Baby

  • 21.04.17 - 10:58
    ahorn77 (1)

    Auf jeden Fall zum Osteopathen?

    Hallo, mein Sohn ist 8 Wochen alt und eigentlich ziemlich pflegeleicht. Im Moment ist er aber scheinbar im 2. Wachstumsschub und weint mehr als sonst (sonst tagsüber kaum). Meine Hebamme meint ich soll mit ihm mal zum Osteopathen, das könne ja nichts schaden meint sie. Ich sehe aber eigentlich keinen Grund. Oder ist es so dass so ein Besuch beim Osteopathen immer "Wunder wirkt" und dadurch auch wachstumsbedingtes Schreien verringert werden kann? Also blöd gefragt: wird ein relativ pflegeleichtes Baby evtl. noch pflegeleichter?

    Möglicherweise hat er ja doch irgendwo irgendwelche Blockaden die mir nicht bewusst sind und ihn trotzdem stören?

    Lohnt sich ein Termin auf jeden Fall oder sollte man warten bis wirklich ein akutes Problem auftritt? Was sind eure Erfahrungen? Was kostet eine Sitzung ungefähr?
    Danke schon mal.

    Antworten  0
    • 21.04.17 - 11:18

      Hallo
      Meine kleine ist auch sehr Pflegeleicht.. anfangs hatte sie probleme mit der verdauung da meinte meine hebamme das ich auch mal zum osteopathen gehen sollte ..hab drüber nach gedacht bin dann doch nicht Gegangen.nach 4 Monaten war es vorbei ..In den Schüben weint sie auch viel und der 19 Wochenschau war der Horror ..denke das der osteophate bei den Schüben nicht helfen kann ..

      schlecht finde ich einen osteophaten nicht und eigentlich sehr interessant.. Da mir aufgefallen ist das die kleine immer den Kopf links hält hab ich einen Termin gemacht ..Der Kinderarzt findet es nicht so schlimm.. Bin mal gespannt ob sie was findet und vll findet sie noch was neues ..denke das sich ein Termin lohnt auch wenn man keine grose Probleme hat..einfach mal gucken.. Schaden tut es nicht ..

      Manche Krankenkassen übernehmen das .. Aber sonst kostet eine Sitzung um die 80 Euro...
      LG

      21.04.17 - 11:35

      Hallo,

      ich weiß nicht ob Du da nicht irgendwas verwechselst: ein Osteopath hat nichts damit zu tun "ein Baby pflegeleichter zu machen" #schein

      Osteopathie hilft bei somatischen Dysfunktionen, bei Gewebespannungen, bei Strukturstörungen - ich glaube die wenigsten Laien können das sehen bzw. erkennen.

      Ich denke wichtig ist Deine Einstellung dazu, stehst Du hinter einer solchen Behandlung oder bist Du eher kritisch?

      In vielen anderen Ländern ist der Gang zum Osteopathen nach der Geburt obligatorisch.

      Erkundige Dich in Deinem Bekanntenkreis und bei der Krankenkasse, oft werden gute Therapeuten wieder weiterempfohlen - wichtig finde ich jemanden der sich auf Säuglinge spezialisiert hat.

      #winke

      • 21.04.17 - 11:44

        Ja, kann sein dass ich da was verwechsel. Ich hab bisher tatsächlich noch keine Ahnung von dem Gebiet :) Mein Mann sieht das Ganze eher kritisch - ich selbst würde dem Ganzen eine Chance geben. Na ich überleg mir das mal. Danke für das Feedback.


      21.04.17 - 11:53

      wegen der Blockaden war ich mit meinen Kindern immer beim Orthopäden. Das können diese studierten Ärzte, am besten mit Zusatzqualifikation, sicher genauso gut und die KK bezahlt die Behandlung zu 100%. Muss auch sagen, dass ich Ostheopathen ggü. etwas kritisch bin.

      • 21.04.17 - 14:06

        Meine Erfahrung: Mein erster Sohn kam mit einer Blockade zur Welt, er hat seinen Kopf nie nach rechts gedreht und hatte nach kurzer Zeit schon eine Deformierung. KiArzt schicke uns zum Orthopäden. Der drehte den Kopf hin und her und meinte: Alles ok, keine Blockade. Die Deformierung wurde aber immer schlimmer. Also wieder zum Orthopäden und dann hat der uns ne ÜB zu einem Osteopathen gegeben, der auf Säuglinge spezialisiert war. Da wurde mein Kleiner eingerenkt, dauerte keine 5 Sekunden. Auf dem Nachhauseweg hat er das erste Mal in seinem Leben den Kopf im KiWa nach rechts gedreht.
        Ich hatte vorher keine Meinung zum Osteophat, weder positiv noch kritisch. Aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dort gelandet zu sein. Aber ich denke, man muss Glück haben, einen kompetenten zu erwischen, der tatsächlich das behandelt (Blockaden), was behandlungsbedürftig ist, mehr nicht.
        Unser jetziger Kleiner (7 Wochen) schreit abends/ nachts sehr viel. Viele meiner Freunde raten uns, zum Osteopathen zu gehen.
        Sein Kopf und Körper sind aber sehr beweglich. Daher bin ich etwas unschlüssig, ob das Sinn macht...
        Unser Einrenken hat damals (2009) übrigens 140 Euro gekostet, die KK hat nichts übernommen.
        LG

        • 21.04.17 - 15:01

          da hast du vollkommen Recht, man kann sowohl bei Orthopäden als auch bei Osteopathen Glück und Pech haben. Wenn dein Orthopäde euch schon zum Osteopathen schickt, ist schon eine Aussage für sich. WIr haben das Glück, in der Nähe einen spezialisierten Säuglingsorthopäden zu haben.

