Was du jetzt für dein Baby tun kannst

Gesundheitstipps für den Babybauch

Seitenanfang

Bist du schwanger und möchtest nur das eine: Dein Kind soll sich gesund entwickeln und unbeschadet heranwachsen! Und du weißt, dass du viel dazu beitragen kannst. Doch worauf genau musst du besonders Acht geben und was solltest du lieber nicht tun? Hier unsere 10 wichtigsten Tipps:

Tipp 1: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen

Mithilfe der Vorsorgeuntersuchungen können alle Entwicklungsschritte deines Kindes und auch deine körperlichen Veränderungen erfasst werden. Zeichnet sich ein Risiko ab, kann schnell gehandelt werden. Du siehst also, es ist äußerst wichtig und sorgt für ein sicheres Gefühl, wenn du regelmäßig alle Untersuchungen wahrnimmst. Solltest du dich zwischen den Terminen unwohl fühlen oder Fragen haben – zögere nicht, deinen Arzt oder deine Hebamme um einen Extrabesuch zu bitten.

Tipp 2: Gesunde Ernährung

Mit einer vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung und wenig Süßigkeiten, Snacks oder Fastfood kannst du viel bewirken. Aber mit einer noch so bewussten Ernährung ist es schwierig, das „Schwangerschaftsvitamin" Folsäure und den Mineralstoff Jod, der für die Schilddrüsenhormone unverzichtbar ist, in genügender Menge aufzunehmen. Geh deshalb auf Nummer sicher und ergänze deine Ernährung mit diesen für dein Kind extrem wichtigen Mikronährstoffen.

Tipp 3: Kaffee und Tee in Maßen

Zwei bis drei Tassen Kaffee, schwarzer oder grüner Tee darf pro Tag genossen werden. Ein Mehr belastet das Herz deines Kleinen. Übrigens: Auch Energydrinks enthalten meist Koffein – und zwar oft mehr als gedacht!

Tipp 4: Zigarette adieu

Das ist zwar ein alter Hut, aber sollte doch noch einmal erwähnt werden: Dein Kind raucht mit! Und zwar auch, wenn du dich unter Rauchern aufhältst, ohne selber zu rauchen. Durch Nikotin wird dein Kleines schlechter mit Nährstoffen versorgt, es ist bei der Geburt meist kleiner und hat ein schlechteres Immunsystem. Außerdem kommt es häufiger zu Fehl- und Frühgeburten, wenn die Mutter raucht.

Tipp 5: Kein Alkohol

Auch Alkohol wird von dem Ungeborenen mit aufgenommen. Verzichte deshalb während der gesamten Schwangerschaft konsequent auf alkoholische Getränke. Egal, ob ein kleines Bierchen oder ein Gläschen Sekt: Alkohol dringt in das Gewebe des Embryos und schädigt es. Besonders gefährlich wird es, wenn regelmäßig Alkohol getrunken wird. Dadurch steigt das Risiko für Entwicklungsstörungen und Missbildungen beim Kind stark an!

Tipp 6: Medikamente nur auf ärztlichen Rat

Denk daran: Die Wirkstoffe von Medikamenten gehen über die Nabelschnur auf dein Kind über! Du musst deshalb die Einnahme aller Medikamente – auch die der rezeptfreien – ausführlich mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin absprechen. Benötigst du bei bestimmten Beschwerden wie zum Beispiel Übelkeit, Sodbrennen oder Verstopfung Hilfe, können dir die Fachleute sicher weiterhelfen.

Tipp 7: Bewegung tut gut

Sport auch mit Bauch? Unbedingt! Du solltest nur darauf achten, dass du nicht zu sehr außer Puste gerätst und auf keinen Fall Sportarten mit erhöhter Verletzungsgefahr ausüben (wie Skifahren, alle Kontakt- und Kampfsportarten, Geräteturnen, Tauchen, Reiten). Ideal sind jetzt Schwimmen, leichtes Jogging, Walken, Pilates oder Yoga. Gerade Bewegung an der frischen Luft - es kann ja auch ein ausgedehnter Spaziergang sein – ist erfrischend für Körper und Geist und kurbelt gleichzeitig die Vitamin D-Produktion an!

Tipp 8: Körpergewicht im Normalbereich

Am besten wäre es, wenn du mit einem normalen Gewicht in die Schwangerschaft starten würdest. Denn sowohl Übergewicht als auch Untergewicht haben negative Auswirkungen auf den Verlauf der Schwangerschaft. Aber betreibe auf keinen Fall strenge Diäten, wenn du schon schwanger bist! Das würde die Versorgung des Embryos mit wichtigen Nährstoffen gefährden. In den ersten drei Monaten liegt eigentlich kein Grund vor, zuzunehmen. Danach ist es individuell sehr verschieden, wie viel und wie schnell zugenommen wird. Als Faustregel gilt eine Gewichtszunahme von 10 – 16 Kilogramm bis zum Ende der Schwangerschaft als normal.

Tipp 9: Entspannt schwanger

Auch wenn es nicht immer leicht fällt: Versuche so oft es geht, kleine Pausen einzulegen und auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Es muss nicht immer alles perfekt laufen! Du hast jetzt das Recht, dich auszuruhen oder einen kleinen Nachmittagsschlaf zu machen, auch wenn die Küche ein Chaos ist. Wichtig ist, dass du dich nicht unter Druck setzen lässt oder gestresst fühlst, denn dadurch würde auch dein Kleines angespannt sein. Lass dich lieber verwöhnen!

Tipp 10: Gut vorbereitet in die Geburt und Stillzeit

Bist du auf die Geburt und die nachfolgende Stillzeit gut vorbereitet, gehst du viel gelassener die dir bevorstehenden Aufgaben an. Nicht nur Ängste und Vorbehalte rücken in den Hintergrund, deine entspannte Haltung erleichtert auch den Geburtsverlauf und einen reibungslosen Start in die Stillzeit. Besuche also mit deinem Partner einen Geburtsvorbereitungskurs, schau dir die für dich in Frage kommenden Kliniken oder Geburtshäuser an und überleg dir, ob du dich von einer persönlichen Hebamme betreuen lassen möchtest. Diese oder eine Stillberaterin können dich dann auch mit Rat und Tat durch die Anfänge der Stillzeit begleiten.

Mehr...