Familienleben

  • 17.02.17 - 17:19

    Schwiegerdrache.

    Guten Tag, ich habe ein Problem mit meiner Schwiegermutti/Oma, seit ihr Enkel das Licht der Welt erblickt hat und ich möchte mal neutrale Meinungen zu meinem/unseren Problem hören.

    Unser Verhältnis war seit 3 Jahren immer unkompliziert, distanziert aber herzlich und harmonisch. Ich mochte sie (und so wie sich sich mir gegenüber Vehalten hat) sie mich auch.

    Ich gebe euch mal einen Überblick wie es bei uns begann:

    Nach der Entbindung kam sie beide Tage ins KH uns Besuchen. Das war in Ordnung. Alle konnte mich und das Baby im KH besuchen kommen. (Daheim war Ruhe angesagt und wurde auch bei allen angekündigt)
    Sie hat sich sehr zurückgehalten im KH (das liegt vielleicht daran das meine Familie auch da war)

    Aber natürlich durfte auch Sie, ihr frisch geschlüpftes Enkelkind, in die Arme nehmen und halten :-)

    Am nächsten Tag ist meine Schwiegermutter NACH der Besuchszeit, (mit einer Tante die ich kaum kenne) reingeschneit nachdem meine Schwester und mein Bruder hier waren. Ich war darüber nicht sehr begeistert, ließ mir aber nichts anmerken.

    Eine Woche nach der Entbindung, hat Sie uns zum Essen eingeladen. 15min Fussweg.
    Meine Schwiegermutter ist eine fabelhafte Köchin und ich war froh, etwas umsorgt zu werden.

    Als wir uns setzen wollten, wollte sie, dass das Baby, im Maxicosi neben ihr bleibt und ich am Ende des Tisches sitzen soll. (??) Ich habe abgelehnt (nicht unhöflich oder garstig) und mich neben meinen Sohn gesetzt.

    Das Baby fängt an zu schreien, ich stille ihn, sie sitzt neben mir und sieht zu. Mir war es unangenehm und ich habe mich etwas weggedreht und bedeckt, aber sie hat sich nicht daran gestört und hat weiter zugeschaut. (??)

    Nach dem Stillen, habe ich ihr den Kleinen in die Arme gedrückt, Sie hat sich sehr gefreut. So sehr, dass Sie sofort aus dem Zimmer gerannt ist und ihn fast 2 Stunden nicht mehr losgelassen hat.

    Das Baby beginnt zu schreien, ich will ihn zu mir nehmen und Stillen. Sie steht auf, legt den Kleinen in seinen Maxicosi und schreit nach ihrem Sohn (mein Mann)(der war mit Opa in der Küche) Er soll doch bitte nach dem Baby sehen.

    Sie hat mich einfach ignoriert??!! Ich saß wie gelähmt auf meinen Stuhl (alleine am Tisch) und Sie verschwand in der Küche. Was war das??

    Nach dem Stillen kam Sie wieder, mit einem Geschenk in der Hand. Für mich. Ich öffne es und hole einen Zug heraus. (Deko nicht Spielzeug)

    Ich habe mich für das Geschenk bedankt und fand es wirklich schön.

    Sie sagt darauf:" Wenn es dir nicht gefällt behalte ich es hier, für mich und Luis (mein Schätzchen)."
    Darauf sage ich:" Der Zug bekommt einen besonderen Platz in seinem Zimmer. Dankeschön." Und Sie? Sie sagt es nochmal dass es für Luis und die Oma ist und ist eingeschnappt weil ich den Zug behalte. (????)

    Das waren doch nicht etwa MEINE Homone?

    Jetzt, mein Sohn ist 7 Wochen und Sie drängelt mit Bemerkungen und Spitzen, dass ich meinen Sohn mal alleine bei ihr lassen soll. Sie kommt so 2x die Woche zu uns (meine Eltern alle 14 Tage).
    Sie ruft zwar bevor sie kommt an, ABER sie steht schon vor dem Haus?!

    Das, dass so nicht weitergeht, habe ich ihr, in einem etwas ungünstigen, gestressten Moment deutlich gemacht. Sie ist angesäuert und lässt mich das auch spüren.
    Sie möchte eine innige Bindung zu ihrem Enkel aufbauen und ist richtig verbissen darauf das Kind alleine zu kriegen.
    Auch über Nacht. Sie würde mit ihm im Bett schlafen.?! (fehlt nur noch das stillen)

    Ich habe bereits mitbekommen, dass hier bei Urbia die Meinungen weit auseinandergehen bzgl. schlafen bei Oma und Opa.

    Also ich denke, bei so einem kleinen Baby, kann dies schwerwiegende Bindungsstörungen gegenüber der Mutter-Kind Beziehung auslösen. Tut mir Leid aber ich halte nichts davon.

    Ich sollte übrigens abstillen und Flasche geben damit er sich leichter von mir lösen kann. (??)

    Mein Mann hat Sie in die Schranken gewiesen. Er hat zu ihr gesagt, Sie soll uns einfach mal etwas Zeit lassen. Aber Sie macht einfach weiter. Und fragt meinen Mann ständig ob ich überfordert bin und wann wir mal wieder feiern gehen wollen. (??) (Wir sind übrigens 31 und mein Mann 33) Schwiemu ist in Rente 60, meine Eltern um die 60 und auch in Rente.)

    Also, was löst ein Enkel in den Omas aus? Mutterliebe?? Die Gelegenheit versäumte/s (Fehler) nachzuholen und die Schwiegertochter muss dafür büßen? Mein Mann wurde nicht gestillt und wuchs mehr oder weniger bei seiner Oma (väterlicher Seite auf).

    Liebe Grüße

    Antworten  2
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      Also, was löst ein Enkel in den Omas aus? Mutterliebe?? -----

      Ja, ich glaube das ist tatsächlich so.
      In Altenheimen gibt es sehr viele Frauen, die auch Babypuppen haben und diese wieder umsorgen wie ein Kind.
      Die innere ständige Sehnsucht nach einem Baby haben viele Frauen, das kann man auch regelmäßig hier auf Urbia lesen.

      Ich denke, dass hat nichtmal was mit Dir als Person zu tun.

      Vielleicht lässt das extreme Interesse etwas nach, wenn Dein Kind älter wird.

      Ich würde sie als Oma einbinden, aber Du setzt die Grenzen....... und nachdem wie Du es hier beschreibst, finde ich Dich sehr großzügig.

      Erstmal noch.. herzlichen Glückwunsch! :-)
      Oh weia...! du bist ehrlich noch nett. Das könnte ich garnicht. Dafür bin ich zu energisch und direkt. Also.. Respekt schonmal dafür.

      Man liest in den Texten immer wieder, dass die Frauen sich irgendwie rechtfertigen müssen. Das finde ich schon anstrengend.

      Entweder ist jemand aufdringlich oder nicht.
      Entweder möchte ich mein Baby im Krankenhaus abgeben oder halt eben nicht.

      Ich würde mit solch einem Verhalten garnicht klar kommen. Du (IHR!) müsst ihr direkt eure Grenzen zeigen.

      ,,Mutterliebe'' kann sie woanders nachholen.. nicht bei eurem Kind.

      Warum sollte es woanders schlafen? Es hat doch einen Schlafplatz!

      Ich könnte Gedichte schreiben.. sowas macht mich traurig!

      Man hat die erste Zeit... man hat gerade ein Baby zur Welt gebracht. Und dann ist da jemand, der es einem schwer macht.

      Sie hat einfach zu hohe Ansprüche! Lasst euch nirgendwo reinreden!

      Es ist euer Kind.

      Mein Sohn ist fast 7 Monate alt. Er wird nicht abgegeben...

