Wege aus dem Chaos
Haushalt meistern mit Baby
Wird ein Baby geboren, tritt alles andere in den Hintergrund – auch der Haushalt. Doch nach einigen Tagen oder Wochen blicken die meisten Eltern ratlos um sich und fragen sich: Wie soll ich das alles noch schaffen – mit Baby? Wir haben Tipps, wie der Haushalt mit Baby gelingt, und gute Gründe, warum das gar nicht immer sein muss.
Vermeiden Sie den Chaos-Parcours
„Ich kriege meinen Haushalt nicht wirklich geregelt und die Lütte schreit nur und ich weiß nicht, was sie hat. Ich denke ‚Ich muss was schaffen‘", schreibt marika333 im urbia Baby-Forum. Kaum ein Elternteil kann sich vor der Geburt vorstellen, wie sehr einen ein winziger Säugling, von dem man gelesen hat, er schlafe fast nur, in Beschlag nehmen kann. Automatisch steht alles andere hinten an – vor allem der Haushalt.
Wenn die Wohnung oder das Haus nur noch aus einem riesigen Berg unerledigter Aufgaben zu bestehen scheint, tappt man schnell in eine Art „Chaos-Parcours“. Ein Beispiel:
Mein Baby schläft und ich betrete mit der Absicht aufzuräumen das Wohnzimmer, sehe die leere Kaffeetasse und bringe sie in die Küche (gute Idee eigentlich), in der Küche sehe ich beim Hinausgehen (ich wollte ja das Wohnzimmer aufräumen) die Geschirrhandtücher, die dringend in die Wäsche gehören. Also bringe ich diese mal eben schnell ins Bad zum Wäschekorb (dann aber wirklich zurück ins Wohnzimmer). Der Korb ist voll. Lieber schnell noch eine Ladung waschen. Beim Blick auf den beeindruckenden 60 Grad-Haufen erinnere ich mich, dass mein Baby ja vorhin auf das eine Sofakissen gespuckt hat. Also schnell ins Wohnzimmer, um die Kissen abzuziehen - die sollen ja mit in die Wäsche. Zurück im Wohnzimmer fällt mir ein, dass ich ja aufräumen wollte...
Das kommt Ihnen bekannt vor? Und das damit verbundene ungute Gefühl, den ganzen Tag rotiert zu haben, aber nichts davon zu sehen?
Wenn Sie sich in Ihrem neuen Leben mit Kind wohlfühlen wollen, sollten Sie sich auch in den eigenen vier Wänden wohlfühlen. „Wenn es aufgeräumt ist, tut das auch der Seele gut“, weiß Martina Feulner. Sie kennt die Nöte der Mütter – denn vor allem die sind es ja, die während des Babyalters der Kinder im ersten Jahr den Haushalt schmeißen. Die gelernte Haushaltswissenschaftlerin ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft und bildet u.a. Haushaltsorganisations-Trainerinnen aus.
Der Kampf gegen die unerledigten Aufgaben kann nur mit guter Organisation gewonnen werden. urbia zeigt Ihnen wie:







