Babypflege

An Babys Haut lasse ich nur Wasser, Liebe und sanfte Pflege

Das Thema „Babypflege“ könnte ganze Bände füllen. Doch seitenweise Vorschriften bereiten vor allem Stress. Dabei brauchen unsere Kleinsten neben Zuwendung gar nicht soviel. Einige Pflege-Basics und Produkttipps für Kind und Mutter, um sich wohlzufühlen!

von Christiane Prang
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Babypflege
Foto: © Fotolia/Andrey Kuzmin

Babyhaut ist speziell, sie mag Pflege, Schutz und Zuwendung

Die Haut von Neugeborenen und Säuglingen im ersten Lebensjahr ist anders beschaffen als Erwachsenenhaut. Sie ist dünner, durchlässiger und bildet noch nicht viel Fett. Daher ist sie gegenüber Hitze, Kälte, Reibung oder Reizung noch besonders empfindlich. Schutz von außen ist also durchaus willkommen, in Form naturbelassener Kleidung und einer geeigneten Pflege. Was Babyhaut vor allem benötigt, sind Fett und Feuchtigkeit. Sparsames, aber regelmäßiges Eincremen, darüber sind sich Experten einig, schränkt die Fähigkeit der Haut, sich selbst zu regenerieren, nicht ein. Dabei sollten Sie aber nicht einfach auf herkömmliche Pflegecremes von Erwachsenen zurückgreifen, sondern auf spezielle Pflegeprodukte für Babys setzen. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist ideal auf die sehr junge und zarte Haut zugeschnitten. Die Inhaltsstoffe sind zum Beispiel dermatologisch gestestet und absolut hautverträglich für die zarte Babyhaut. Die Haut ist aber auch ein wichtiges Organ für den Tastsinn des Babys. Berührungen werden sehr intensiv wahrgenommen, ebenso wie Kälte oder Wärme. Auch Hautreizungen oder gar Hauterkrankungen nimmt der Säugling schmerzhafter wahr als ein erwachsener Mensch. Sollten Hautveränderungen wie Trockenheit, Schuppenbildung oder atopisches Ekzem (Neurodermitis) auftreten, benötigt ihr kleiner Liebling eine Spezialpflege.

Was sollten gute Pflegeprodukte leisten und woran erkenne ich sie?

Ein gutes Produkt für Babys und Kleinkinder unterstützt immer die natürlichen Hautfunktionen des Nachwuchses mit dem Ziel, die Hautschutzbarrieren zu erhalten. Sprich: Die Pflege trocknet die Haut nicht aus, sondern gibt ihr notwendige Pflege in Form von Feuchtigkeit und Fett. Sie ist reizarm und kommt ohne Allergieauslöser aus. Sie belastet nicht die Poren, kleistert also nichts zu, sondern ermöglicht einen Sauerstoff-, Feuchtigkeits- und Fettaustausch über die Hautbarrieren.

  • Ein geeignetes Pflegeprodukt für unsere Kleinsten unterstützt also die natürliche Entwicklung der Haut.
  • Es ist ausreichend erforscht! Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Praxiserfahrungen von Kinderärzten, Kliniken, Dermatologen und Hebammen bestätigen die Ergebnisse.
  • Seine Inhaltstoffe sind bewährt, hautverträglich und wirksam.
  • Strenge Reinheits- und Qualitätskontrollen bei der Herstellung von Babypflege-Produkten sind eine Selbstverständlichkeit.  

Basics der Babypflege: Einige einfache Faustregeln

In der Praxis haben sich ein paar Basics bewährt, die die Pflege für Baby und Mama zu einem wohltuenden täglichen Ritual werden lassen:

  • Weniger ist mehr! Tragen Sie Cremes und Lotionen nicht zu dick auf!
  • Verzichten Sie auf austrocknende Seifen. Wählen Sie, wenn überhaupt seifenfreie Waschzusätze, da diese den Säureschutzmantel nicht angreifen.
  • Verwenden Sie Puder bitte nur für den Windelbereich und verstäuben Sie ihn am besten nicht in Gesichtshöhe des Kindes damit es ihn nicht einatmet.
  • Erstklassige Babypflege sollte eine gute Verträglichkeit für das Auge aufweisen. Nichts darf brennen oder ziepen!
  • Baden ist besser als Waschen mit dem Waschlappen. Fügen Sie dem Badewasser vor allem rückfettende Badezusätze hinzu. Dies kann ein natürliches Öl wie Oliven- oder Mandelöl sein, oder auch ein kosmetischer Badezusatz für Babys.
  • Der empfindliche Windelbereich benötigt eine Spezialpflege, eine gut abdeckende Wundschutzcreme, die allerdings auch nicht zu dick aufgetragen werden sollte.
  • Bei Kälte und im Winter verwenden Sie im Gesicht am besten eine Fettcreme. Im Sommer setzen Sie eher auf leichtere Feuchtigkeitspflege und natürlich Sonnenschutz.

Reinigung und Pflege für Babys erstes Lebensjahr

Natürlich wird auch der Markt für Pflegeprodukte bereits ganz junger Haut immer dichter und unüberschaubarer. Doch was braucht ein kleiner Mensch wirklich? Gar nicht soviel. Überflüssig sind zum Beispiel spezielle Waschlotionen, die den Säureschutzmantel der ganz jungen Haut unnötig beschweren. Ebenso Haarshampoos: Babys Flaum benötigt keine eigene Reinigung und Pflege. Er kann einfach beim Baden mitgewaschen werden. Auch feuchte Waschlappen für das Gesicht müssen nicht unbedingt sein. Die Reibung könnte Babys Gesicht zusätzlich strapazieren. Ein paar Basics dürfen es allerdings doch schon sein:

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