      Das Verhältnis zu meiner Mutter ist seit der Schwangerschaft schlecht. Sie hatte andere Vorstellungen.

      Das ist aber nicht mein Problem.

      Meine Schwiegeltern mischen sich nicht ein. Die sind Geschäftleute. Wohnen direkt nebeneinander..

      sie freuen sich wenn die den Kleinen sehen aber groß Zeit haben die nicht.

      Zu denen haben wir ein tolles Verhältnis.

      Wir sind der Meinung, dass unser Sohn uns ganz wohl später sagen kann was er möchte. Bis dahin wird nichts passieren.
      Jede Familie ist anders.

      Zieht euer Ding durch!

      Hallo!

      Das könnte "eigentlich" die Traum-Oma schlechthin werden.

      Ja, sie hat es etwas eilig mit Kind alleine nehmen, gleich über Nacht und alles - aber in 4-5 Monaten sieht es dann schon anders aus. Dann kann der Kleine auch mal feste Nahrung Essen, braucht nicht mehr nur Milch, und ihr seid vielleicht ganz froh, mal einen Abend "frei" zu haben.

      Das ist eine Oma, die den kleinen nehmen würde, wenn er erkältet ist und nicht in die Kita darf, Du aber dringend zur Arbeit musst. Eure Kinder können zu Fuß hin gehen nach der Schule, wenn es bei Dir in der Arbeit später wird, das ist doch super!

      Bremst sie weiterhin, bittet sie, eine halbe Stunde bevor sie zu euch los geht, anzurufen, aber bitte verderb es dir nicht. Das ist wirklich viel wert, wenn die Oma so nahe wohnt und sich kümmern will.

      Sie gibt sich wirklich Mühe, scheint schon mal was von Familienbett gehört zu haben und das man so kleine Kinder nicht alleine im Kinderzimmer lässt, und ok, sie ist zwar ungeduldig und nervig, aber ihr werdet später so viel davon profitieren. Sie gibt sich wirklich Mühe, eine positive Bindung aufzubauen, und in ein paar Jahren seid ihr unendlich dankbar, wenn sie die Kinder mal über Nacht nimmt.


      • Ach bravo. Nur, damit man einen Aufpasser hat und schnell wieder arbeiten gehen kann, soll man bei so einer Person kuschen? Da würde ich das Kind aber lieber in die Kits geben. Was meinst du, was so eine Oma sich noch alles raus nimmt, wenn sie das Kind erstmal alleine hat. Oder weiß, dass man auf sie angewiesen ist! So einer Frau ist zuzutrauen, dass sie die Ehe auseinander bringen und das Kind zu sich nehmen will.

      Hi,
      ich hatte heulende Freundinnen, die keinen Fuß vor die Tür setzen konnten. 11 Monate altes vollgestilltes Kind und sie hatte Herbert Grönemeyer Karten, konnte natürlich nicht hin. Das Kind blieb nur bei Ihr - Alleinerziehend, die Eltern aber 40 m weiter #augen

      Nach den Erfahrungen meiner Freundinnen beschloss ich es anders zu machen. Ich pumpte ab, und die Oma gab die erste Flasche, da war Thilo 3 Wochen alt. Dann noch mal ne Flasche vom Papa gefüttert und dann ging ich auf den 1. Motorradstammtisch, 6 Wochen nach der Geburt.

      Er schlief sowieso durch, meine Eltern hatten trotzdem immer Mumi da. Ich stillte um 19 Uhr und fuhr weg. Morgens rief mich meine Mutter um 7-8.30 Uhr an, und ich ging rüber stillen und holte ihn wieder ab.

      Das Kind weggeschleppt, hat weder sie noch die Schwiegermutter. Noch so festgehalten, daß man sie nicht hätte nehmen können.

      Als Baby schliefen sie im Gitterbett. Mit 2 Jahren bei den Großeltern in der Besucherritze.

      Es wird keine Mutter/Kind Bindung gestört, aber es wird die Oma/Kind Bindung gefördert.

