Schwangerschaft

Schwangerschaft und Geburt sahen vor 50 Jahren noch ganz anders aus. Hier gibt die Großmutter einer Userin einen spannenden Einblick.
Ein Tipp vom urbia Team

  • 13.05.17 - 13:53

    Kinderkriegen früher und heute

    Hallo, ihr Lieben. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich finde es immer interessant wie sich die Dinge im Lauf der Zeit verändern. Ich hatte die Tage ein sehr nettes Gespräch mit meiner Großmutter darüber, was damals vor ca. 50 Jahren so alles anders war als heute in Bezug auf das Kinderkriegen.

    Ihr Mann hat damals auf Frachtschiffen gearbeitet und war stets monatelang am Stück auf See. Sie haben geheiratet, als sie schwanger wurde (ups ;D ) und sie zog hoch in den Norden weg von ihrer Familie. Sie hatte dort also niemanden und war ganz alleine, auch als ihr Sohn kam. Der Gedanke, dass der Partner bei der Geburt dabei ist, war total seltsam und abwegig für sie. Das hätte sie niemals gewollt oder zugelassen. Es gab einen bestimmten Taxifahrer in der Gegend, der alle Schwangeren zur Entbindung fuhr, und dann war sie alleine im Kreißsaal mit der Hebamme. Das mein Mann bei der Geburt dabei sein wird, kann sie überhaupt nicht verstehen.

    Ich hab ihr ein paar Bilder von der Entbindungs- und Wochenbettstation meines Wunschkrankenhauses gezeigt und sie hat ganz schön gestaunt, wie das da jetzt aussieht. Bei ihr damals war alles typisch Krankenhaus-steril und so, nix mit netter Atmosphäre und Farben. Sie blieb damals stets eine ganze Woche auf der Station und für sie war das der reinste Urlaub (sie wollte mir einreden, dass ich unbedingt so lange wie möglich bleiben soll). Die Babys waren nicht im Raum, sondern wurden lediglich alle gleichzeitig alle vier Stunden gebracht zum Füttern, außer nachts. Sie konnte mir sogar noch sagen, zu welchen Uhrzeiten das immer war (10, 14, 18 und 22 Uhr).

    Von sowas wie Maxi Cosi und dergleichen hatte man auch noch nichts gehört, auf der Fahrt nach Hause im Taxi hatte sie ihr Neugeborenes einfach auf ihrem Schoß. Sicherheitsvorkehrungen? Fehlanzeige.

    Den Vater hat der Kleine das erste Mal gesehen, als er fast 3 Monate alt war. Und er hat meine Oma jedes mal angeschimpft, wenn sie nachts aufstand, weil das Baby schrie. Ob sie sich denn wirklich schon wieder um das Kind kümmern müsse. Tagsüber war er nur mit Kumpels in der Kneipe und kam nicht mal zum Essen nach Hause. Ihr zufolge ist es kein Wunder, dass sich alle fünf Söhne von ihm abgewandt haben, sobald sie alt genug waren, um auszuziehen.

    Ihre Familie war leider auch keine Unterstützung. Ihre Eltern fanden es jedes Mal sch**ße, wenn sie ein Kind bekam (insgesamt 6) und haben es sie spüren lassen. Einmal sind sie angereist gekommen, um sie zu besuchen, und als sie ankamen und sahen, dass sie in anderen Umständen war, sagten sie ihr klar ins Gesicht: "Wenn wir gewusst hätten, dass du schwanger bist, hätten wir uns nicht die Mühe gemacht dich zu besuchen." Sie hatte richtig Tränen in den Augen, als sie mir das erzählte :(

    Ich bin ehrlich gesagt froh, dass viele Dinge anders sind heute. Und das Gespräch hat mir wieder deutlich gemacht, wie dankbar ich sein kann, was für einen tollen Mann ich habe und was für Zuspruch und Unterstützung wir von unserem Umfeld bekommen.

    Liebe Grüße, 8th-day, ET-1

    Antworten  18
    • Oh ja...die Zeiten haben sich gewaltig geändert und das ist auch gut so :-)

      Ich habe einen riesen Respekt vor den Frauen, die das damals quasi alleine geschafft haben. Ich hab einen grade mal 12 Tage alten Sohn und ich glaube ohne meinen Mann hätte ich schon einen nervenzusammenbruch gehabt. Meine Oma hat auch 4 Söhne bekommen. Ihr Mann starb als der jüngste Sohn, mein Papa, 4 Jahre alt war. Sie stand auch alleine da. Keine Ahnung wie sie das anstellte alles zu schaffen.

      Und ich finde auch, man hinterfragt heute einfach viel zu viel. Klar, Autositze und dergleichen müssen sein. Aber was wird man heute verrückt gemacht zwecks stillen, bonding etc. und was muss ich nicht alles haben, jeden Schnick Schnack für Hunderte Euro. Versteht mich nicht falsch. Ich mach mich selbst teilweise verrückt, aber damals gab's vieles davon nicht. Es sind auch glückliche Kinder bei raus gekommen :-)

      Das ist mal ein wirklich interessanter Beitrag, vielen Dank fürs Teilen. :) Ist schon krass, wie sich alles über die Jahre verändert hat und ich habe jetzt Lust, auch mit meiner Oma darüber zu reden. Sie hat mir nur mal von ihrer Symphysensprengung während der Geburt erzählt und wie mittelalterlich die behandelt wurde. :D
      Ich bin wirklich froh, dass sich das Bild des Vaters geändert hat und es ja heute schon fast selbstverständlich ist, dass der Vater bei der Geburt dabei ist und sich genauso intensiv um das Baby kümmert wie die Mutter. :)

      Mein Vater ist der älteste von 3 Kindern und er kam 1954 per hausgeburt zur Welt. Das war damals völlig normal. Auch, das man grundsätzlich nicht über Sex sprach und das der Vater des Kindes niemals bei der Geburt dabei war, denn der sollte einen so intimen Einblick was da wie raus kommt gar nicht haben, da man der Ansicht war, dass war die Männer verstören würde und den Frauen wäre es zu peinlich gewesen. Sex wurde damals nur in der missionarsstellung erlaubt, alles andere war verpönt, unanständig und keine Frau, die etwas auf sich hielt wollte von ihrem Mann als billig angesehen werden. Über Verhütung wusste meine Oma kaum etwas, aufgeklärt wurde nicht, über Sex und alles, was damit zusammen hängt, sprach man nicht. Schon gar nicht mit Männern. Tja, das waren die 50er.


    • Ich habe da auch erst vor kurzen mit meiner Oma gesprochen. Sie war selber ein Einzelkind und ich fragte mich wie ihre Eltern das 1928 geschafft haben ;-)
      Sie sagte es hat damals schon Kondome gegeben! Ihre Eltern wollten immer nur 1 Kind. Beide haben gearbeitet, eigentlich ziemlich Modern! Meine Oma war teilweise über Wochen bei ihrer Oma am Land unterhebracht als sie sehr klein war. Die Eltern kamen wann sie konnten! Diese waren übrigens sehr liebevoll und haben ihr alles ermöglicht was ging! Sie redet heute noch von ihrem geliebten Vati und Mutti. Als der Krieg ausbrach war sie ein junges Mädchen. Mein Uropi musste mit über 40 zum Schluß noch einrücken und Oma war mit ihrer Mutter allein. Sie hatten keine Fenster mehr, alles nur noch mit pappe zugeklebt. Wien wurde stark zerbomt und zum Schluß kamen die Russen. Meine Uromi hst alles getan um meine Oma zu schützen und sie im Keller tagelang versteckt. Sie kamen beide glimpflich davon aber Uromis Schwester und auch andere Frauen wurden vergewaltigt! Wir wissen das so genau weil meine Uromi ein Kriegst Tagebuch geführt hat...hoch intetessant!

      Meine Oma wurde schließlich 1948 schwanger und musste auch heiraten. Sie war 20 als mein Onkel kam und 14 Monate später kam mein Papa. Dann war 11 Jahre schluss und sie bekamen noch meine Tante. Ihr lang ersehntes Mädal! Ihre Ehe hat nicht gehalten und sie ist eine der wenigen (die sie kennt) der sich ende der 70ger scheiden ließ!

