre nichts gewesen, obwohl sie davon wissen. Ich möchte drüber reden, möchte traurig sein dürfen, möchte nicht, das mein #stern vergessen geht.

Dir Kula für den Gedanken, was würde ich wollen, wenn ich eine Tochter hätte -> ich würde ihr beistehen wollen!!!

Dir browneys für Deine Ehrlichkeit! Meine Schwiema würde ich auch nicht einweihen, ich habe kein gutes Verhältnis zu ihr!

Dir Jannic für den Gedanken, dass Deine Mutter selbst Sternenkinder hatte - Du hast völlig recht, mein kleiner Bruder ist nur eine halbe Stunde nach der Geburt gestorben (er wäre geistig + körperlich behindert gewesen), ich glaube meine Ma hat auch mal was von weiteren FG erzählt (ist schon soooo lange her). Aber erinnere ich sie nicht gerade dadurch wieder an ihr eigenes Leid? Ich weiß, dass sie immer noch um Carsten trauert, obwohl es 35 Jahre her ist.

Ich bin jetzt zwar immer noch nicht viel weiter mit meiner Entscheidung, aber vielleicht hat ja noch jemand einen Gedanken dazu.

#danke #blume

fipslmaus
[13] 30.04.08, 11:31

irgendwie bleibt man ja immer das Kind seiner Eltern und sie möchten schon gern am Leben teilhaben, also bei meinen ist das zumindest so.

Obwohl mein Vater herzkrank ist und meine Mutter nervlich nicht so stabil durch viele Ereignisse habe ich es ihnen gesagt und würde es immer wieder tun.

Es gehört leider zum Leben dazu