5 mal fünf gerade sein lassen

Stressiger Familienalltag: Einfach mal runterschalten

Kennst du das? Ein Leben mit Kind, Job, Haushalt und Freizeitterminen schlaucht oft ganz schön. Der Druck im Alltag ist nicht nur für Eltern, sondern auch für Kinder spürbar und häufig Grund für miese Stimmung. Wir geben dir fünf einfachste Anti-Stress-Tipps für weniger Perfektionismus.

Autor: Heike Byn
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1. Pizza für alle!

weniger Stress im Familienalltag
Foto: © colourbox

Im Büro war mal wieder die Hölle los. Mit quietschenden Reifen fährst du vor der Kita vor, um kurz vor Toresschluss zwei ebenso müde wie nölende Kinder abzuholen. Beim Gedanken an den bevorstehenden gemeinsamen Lebensmitteleinkauf im Supermarkt überkommt dich die Ahnung einer nahenden Kopfschmerzattacke. Ganz zu schweigen von der Vorstellung, danach noch ein abwechslungsreiches Abendessen auf den Tisch zu zaubern. Nein, es ist nicht DIE Dauerlösung, in solchen Fällen die Nummer eines stadtbekannten Pizza-Lieferservices zu wählen und in Thunfisch-Tomaten-Träumen zu schwelgen. Aber hin und wieder wirken Pizza und Pasta wie Balsam für Leib und Seele.

2. Der Klügere gibt (manchmal) nach

Auf der nach oben offenen Lautstärkeskala trotzender Kinder, Mädchen mit Zickenanfall oder türenknallender Teenager streben deine Kinder gerade einen Eintrag ins Guinness-Buch an? Sie wollen wahlweise das Überraschungs-Ei aus dem Ladenregal, das pinke Tüllröckchen bei Dauerregen anziehen oder die überteuerte Karte für das Konzert der Lieblingsband kaufen? Mitten in der heftigen Debatte mit dem Nachwuchs erinnerst du dich an viele andere Gelegenheiten, bei denen du die Oberhand gewonnen hast. Sieger nach Punkten, aber innerlich ausgelaugt. Genieße doch einmal die Reaktion deines Gegenübers, wenn du das Ü-Ei schweigend in den Einkaufswagen legst, über das Tüll-Röckchen lächelnd noch den roten Regenmantel anziehst und sich am Konzertkartenkauf wortreich in nicht unbeträchtlicher Höhe beteiligst. Dass das eine Ausnahme ist und bleibt, ist Kindern von ansonsten prinzipientreuen und konsequenten Eltern klar.

3. Putzen? Mach ich morgen!

Fünf Tage Arbeit liegen hinter dir. Dazu eine Bastelaktion in der Kita, ein Elternabend in der Schule, zwei Kinderarztbesuche und der berühmte Wochenend-Einkauf. Endlich Freitag! Doch eine innere Stimme sagt dir, dass da noch irgendetwas auf dich wartet, bevor du in den Wochenend-Modus schalten kannst. Verdammt, der Hausputz! Gut, dass das Gesundheitsamt keine Hausbesuche bei Privatleuten macht, sonst würden die Kontrolleure dein Küche und das Bad sofort versiegeln. Komisch nur, dass andere Familienmitglieder das anscheinend ebenso wenig bemerken wie die Besucher der letzten Tage. Vielleicht sind deine Ansprüche an ein blitzblankes Heim zu hoch, vielleicht solltest du auch einfach einmal darüber nachdenken, wie du statt stundenlanger Putzerei am Stück die Aufräum- und Wisch-Arbeiten auf mehrere Tage verteilst - und dabei auch ein paar Jobs auf die Kinder verteilst. Egal. Denn das Nachdenken darüber und erst recht das Umsetzen machst du morgen. Es reicht für heute!


4. Kleine Fluchthelfer aus dem Alltag

Der Kopf brummt, die Augen fallen fast zu, die Nackenmuskeln sind total verspannt. Eigentlich wolltest du ja am Nachmittag noch bügeln, ein paar Erledigungen machen oder mit den Kindern pädagogisch wertvoll Papierbasteleien anfangen. Hat das denn nie ein Ende? Doch, das hat es. Wenn du dem ewigen Druck von "ich müsste, ich sollte, ich könnte" eine Absage erteilen. Wie wäre es stattdessen mit einer Kuschelrunde samt Zeitung (für dich) und Bilderbüchern (für die Kleinen) im Elternbett? Gerne begleitet von dampfendem Kaffee und Plätzchen für alle. Oder du schaust dir auf dem Sofa eine Folge deiner Lieblingsserie an, während die Kinder noch in der Kita oder Schule sind - oder abends bereits im Bett. Schaffe dir eine perfekte Flucht aus dem Alltag, statt deinen Alltag weiter perfektionieren zu wollen.

5. Ein Sonntag im Bett ...

... ist gemütlich und nett, sang einst Schlagerstar Wencke Myhre. Auch wer mit Schlagern der 1970er Jahre nichts mehr anfangen kann, weiß die Vorzüge eines bewegungsarmen Wochenendausklangs zu schätzen. Vor allem, wenn's draußen ungemütlich ist und die vergangene Woche anstrengend und hektisch war. Wenn die Eltern ungekämmt und im Schlafanzug gemeinsam mit den Kindern frühstücken, nur um anschließend gleich wieder zum gemeinsamen Faulenzen, Kuscheln oder Vorlesen in die Federn zu hüpfen, genießen Kinder nicht nur den Anblick unperfekter Väter und Mütter, sondern auch jede Minute dieser seltenen, etwas anderen " Quality-Time". Denn sind wir doch mal ehrlich: Jeden Sonntag nur im Bett herumzuhängen, das wäre dann doch zu langweilig. 

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