      Sie sagt mir oft sie beneide unsere generstion. Wie offen über alles geredet werden kann auch wenn sie mit ihren Eltern auch sehr offen reden konnte im vergleich zu ihren Freunden. Heute sind unsere Bäuche was schönes...damals musste man sich verstecken und irgendwelche "Säcke" tragen. Die Windeln mussten (bei den 1. 2) alle per Hand gewaschen werden. Das dauerte Stunden und war furchtbar eklig! Sie findet die Plastik windeln die beste Erfindung die es gibt ;-) Aber sie sieht auch vieles sehr kritisch! Zbsp. Das wir Mütter heute einen irren Druck ausgesetzt sind. Sie hat zwar auch immer gearbeitet ( war Lehrerin) aber sie findet vieles total übertrieben. Sie findet das wichtigste ist seine Kinder zu lieben und ihnen Zeit zu schenken! Und das ist heute leider nicht mehr so "einfach" weil es ja allen nur ums Geld und die Karriere geht!

      Meine Oma (wird Ende Mai 97 Jahre alt) und ich sind da oft auf einer Wellenlänge.
      Sie bekam ihre 2 Söhne mit 36 Jahren (meinen Papa) und mit 40 Jahren (meinen Onkel) und war damit eine echte Exotin. Aber was soll man machen, wenn der Mann so lange in Kriegsgefangenschaft war und danach erst gearbeitet und gespart für den Hausbau werden musste.
      Sie bekam ihre Kinder zuhause im Schlafzimmer (begleitet von einer Hebamme) und sie hatten damals auch schon ein Familienbett, weil sie es am besten für die Kinder fand. Ihr Mann wartete währenddessen im WohnzimmerGewickelt wurde mit Stoff, getragen wurde auch in Abwechslung mit dem KiWa. Gekocht hat sie ausschließlich frisch und sie waren großteils Selbstversorger, außer Fleisch/Milch/Eier, das gabs vom Bauernhof um die Ecke.
      Gestillt hat sie nicht (sie hat ja bald nach den Geburten wieder gearbeitet), ihre Mutter passte auf und die Kinder wurden mit der Flasche gefüttert (Milchpulver aus der Drogerie). Erzogen wurde (man höre und staune) bedürfnis-orientiert. Sie ist bis heute der Meinung, dass man Babys nicht verwöhnen kann.
      Ich habe eine echt moderne Oma, oder?

      Sie und ich unterhalten uns gerne über Kinder, HH und Co. und vergleichen....sehr spannend. Besonders interessant finde ich ihre Begründungen für ihre Handlungen. Oft so einfach und logisch, während heutzutage alles umfangreich und wissenschaftlich begründet wird. Sie hat früher einfach auf ihr Bauchgefühl gehört :-). Und sie findet es erstaunlich, dass es für ihre (und auch unsere Art der Erziehung/Umgang mit unseren Kindern) eine Begrifflichkeit (Attachment Parenting) gibt. Da schüttelt sie echt den Kopf, die "Neuzeit halt", wie sie sagt.

      Kindersitze findet sie prinzipiell wichtig, brauchten sie aber nicht, da sie kein Auto hatten. Sie fuhr viel Fahrrad oder ging zu Fuß, bei weiteren Strecken >20km nahm sie den Zug.

    • Toller Beitrag! Ich finde eure Berichte sehr spannend, auch weil ich denke, dass wir uns heute oft verrückt machen und versuchen perfekt zu sein.

      Meine Oma ist bereits gestorben und wird ihren ersten Urenkel nicht kennen lernen. Sie hat aber auch immer viel erzählt aus ihrer Kindheit mit 8! Geschwistern.

      Es war ganz normal dass ihre Mutter wieder aufs Feld ist und sie mit 3 Jahren bereits auf ihren jüngeren Bruder aufgepasst hat (heute unvorstellbar was?!). Es gibt noch ein Bild mit ihr, da ist sie etwas älter und hat eine Schar kleinerer Kinder um sich, den jüngsten auf dem Arm, der gerade an ihrem Zopf zieht. Ihr Vater hat sich für die Kinder nicht interessiert, außer vielleicht für den ältesten Sohn, der ja den Hof übernehmen sollte. Die anderen waren einfach billige Arbeitskräfte. Einzig ihre Großtante, die selber keine Kinder hatte, die hat sich etwas um sie gekümmert.