      Beide Großeltern waren nicht so über griffig.

      Stellt Regeln auf und haltet sie euch warm, für die Momente wo ihr sie wirklich braucht.

      Alles Gute
      claudia

      • Du kannst froh sein das es geklappt hat aber du hast riskiert das dein Kind eine saugverwirrung bekommt indem du so früh Flasche gegeben hast .
        Es hätte also aich anders ausgehen können.
        Ich halte nichts davon einem Kind Ersatz zu geben wenn man das original hat und wie es aussieht hat ja nicht die threaderstellerin hier das Problem sondern die Oma also warum sollte sie auf ihr Kind verzichten ( was meiner Meinung nach mind. im ersten Jahr sowieso nicht über Nacht weg gegeben gehört)nur weil die Oma ein nähe Bedürfnis zum Kind hat ?!

        Das Kind ist 7 Wochen alt und wenn man sich für ein Kind entscheidet und nach ein paar Wochen schon so dringend das Bedürfnis hat es so lange weg zu geben dann denke ich war man wohl noch nicht reif für ein Kind.

        • Das Baby hat Muttermilch bekommen, bis er 10 Monate alt war. Es gab aber keine Saugverwirrung, er war ein Anfänger Baby.

          3,5 Jahre später wäre TJ lieber verhungert, als die Flasche zu nehmen. Also kam er mit.

          Warum MUSS die Frau daheim bleiben, wenn sie sich gut fühlt und dringend wieder unter Leute muss? Telefonieren befriedigt nicht immer. Und 3 Stunden auf einen Motorradstammtisch, hinsetzen, erzählen, essen und trinken, ist wesentlich entspannter, als 40 Leute, abwechselnd daheim zu empfangen und bewirten.

          Wer ist wohl Reif für ein Kind? Die große Überraschung kommt immer hinterher. Ich war fast 34 Jahre alt, und ja, ich hatte ein Erfülltes Leben, hätte kein Kind gebraucht um mich als "vollwertige Frau" zu fühlen. Ich war bereits vorher mit mir im Reinen.

          Vielleicht ist der Druck, die junge Mutter MUSS beim Baby bleiben, so groß, daß manche in Wochenbettdepressionen verfallen und nicht nur die Hormone, die Amok laufen?

          Als TJ kam, war der Große mit Freude die Woche bei meinen Eltern, als ich im KH lag. Mein Mann hatte einen neuen Job, in Probezeit, Arbeitszeiten von 8 - 20 Uhr. 4 Tage daheim, war ich mit TJ, 7 Tage in der Kinderklinik wegen Staphylokokken.

          Der Große war umsorgt, konnte in seinen Kindergarten gehen und alles war gut. Hätte ich mir noch um ihn Gedanken machen müssen, wüßte ich nicht, ob das stillen usw. so gut mit dem 2. auch geklappt hat. Man hat doch viel weniger Zeit und nimmt sich auch weniger Zeit für den 2. Zwerg.

          Er war die Stillpause bei meinen Eltern und ich auf dem Auftritt vom Großen, da kamen wir morgens aus dem KH zurück.

          Die beiden haben eine super Beziehung zu den Großeltern. Es wurde aber auch keine so über griffig wie der TE ihre Schwiegermutter.

          Wieso muss man immer gegen Mütter angehen, die einfach eine andere Einstellung zur Elternschaft haben? Nur weil ich nach 7 Wochen mal wieder das Bedürfnis nach sozialer Interaktion habe, ohne Kind, macht mich das nicht zu einer schlechten Mutter, die noch nicht bereit für Kinder ist. Ich wusste immer ich möchte irgendwann Kinder, nun mit Ü30 kam der Punkt an dem ich bereit war mein Leben für ein Kind einzuschränken aber doch nicht komplett aufzugeben. Mein Charakter ändert sich nicht mit der Geburt eines Kindes. Ein Baby soll doch mein Leben, das ich auch vorher sehr gerne mochte, bereichern und nicht dazu führen, dass ich mein Leben komplett neu ausrichten muss!
          Grundsätzlich bin ich der Meinung - es muss auch der Mutter gut gehen damit das Kind richtig entspannt sein kann. Daher soll das doch jeder handhaben wie er möchte, egal ob es um's Stillen, Familienbett, Kind abgeben oder sonst was geht.

