Vorstellrunde

franziska177
[1] 27.04.08, 10:52

Hallo ihr Lieben,

ich heiße wie unschwer zu erkennen ist Franziska bin 22Jahre alt und seid Aug. 07 glücklich verheiratet.

Auch wir mussten diese schreckliche Erfahrung machen, im Januar diesen Jahres verloren wir unseren Sohn Alexander in der 21.SSW nach einem vorzeitigem Blasensprung.
Nachdem die Fruchtblase geplatzt war lag ich 11 Tage im Krankenhaus es war ein auf und ab an guten und schlechten Nachrichten.Als WIR endlich wieder Hoffnung schöpfen konnten, wollte unser kleiner anscheinend nicht mehr.Ich habe ihn dann mit Unterstützung von meinem Mann und meiner Mutter am 11.01.08 still geboren.

Die Zeit danach war hart und auch jetzt kann ich noch nicht ganz damit umgehen, denn wir müssen noch einen schweren Weg gehen. Am 30.05.08 ist die Beerdigung von unserem geliebten Sohn. Er hatte bei der Geburt noch nicht die 500g erreicht, somit wird er durch eine "Sammelbeerdigung" aller Früh- und Totgeburten beigesetzt, diese findet 2mal im Jahr statt.

Für uns ist das so zusagen der letzte Schritt um uns endgültig von Alexander zuverabschieden und wir hoffen, dass wir dann etwas abschliessen können um wieder nach vorn zu schauen(er wird immer in unserem Herzen bleiben), denn unser Kinderwunsch ist nach wievor sehr groß. Alexander war unser erstes Kind.

Was habt ihr alles gemacht um mit der Trauer fertig zu werden? - Wir haben leider das Pech , dass unsere Verwandtschaft das geschehene tot schweigt. Nur wir als Ehepaar und unsere Eltern unterstützen uns und trauern mit, der Rest tut so als wäre nichts geschehen. Schade.
Wie war das bei euch, hattet ihr auch recht früh den Wunsch wieder Schwanger zu werden?
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis es wieder gklappt hat?


Freue mich auf Antworten von euch.
Liebe Grüße
Fränzi

fipslmaus
[2] 28.04.08, 17:35

okay dann auch hier :-)

ich bin Ute und kürzlich 38 geworden. Fühle mich aber nicht so. Ich hatte am 04.07.2006 einen Not-KS. Meine kleine Linda mußte leider in der 27. Woche geholt werden und starb dann am nächsten Morgen.

Ich hätte sehr gern ein Kind bin aber sehr ängstlich. Mein Mann und ich gehen immer gemeinsam auf den Friedhof, das gehört zu unserem Leben dazu. Wir gehen sehr realistisch damit um, denn unsere Kleine hatte Missbildungen und Hirnblutungen sodass sie schwerstbehindert gewesen wäre.

Leider habe ich erst im 6. Monat die SS bemerkt und hatte keine Zeit alles zu realisieren, da sich alles in 4 Wochen abspielte. Ich habe meine Süße erst eine Stunde nach ihrem Tod gesehen, wir haben sehr lang Abschied genommen und das war auch sehr wichtig.

Ich bin im Anschluss gleich wieder arbeiten gewesen, da mein Arbeitsumfeld aus Psychologen und Sozialpädagogen besteht hatte ich immer das Gefühl jederzeit reden zu können, was mir geholfen hat. Irgendwann habe ich mal für mich alles niedergeschrieben und das hat mir geholfen.

Ich freue mich auf einen netten Austausch mit Euch.