      Umso begeisterter war sie, dass sie in den 50ern einen modernen Mann hatte. Sie erzählte immer davon, dass mein Opa den Kinderwagen durch den Ort geschoben hat und die Leute ihn komisch angeschaut hätten. Das hätte ein anständiger Mann zu der Zeit nämlich nicht getan.

      Krasse Geschichte.

      Hab in einem Buch gelesen, dass die Frauen in den 50ern in England immer wenn es los ging eine Gasmaske (mit Betäubungsmittel bekamen) aufbekamen und von der Geburt nichts mitgekriegt und im Grunde nicht beteiligt waren. Das Kind bekamen sie nach 24h das erste Mal in die Hände, Väter durften gar nicht auf die Station, also frühestens Zuhause erster Kontakt nach einer Woche.

      Meine Oma (Mama von meinem Papa) hat mit 4 anderen Frauen im Kreissaal geboren. Meine Mutter lag bei meiner anderen Oma quer und mit den Füßen unten, wurde dann rausgezogen und meine Oma durfte deswegen und weil sie SS-Diabetis hatte, keine weiteren Kinder bekommen.
      Komplette Ohnmacht der Mütter, die ganz allein, aber mit anderen Gebärenden (1 Hebamme 4 Mütter) dem Personal ausgeliefert ihre Kinder geboren haben.

      Ist schon schwer vorstellbar. Und wir hätten heute gern noch mehr Hilfe. ;)

      • 13.05.17 - 20:27

        Interessanter Beitrag :-)

        Ich weiß wohl das es in Russland (wo ich geboren bin) auch echt extrem war...

        Die Gebärenden durften nur ohne Begleitung ins Krankenhaus (man hat es nichtmal hinterfragt,... )
        Bei der Geburt lagen die Frauen in einer Reihe nebeneinander,... Privatsphäre gleich Null...

        Nach der Geburt von kranken/behinderten Kindern wurden die teilweise garnicht der Mutter gezeigt und das schlimmste... Druck ausgeübt das sie es zur Adoption frei gibt.

        Die Babys wurden so fest gepuckt, du als Mutter durftest es nicht umziehen um mal sicher zu gehen wer da wirklich geboren wurde. Die Hüftschäden wurden nicht beachtet,... mein Schwiegervater leidet bis heut noch an der zu steil angelegten Hüfte.

        Die Babys wurden nur zum stillen den Müttern gebracht. Und so kam es vor das die Babys vertauscht worden sind weil die übermüdete Nachtschwester die Babys ins falsche Bettchen gelegt hat oder beim wickeln das Bändchen am Handgelenk runtergerutscht ist.

        Heutzutage gibt es im russischen TV auch ne Sendung wo so viele Mütter nach dem eigenen Kind suchen.

        Der Vater konnte das Baby nur durchs Fenster sehen(falls er dran kam) ansonsten erst als er die Frau mit Baby an dem Haupteingang des Kh abgeholt hat.

        Von meinen Halbgeschwistern die Mutter ist daheim auf den Bauch gefallen (war im 7. Monat schwanger) und hat dann Blutungen bekommen.

        Der Krankentransport wollte sie nicht mitnehmen weil sie "sein Auto dreckig macht" das hat ne Stunde gedauert bis die irgendwie ins Krankenhaus gekommen sind. Dort wurde sie aber abgewiesen da das Kh "nicht zuständig" sei. So wurde sie weitergeschickt....ein Arzt wollte die nicht behandeln da er wohl zwar im Dienst aber etwas zu tief ins Glas geschaut hat.... das Drama endete mit einem Toten Baby und einer Mutter die unter höllischen Schmerzen nach fast 23 Stunden gestorben ist und 4 Kleine Kinder hinterlassen hat.

        Ich bin froh das es solche extreme Zustände nicht mehr gibt :-)

        • 13.05.17 - 21:23

          Ich liebe es auch mit Omis über alte Zeiten zu sprechen.

