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Wunderwerk Babys Bauch

Was passiert eigentlich in Babys Bäuchlein?

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In Babys Bäuchlein, also im Verdauungssystem, wird längst nicht nur die Nahrung verdaut. Nein, in Babys Bäuchlein passieren wahre Wunder. Und wenn wir die Zusammenhänge kennen, verstehen wir auch so manches Verhalten des Babys und können darauf viel besser eingehen.

 Größe und Wachstum von Babys Bäuchlein

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Noch so klein – aber es wächst mit jedem Tag ganz fleißig!

Foto: © Milupa 2016
Bevor das Baby geboren wird, ist der Magen etwa so groß wie eine Kirsche. Wenn das Baby geboren ist, ändert sich einiges. Zum ersten Mal muss der kleine Magen echte Verdauungsarbeit leisten. Am Ende der ersten Lebenswoche ist er schon so groß wie eine Aprikose und am Ende des ersten Lebensmonats so groß wie ein Hühnerei.

Der kleine Magen ist in den ersten Lebenstagen nicht in der Lage, mehr als ein paar Tropfen Milch aufzunehmen. Da trifft es sich wunderbar, dass in den ersten Tagen auch nur ein paar Tropfen Muttermilch aus der Brust kommen. Diese Tropfen haben es jedoch in sich: sie sind reich an Nährstoffen und Proteinen – insbesondere an Immunstoffen. Die Organe des Babys brauchen viel Energie, um all die wichtigen Funktionen, wie die Verdauungsfunktion, zu erfüllen. Der Magen wächst und ist schon nach ein paar Tagen bereit mehr aufzunehmen.

Auch im Darm ändert sich durch die Geburt so einiges. Durch Bakterien, die das Baby während der Geburt und danach aufnimmt, wird eine Darmmikrobiota gebildet. Sie ist notwendig, damit der Darm seine Aufgaben erfüllen kann.

Die erste Aufgabe ist die Verdauung der Nährstoffe. Nähr- und Ballaststoffe, die das Baby dringend braucht, können durch die Bakterien effizient verdaut werden. Die zweite Aufgabe ist die Herstellung von lebensnotwendigen Vitaminen. Die dritte Aufgabe besteht in der Abwehr von Krankheitserregern, deren Besiedlung im Darm auf unterschiedlichen Wegen aktiv eingeschränkt wird.

Schnelligkeit von Babys Bäuchlein

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Das Bäuchlein verdaut ganz schön schnell!

Foto: © Milupa 2016
Babys Verdauung geht sehr schnell vonstatten. Die Nahrung passiert Magen und Darm etwa doppelt so schnell wie bei einem Erwachsenen. Deshalb muss ein Baby häufiger Nahrung zu sich nehmen. Das ist ganz normal, gesund und notwendig. Wenn ein Baby in der Nacht einige Stunden keine Nahrung braucht, ist das auch völlig in Ordnung. Anders herum ist es jedoch auch verständlich, dass es viele Babys gibt, die einige Zwischenmahlzeiten brauchen. Außerdem hat ein Baby etwa doppelt so oft ein großes Geschäft wie Erwachsene, wodurch sich die vielen Windeln am Tag erklären lassen.

Einfluss von Babys Bäuchlein auf das Wohlbefinden des Babys

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Wenn es dem Bäuchlein gut geht, geht es auch Baby gut!

Foto: © Milupa 2016
Babys Bäuchlein ist gut mit dem Gehirn verbunden. Über 100 Millionen Nervenzellen leiten Informationen vom Bauch direkt an das Gehirn weiter und andersherum. So wird das Wohlbefinden des Kindes direkt durch den Bauch beeinflusst: Ist im Bauch alles in Ordnung, geht es dem Baby gut.

Die am besten verträglichste Nahrung für ein Baby ist die Muttermilch. Denn sie ist immer an die Bedürfnisse des Kindes angepasst. Sowohl Temperatur, Zusammensetzung und Menge sind passend und unterstützen den Bauch damit optimal.

Das hochwertige Eiweiß der Muttermilch sorgt dafür, dass das Baby gut wächst und gedeiht. Energie bekommt das Baby durch den Milchzucker und die Fette und langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren helfen bei der gesunden Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen. Und auch die gesundheitsfördernden Bakterien profitieren von der Muttermilch und werden dadurch in ihren Aufgaben unterstützt. Sie liefert zusätzliche Immunstoffe, die dem Immunsystem helfen, das Kind vor Krankheiten zu schützen. Sollte das Baby doch einmal krank werden, helfen diese Stoffe, schnell wieder gesund zu werden. Wenn das Baby allmählich Beikost bekommt, können wir weiterhin dafür sorgen, dass es dem Bäuchlein gut geht. Das Allerwichtigste ist es, das Thema Beikost mit ganz viel Ruhe und Entspannung anzugehen. Die Milchmahlzeiten werden schrittweise durch Beikostmahlzeiten, wie z.B. Brei, ersetzt.

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Über die Autorin:

Jule Tilgner ist Hebamme und schreibt über ihren Beruf und ihre Berufung auf dem Blog Hebamme zauberschoen. Als Hebamme und Autorin ist es ihr ein Anliegen, Eltern zu inspirieren und in ihren eigenen Fähigkeiten zu stärken. Bevor sie selbst Mutter wurde, hat sie als selbstständige Hebamme Familien vor und nach der Geburt zuhause betreut und Kurse gehalten.