Elternängste und einige Gegenmittel
Baby-Sorgen: Warum sie oft unnötig sind
Schon Babys, diese so zerbrechlich wirkenden Wesen, geben Eltern immer wieder Anlass, sich Sorgen zu machen. Doch mit ein wenig Hintergrundwissen lösen sich viele Sorgen schnell in Luft auf. urbia greift deshalb häufige Eltern-Ängste und Fragen auf und liefert ein großes Paket Zuversicht.
Viel Stoff zum Sorgenmachen
„Kleine Kinder, kleine Sorgen....“, sagt der Volksmund. Zu Unrecht, denn gerade um unser Baby oder Kleinkind machen wir Eltern uns oft besonders große Sorgen. Oft wittern wir an allen Ecken und Enden Gefahren für seine Gesundheit, beobachten argwöhnisch seine Entwicklung und sind rasch beunruhigt, wenn sich unser Kind in irgendeiner Hinsicht nicht nach der Tabelle richten will. Auch schielen wir gern nach anderen Kindern und werden sofort unsicher, wenn diese schon „weiter“ zu sein scheinen als unseres. urbia nimmt die häufigsten Elternsorgen unter die Lupe und zeigt, warum wir unser Herz mit vielen davon ganz unnötig beschweren – oder wie wir schon mit wenig Aufwand manche Angst lindern können.
Das Windel-Horoskop – was sagt der Inhalt?
Es kommt häufig vor: Erstaunt öffnen die frisch gebackenen Eltern Windel um Windel, und Tag für Tag findet sich kein sichtbares Ergebnis von Babys Stoffwechsel darin, vom „Pipi“ abgesehen. Sorge ist aber meist ganz unnötig. Der Darm von voll gestillten Babys kann die Muttermilch manchmal so optimal verwerten, dass sie tagelang keinen Stuhlgang haben. Wenn das Baby sichtlich keine Krämpfe hat, die Windeln nass und schwer sind, darf man bis zu zehn Tage abwarten. Umgekehrt kann ein Stillkind ruhig auch mehrfach pro Tag Stuhlgang haben (z.B. nach jeder Brustmahlzeit), auch das ist normal. Flaschenkinder, betonen Hebammen, sollten allerdings mindestens einmal in 24 Stunden Stuhlgang haben.
Manchmal sieht der Inhalt der Windel dabei plötzlich eher grün als wie gewohnt gelb oder braun aus. Das kommt – vor allem bei Stillkindern – gelegentlich mal vor. Die Farbe normalisiert sich von selbst wieder. Dass es sich nicht um Durchfall handelt (der ebenfalls grün sein kann), sieht man an der Konsistenz: sie ist homogen und breiig. Bei Durchfall ist sie eher wässerig mit kleinen, grünen, blattspinat-ähnlichen Anteilen. Bei Verdacht auf Durchfall sollte man zum Kinderarzt gehen. Harmlose Farbveränderungen des Stuhls treten auch nach einer Umstellung vom Stillen auf Säuglingsnahrung oder einem Wechsel zwischen den verschiedenen Typen von Babymilch (von Pré auf 1er zum Beispiel) fast immer auf. Zum Beispiel von eher grünlich in Richtung gelb oder bräunlich - oder umgekehrt.
Ebenfalls nicht zu erschrecken braucht man bei scheinbaren Blutspuren in der Windel. Meistens handelt es sich nicht um Blut, sondern um rote Urinkristalle (das sog. Ziegelmehl), die bei Säuglingen gelegentlich vorkommen. Sicherheitshalber sollte der Kinderarzt befragt werden, um eine echte Blutung auszuschließen.
"Hexenmilch" – kein Grund zur Sorge
Mädchen können in der Zeit nach der Geburt kleine Mengen eines milchigen Sekrets aus der Brust absondern. Diese „Hexenmilch“, wie sie im Volksmund genannt wird, ist eine Folge der Östrogene, die das Kind im Mutterleib abbekommen hat und geht nach spätestens einigen Wochen von selbst weg.
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