          Meine Oma und mein Opa waren damals 1960 noch nicht verheiratet und meine Oma aber schwanger. Das war sehr verpönt und sie hat mir von Engelmachern erzählt. Diese sollten das Kind zum natürlichen Abgang bringen, sodass die Frau das Baby verliert. Die sind wohl wie die verrückten übern Acker mit dem Auto gefahren und es wurde alles versucht um meinen Onkel los zu werden.

          Da nichts passierte, mussten sie heiraten und führten eigentlich eine Hassliebe leider.

          Von Oma Nummer 2 weiß ich, dass sie leider in der 12woche ihre Zwillinge verloren hat. Ebenso wusste niemand von der Schwangerschaft, es sollte aber wenige Tage danach sowieso geheiratet werden. Das erste verlor sie beim schweren tragen. Sie musste auf Toilette und dann plumpste es wohl plötzlich ins Wasser. Sie könnte da schon erkennen, dass es ein Junge war. Den 2ten mussten sie im Krankenhaus heraus holen, da die Blutung nicht aufhörte....
          Ich war sehr geschockt und bin noch geschockter wie entspannt mir das erzählt worden ist.

          Mein Schwiegervater kann auch 0 verstehen, dass sein Sohn bei der Geburt dabei sein will... das wäre ihm alles zu eklig und warum soll man auch dabei sein

      Meine mutter hat 4 kinder bekommen. Beim kleinsten wollte er doch mal mit zur geburt. Aber kind kam schneller, sollte morgens erst eingeleitet werden, kam aber schob 9:58 ohne einleitung auf die welt.

      Von meiner mutter weiss ich, das sie von den 4 kindern das einzige ist, das im kh zur welt kam, meine onkels und tante waren hausgeburten.

      Die andere oma hatte 8 kinder, hätte aber wohl noch mehr gehabt (habe sie nicht nehr erlebt). Es waren fehlgeburten dabei. Und ein kind hätte sich so verkeilt, das sie es herausziehen mussten. Es war dann wohl durch das ziehen fast einen Meter lang und tod. Was müssen das auch für oma für schmerzen gewesen sein?

      Ich arbeite im altenheim und habe mich gerade in ss mit bewohnern unterhalten wie das damals war. Eine bewohnerin erzählte mir von ihrer traurigen ehe. Sie bekam 8 kinder uns ihr mann liess sie bei jeder ss spüren das er keine kinder will. Ihrer Erzählung nach muss das ein schlimmer mann gewesen sein, der auch vor schlägen nicht halt machte (und alkohol im spiel) trotzdem erzählt sie ganz stolz das jedes ihrer kinder einen beruf lernen durfte. Scheidung war früher leider noch nicht, sonst hätte sie nicht so leiden müssen. Eine andere bewohnerin fragte ich nach ihren ss. Sie hatte Zwillinge und erzählte, keiner ahnte etwas, erst bei der geburt hat man es gemerkt. Muss eine ziemliche Überraschung gewesen sein.

      Als ich meiner schwiegermutter erzählte, das unser wurm zu schwer ist, sagte sie, ich solle mir keine gedanken machen, sind nur schwere knochen. Ich fragte sie, was sie denkt, wie das gewicht gemessen wird. Da wird der bauch ausgemessen und das gewicht geschätzt. Sie sagte, sie wüsste ja nicht, wie das funktioniert. Als sie mit dem letzten kind schwanger war, kannte man das nicht. Zu der zeit sind gerade vaginale us auf markt gekommen.

      Lg kleinmausi25

      Super Beitrag!

      Allerdings kann ich mich grade sehr gut mit deiner Großmutter identifizieren... Ich habe bei meinen zwei großen Kindern einen Mann wie deine Großmutter gehabt und nun beim dritten Kind das ein absolutes Wunschkind vor allem von meinem "neuen" Partner (!) war, bin ich ganz allein. Ich erlebe also auch alles allein und dazu kommt dass seine Familie ebenso zu mir steht wie die Familie deiner Großmutter damals. Es ist hart, und ja, die Kreißsäle sind schöner geworden ;) alles andere kann einen heute aber genauso treffen, von jetzt auf gleich.... Und hinzu kommt das man noch Job, Haushalt und alles andere "wuppen" muss.

      Aber ich finde es auch mega interessant! Super Beitrag!

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