Muss das sein?

Ich geh' auf Kur – und diese Reaktionen nerven mich

Unsere Autorin geht auf Mutter-Kind-Kur. Egal, wo sie das erzählt, immer kommen die gleichen fünf Standardaussagen. Wenn sie nicht gar als Sozialschmarotzer bezeichnet wird. Das nervt. Deshalb hier ihre Antworten zum Nachlesen – damit keiner mehr fragen muss.

Autor: Melanie Ries
Seitenanfang

1. Du hast doch gar nichts


Genau, das ist ja das anstrengende am Muttersein. Man gibt alles, um seinen Kindern ein ruhiges, schönes Umfeld zu bieten, um seinen Beruf gut zu machen und das alles zu organisieren. Dass wir uns das (meist) nicht anmerken lassen, ist Teil unseres Problems und nicht der Beweis dafür, dass wir gar keines haben.

2. Mit den Kindern? Bringt das was?


Ja, das bringt was. Ich weiß das, denn es ist nicht meine erste Kur. Auch für die Kinder ist es ein schönes Erlebnis, ihre Mama drei Wochen lang sehr entspannt zu erleben und selbst einmal – mit Mama gemeinsam – aus der Alltagsroutine herauszukommen. Ich brauche Ruhe mit meinen Kindern, nicht VON ihnen.

3. Hast du nicht genug Urlaub?


Doch habe ich. Eine Kur ist aber kein Urlaub, sondern eine ärztlich verordnete und von der Krankenkasse bewilligte Maßnahme, die speziell für Mütter gedacht ist. Entweder um Erschöpfungssymptome zu behandeln oder um sie gar nicht erst zu bekommen! Alternativ hört man:

4. Da fahr ich doch lieber allein in den (Wellness-)Urlaub


Kannst du ja auch. Aber ich will gar nicht aus meinem Alltag ausbrechen, sondern mich mit ihm mit professioneller Unterstützung auseinandersetzen. Ich habe Kur und Urlaub gemacht und es ist definitiv NICHT das Gleiche.

5. Und was macht dein Mann?


Ja, was soll der machen? Er freut sich, dass er abends auch mal seine Ruhe hat, nachts durchschlafen kann und morgens schneller loskommt. Außerdem wird er uns sehr vermissen.
Foren zum Thema

Unsere Partner
  • SteriPharm Folio
  • Pampers
  • Nestle Bebe
  • Eltern Grußkarten
  • Vorname.com
  • Schöner Wohnen Shop