Was deinem Schatz guttut

8 Dinge, die Babys glücklich machen

Babys brauchen so wenig, aber das Wenige fast immer und ständig. Wir zeigen dir, mit welchen acht Basics du dein kleines Wunder verwöhnen und glücklich machen kannst.

Autor: Monika Maruschka
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1. Nähe: Kuschel mit mir

Die kleinen Wesen sind ohne Kontakt zu anderen völlig hilflos. Ihr Bedürfnis nach Nähe ist ihr Schutz vor der noch „feindlichen" Welt. Eltern nehmen ihre Kinder instinktiv in den Arm und schaffen damit die erste Grundlage für Geborgenheit, Vertrauen. Dass Nähe guttut, lässt sich sogar wissenschaftlich belegen. Bei der sogenannten Känguru-Methode halten Mütter ihre Frühchen Haut an Haut. Das Kind hört die Stimme und den vertrauten Herzschlag, riecht den vertrauten Duft der Mutter. Eine Studie aus Indien zeigte, dass die so betreuten Kinder schneller an Gewicht zunehmen.

2. Tragen: Trag mich

Die Erfahrung, dass sich Babys beim Herumtragen und Schaukeln leichter beruhigen lassen als liegend im Bett, machen alle Eltern einmal. Gib diesem Wunsch des Babys nach. Du kannst es nicht verwöhnen. Und mit dem Tragen in einer geeigneten Tragehilfe oder einem Tuch verwöhnst du sogar dich selbst und deinen Rücken. In einer Schweizer Studie wurde außerdem belegt, dass getragene Babys weniger schreien und auch im Wachzustand insgesamt zufriedener waren.

3. Ruhe: Beruhige mich

Bei aller Begeisterung der Familie für ein Neugeborenes oder dem Bedürfnis der Eltern mit dem Kind die verschiedensten Kurse zu besuchen: Ein Baby braucht auch Ruhe, um seine Eindrücke wieder zu verarbeiten und seine Umgebung langsam kennenzulernen. Ist ein Baby sowieso schon unruhig, rät Psychologin Frauke Ostmann: „Das Kind sollte mit möglichst wenig Eindrücken konfrontiert werden. Dazu gehört zum Beispiel, dass man nicht stundenlang auf einem Pezziball hüpft oder oft neues Spielzeug anbietet. Die Kinder werden dadurch zwar kurzfristig abgelenkt, langfristig ist das aber zu unruhig." Auch feste Rituale wie ein Bilderbuch vor dem Einschlafen oder ein täglicher Spaziergang im Kinderwagen sorgen für Ruhe im turbulenten Babyalltag.

4. Essen: Füttere mich (nach meinem Rhythmus)

Hunger wird von Babys mit lautstarkem Schreien kundgetan, denn Nahrung ist ein existenzielles Bedürfnis, bei dem es für das kleine Wesen im Grunde um nichts weniger als ums Überleben geht. Sorge dich nicht zu sehr um einen Rhythmus. Gerade die Allerkleinsten lassen sich nicht takten und brauchen (Mutter-)Milch manchmal schon nach einer halben Stunde, manchmal erst wieder nach vier. Gegen eine Beikost-Einführung nach vier Monaten ist inzwischen nichts mehr einzuwenden. Achte aber auf die Signale deines Kindes. Manche essen problemlos vom Löffel, andere brauchen etwas länger und wieder andere lehnen Brei komplett ab und werden mit dem „Baby Led Weaning" direkt an die feste Kost gewöhnt.

5. Schlafen: Lass mich schlafen

Die meisten Eltern kennen die vermeintlich 20 Stunden am Tag schlafenden Babys nur aus Büchern. Bücher, die sie nachts um drei, bei der bereits fünften Schlafunterbrechung nur noch aus dem Fenster werfen möchten. Auch wenn dein Baby selten die 12-Stunden-Marke knackt, kannst du ihm mit festen Einschlafritualen, einem Schlafplatz nahe bei den Eltern und einer sicheren Schlafumgebung zu mehr Schlaf verhelfen. Paradoxerweise schlafen Babys oft nachts besser, wenn sie auch tags genug geruht haben, da sie dann weniger verarbeiten müssen. Psychologin Ostmann nennt folgende Faustregel: „Die ganz Kleinen in den ersten sechs Wochen nach einer Stunde - wenn sie älter sind, nach eineinhalb bis zwei Stunden - wieder zum Schlafen bringen." Um dein Baby an den Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen, verzichte nachts, wenn möglich, auf das Wickeln, helles Licht und lautes Sprechen.

6. Spielen: Entdecke die Welt mit mir

Tag für Tag interessieren sich Babys mehr für ihre Umwelt. Schon nach wenigen Wochen nehmen sie zart lächelnd direkten Kontakt zu ihren begeisterten Eltern auf. Spielzeug ist in den ersten Wochen nicht nötig, denn das schönste und größte Lieblingsspielzeug bist du selbst. Singe, mache seine Laute nach, beantworte und spiegel seine Mimik. Dein Baby wird es lieben. Etwa nach drei Monaten kommen Babys eigene Hände ins Spiel. Lasse es Papier knistern oder Wasser fühlen. Mit einem halben Jahr wird dein Kind beweglicher und wird mit deiner Begleitung immer mehr von seiner kleinen Welt entdecken.

7. Bewegung: Lass mich meinen Körper entdecken

Mit den ersten ruckartigen Armbewegungen entdecken schon die Kleinsten langsam ihren Körper, ohne zu wissen, dass die kleinen Fäustchen ihre eigenen sind. Doch mit weiterer Koordination und den wachsenden Muskeln kommt auch die Freude am Entdecken des eigenen Körpers, am Strampeln, Greifen, Drehen hinzu. Nackt fühlt sich das Babyleben dann besonders schön an. Sorge außerdem für Wärme, sichere Plätze, eine Decke am Boden oder im Laufstall und wähle bequeme Kleidung, die dein Kind nicht einengt.

8. Glückliche Eltern: Entspanne dich, du machst das toll

Keinem Baby dieser Welt ist geholfen, wenn Mama zu einer Mischung aus Mom und Zombie – dem Mombie wird, der fix und fertig im Halbschlaf den Tag absolviert. Gönne dir deinem Baby zu Liebe eine Auszeit – und wenn es nur 30 Minuten unter der Dusche sind, während das Baby vom Partner spazieren gefahren wird.
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