          Ich war übrigens zum ersten Mal alleine weg als der Kleine 3.5 Monate alt war. Onkel hat aufgepasst und ich wäre binnen 5 Minuten vor Ort gewesen.

          Familienbett wollte ich nie, jetzt ist es die für uns beste Lösung.
          Man kann nie wissen wie's kommt. Hauptsache alle sind glücklich.

      17.02.17 - 18:33

      Hallo,

      das tief verwurzelte Kindchenschema löst Hormone aus. Du bist nicht die einzige mit veränderten Hormonen aber normalerweise bist du diejenige mit der größten Veränderung.

      Jede Mutter hat andere Grenzen es die Grenzen sind weiß nur die jeweilige Mutter.

      Bei mir waren meine Brüste während des stillens emotional von mir abgekoppelt, mir war es schnurz wer hingesehen hat. Deine Grenze ist anders also musst du sie auch setzen. Beim stillen kann man problemlos in ein anderes Zimmer gehen.

      Zum abstillen im besten Fall entscheidet dies das Kind oder eben die Mutter. Aber gewiss nicht jemand drittes.

      Und die Eltern entscheiden wann das Kind wo anders übernachten.

      Gruß Sol

      Huhu,

      also erstmal wegen dem übernachten. Unsere Tochter schläft auch wenn sie bei der Oma schläft zusammen im 1,80m großen Gästebett. Sie hat das erste mal mit 13 Monaten dort geschlafen und das sehr gut und gerne ;-) also so ungewöhnlich finde ich es nicht das die Oma mit im Bett schläft. Eher gut denn so fühlt sich Mini geborgen. Du sollst deswegen natürlich nicht abstillen das ist Blödsinn und wird zu gegebener Zeit schon passieren.

      Ansonsten wirkt sie einfach recht übereifrig und total vernarrt in den Enkel. Ist das ihr erstes Enkelkind?

      Das kostet sicher noch etwas Kraft und wahrscheinlich braucht es auch noch ein paar Gespräche. Diese sollten aber in Ruhe stattfinden und sachlich. Formuliert eure wünsche klar und deutlich und sagt ihr wie sie sich einbringen kann. Grenzen stecken ist gut, trotzdem gibt's bestimmt Möglichkeiten zur Unterstützung. Vllt kann sie mal 1 runde allein um den Block den Kinderwagen schieben zB.

      Dann kann das auch eine echte Bereicherung sein für dich und den kleinen. Das mit dem schreien und dem Geschenk war seltsam ja...warum, wieso sie so komisch reagiert hat kann dir keiner sagen. Aber das würde ich jetzt einfach nicht auf die Goldwaage legen.

      Was ist denn da jetzt "Drache"? Sie ist ein wenig seltsam und übertreibt. Kommt öfter vor bei Großeltern, das war hier ähnlich. Das kann man doch alles prima aussitzen.

      Sie leht das schreiende Kind in den Maxicosi und ruft nach ihrem Sohn; das hat meine SM auch immer gemacht. War mir recht, da hat halt mein Mann das Kind versorgt (klar, geht bei euch nicht, wenn das Kind gestillt werden muss, da ist dann halt dein Mann dran (Mutter, ich geb mir alle Mühe, aber aus meiner Brust kommt nichts, soll das nicht doch besser die susi machen?)).