        21.04.17 - 15:31

        Hab jetzt nicht alles gelesen aber Osteo kann ich in jeden Fall empfehlen. Meine sagte bei der ersten Sitzung wenn sie keine Blockaden findet oder wir weniger Termine brauchen als geplant wäre das so und dann sagt sie da auch und wir brauchen nicht wieder kommen. Das fand ich ziemlich fair. Unsere Behandlungen kosteten 45Euro allerdings zahlte 80Prozent die Krankenkasse da würde ich einfach mal Anfragen ob deine das auch tut. Somit haben wir für 5 Behandlungen 50Euro bezahlt den Rest hat die Krankenkasse übernommen. Angeblich machen die das einmal im Jahr. Wenn unsere 1Jahr alt geworden ist gehen wir nochmal. Ich fand es super und Mausi hat es sichtlich genossen. Schaden kann es nicht. Allerdings ist wichtig das du dich informierst über die Praxis und das der behandelnde auch eine extra Ausbildung dafür hat.

      Hallo,

      wir waren mit unserem Kacker, auch sehr pflegeleicht, beim Osteopathen, aber nicht weil er während der Schübe etwas nörgliger und weinerlicher ist, sondern weil er immer nur nach einer Seite geschaut hat. Das weinerliche Verhalten geht wieder weg.

      Sie hat die KS-Blockaden gelöst, die mimimal vorhanden waren.

      Unsere Sitzung hat knapp 77,00 Euro gekostet. Es wird aber nicht von jeder Krankenkasse übernommen. Ich bin bei Barmer und die zahlen nicht.

      Wenn du zu einem Osteopathen gehst, schaue bitte, dass sie im diesem Osteopathen-Register sind und sie genug Qualifikationen haben und nicht nur Wochenendkurs.

      Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

      LG

      • Wir sind mit unserer Tochter damals auch bei einem ostheopaten gewesen, da sie nur ausschließlich im stillkissen geschlafen hat. Sie kam sonst nicht weg weder im kiwa noch bett stubenwagen nix ging nur im tuch oder auf dem stillkissen. Wir sind nach 6 wochen bei ihm gelandet und ich muss sagen daß ich es immer wieder tun muss. Natürlich sollte man sich vorher genau informieren wer da geeignet ist. Unser ist echt Spezialist auf seinem gebiet und kein "abzocker" die erste Behandlung hat uns 60€ gekostet und als wir nach 2 wochen wieder da waren mussten wir nichts bezahlen obwohl wiEder Blockaden da waren... 4 monate später mussten wir auch nichts bezahlen obwohl auch wieder Blockaden vorlagen ubd wir mussten nach bobath turnen... ich würde mit meinem 2. Kind sofort hin gehen. Ich hätte mir auch sicher die ein oder andere brustentzünDung SpaRen können. Und sollte es ein kompetenter ostheopat sein wird er nur was machen wenn was ist. Anschauen kann er sich das ja mal..

        Du nennst dein Kind ernsthaft "kacker"?

      21.04.17 - 14:12

      Wir haben auch ein sehr pflegeleichtes baby, er hat noch nie viel geschrien. Er hatte vor Anfang an die linke Seite als seine lieblingsseite auserkoren und die Orthopädie stellte mit ca. 2 Monaten eine leichte Kopfverformung fest. Wir haben versucht, ihn mehr auf die rechte Seite zu bringen, es hatte sich dann mit ca.4 Monaten ganz gut ausgeglichen. Beim schlafen allerdings hat er sich, wenn er den Kopf auf der linken Seite hatte, immer sehr überstreckt. Die Kinderärztin meinte dass sei nicht schlimm und wir sollen ihn machen lassen. Es wurde dann aber wirklich extrem und ich bin zur osteopathin. Das war am Mittwoch, der kleine ist jetzt 6 Monate alt. Und siehe da...Er hatte eine Blockade im Altlasgelenk, das war leicht nach rechts verschoben. Wahrscheinlich bei der Geburt passiert da er am Ende feststeckte und bei mir die letzte Wehe fehlte. Es hat sich sofort gebessert, ein bisschen macht er es noch aus Gewohnheit mit dem überstrecken aber da soll ich nun drauf achten ihn gleich anders hin zu legen. Also wenn es so etwas offensichtlichen ist, wo man als Mutti denkt, das sieht nicht gesund aus, kann ich den Osteopath nur empfehlen. Anfangs war das mit dem Überstrecken ja gar nicht so schlimm aber die Blockade war da ja höchstwahrscheinlich schon da. Unsere Behandlung hat 60€ gekostet, ich bin bei der AOK, die übernehmen pro Jahr 3 Behandlungen zu 90% (max. Je 60) wenn man vom Kinderarzt so ein grünes Rezept für den Osteopath hat und er in einem Verband Mitglied ist.

      21.04.17 - 19:19

      Moin!
      Ich bin Physiotherapeutin und halte extrem viel von Osteopathen. Die können echt viel!
      Mein Lütter ist jetzt 6 Wochen alt, wir waren vor Ostern mit ihm beim Osteopathen.
      Ich wär so oder so hingegangen, da er aber mit Saugglocke geholt wurde, hatte ich sogar nen Grund :D
      Lange Rede, kurzer Sinn: der Therapeut hat nix gefunden und wir mussten für die 45min Befunderhebung 38,50€ zahlen.

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