      Das mit dem Geschenk "Hilde, ich dachte, es sei für mich, es gefällt mir auch wirklich gut, aber natürlich darfst du das behalten, wenn du möchtest."#schein

      Sie ruft an, weil sie zu euch will "Es tut mir leid, aber es past jetzt gerade gar nicht, wir wollen zu meiner Freundin/müssen zum Arzt/mir geht es heute nicht gut. Oder auch Ausrede weglassen.

      Klar nervt das. Aber ich glaube, ich würde da einfach nicht so drauf eingehen.
      "Ja, natürlich darf Fritzchen mal bei dir übernachten. wir reden dann drüber, wenn er größer ist."

      Hallo.

      Nun.... ich fang mal von oben her an....

      "Am nächsten Tag ist meine Schwiegermutter NACH der Besuchszeit, (mit einer Tante die ich kaum kenne) reingeschneit nachdem meine Schwester und mein Bruder hier waren. Ich war darüber nicht sehr begeistert, ließ mir aber nichts anmerken."

      Hätten sich die beiden vorher im KH anmelden sollen, oder warum warst du nicht begeistert? Deine Geschwister waren ja scheinbar auch außerhalb der Besuchszeit da.

      Das Baby fängt an zu schreien, ich stille ihn, sie sitzt neben mir und sieht zu. Mir war es unangenehm und ich habe mich etwas weggedreht und bedeckt, aber sie hat sich nicht daran gestört und hat weiter zugeschaut."

      DAS kenne ich eigentlich nur andersrum. Die meisten Still-Muttis beklagen sich, weil man das Natürlichste der Welt doch nicht verstecken muss!

      "Nach dem Stillen, habe ich ihr den Kleinen in die Arme gedrückt, Sie hat sich sehr gefreut. So sehr, dass Sie sofort aus dem Zimmer gerannt ist und ihn fast 2 Stunden nicht mehr losgelassen hat."

      Das ist doch erfreulich. Sie liebt ihren Enkel und möchte das auch zeigen.

      "Das Baby beginnt zu schreien, ich will ihn zu mir nehmen und Stillen. Sie steht auf, legt den Kleinen in seinen Maxicosi und schreit nach ihrem Sohn (mein Mann)(der war mit Opa in der Küche) Er soll doch bitte nach dem Baby sehen."

      Recht hat sie - man kann nie früh genug damit anfangen, die Väter auch in die Betreuung mit einzubeziehen.;-) Vielleicht wollte sie dir etwas Ruhe gönnen?!?#schein

      "Also ich denke, bei so einem kleinen Baby, kann dies schwerwiegende Bindungsstörungen gegenüber der Mutter-Kind Beziehung auslösen."
      Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? #schock

      "Also, was löst ein Enkel in den Omas aus? Mutterliebe?? Die Gelegenheit versäumte/s (Fehler) nachzuholen und die Schwiegertochter muss dafür büßen? Mein Mann wurde nicht gestillt und wuchs mehr oder weniger bei seiner Oma (väterlicher Seite auf)."

      Hmm... was löst ein Enkel in den Omas aus? - Vielleicht einfach nur "Oma-Liebe"?!? Ist das so verwerflich?
      Ja, vielleicht möchte sie auch versäumtes nachholen. Wäre das so tragisch?

      Meine Kinder wurden auch nicht gestillt und verbrachten ab ihrer 8. Lebenswoche den Tag über bei der Oma, weil ich arbeiten war. Und stell dir vor: Es haben alle Beteiligten davon profitiert. ;-)

      Wie stellst du dir eure familiäre Zukunft vor? Gehst du wieder arbeiten? Wer betreut dann das Kind? Möchtest du abends mal wieder ausgehen? Wer betreut dann das Kind? Möchtest du vielleicht einfach mal wieder in Ruhe den Hausputz erledigen, ohne dass dir dabei ein gerade laufen lernendes Kleinkind zwischen den Beinen rumdüst? Wer betreut dann das Kind?

      Ich meine es nicht böse, aber vielleicht solltest du mal über den Tellerrand hinaus blicken....

      Alles Gute!#winke

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