Umfrage

Was sich urbia-Mütter wünschen

Hätten urbia-Mütter drei Wünsche frei, würden sie vor allem Gesundheit für ihr Kind, mehr Unterstützung von ihrem Partner und größere Kinderfreundlichkeit von der Gesellschaft wünschen. Was ihnen sonst noch auf den Nägeln brennt, erfahren Sie hier.

Autor: Petra Fleckenstein
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Gesundheit, mehr Verständnis und Kinderfreundlichkeit

Mama Happy Baby

Märchen erzählen manchmal von einer Zeit, „in der das Wünschen noch geholfen hat“. Die Kraft und Magie der Wünsche gehört jedoch nicht ganz der Vergangenheit an. Sich darauf zu besinnen, was man gerne hätte, sich der eigenen Wünsche bewusst zu werden und sie zu formulieren, sie überhaupt zu denken wagen – all das kann bereits ein entscheidender erster Schritt auf dem Weg zur Wunscherfüllung sein. Aus Anlass des Muttertags fragten wir deshalb werdende, frisch gebackene und bereits erfahrene urbia-Mütter, was sie sich derzeit am meisten von ihrem Kind, ihrem Partner und von der Gesellschaft wünschen. Unter den zahlreichen, teils sehr unterschiedlichen Antworten ließen sich drei deutliche Trends ausmachen: Wenn es um einen Wunsch an das oder die Kinder geht, legt die Mehrzahl der Mütter die schon sprichwörtliche mütterliche Selbstlosigkeit an den Tag und wünscht sich nichts VOM sondern FÜR das Kind, und zwar am häufigsten: Gesundheit. Renner und Lieblingswünsche an den Partner sind hingegen mehr Verständnis, Anerkennung und Unterstützung bei der Familienarbeit. Und von der Politik bzw. der Gesellschaft wünschen sich die meisten urbia-Mütter, die an unserer Umfrage teilnahmen, ein kinderfreundlicheres Deutschland.

Wünsche an oder für das Kind/die Kinder

Gesundheit und danach Glück, Freude, Unbeschwertheit, Selbstbewusstsein und dass einfach alles so gut weitergeht wie bisher, das steht für urbia-Mütter ganz oben auf der Wunschliste für ihr Kind oder ihre Kinder. urbia-Nutzerin sweetytweety formuliert konkret, was sie unter einer gesicherten Zukunft für ihr Kind versteht: „Eine vernünftige Schulbildung, eine Ausbildungsstelle und hinterher einen guten Job mit Perspektive.“ Und cathy1977 ergänzt: „Ich wünsche mir, dass meine beiden in Frieden aufwachsen und leben können.“

Wenn Mütter Wünsche AN ihre Kinder formulieren, steht die Sehnsucht nach ungestörten Nächten, längerem Ausschlafen und besserem Einschlafen der Kleinen ganz oben. Zum Beispiel wünscht sich vampirella03: „Von meiner Tochter (3), dass sie nicht x-mal wieder aufsteht, nachdem ich sie ins Bett gebracht habe; von meinem Mops (8 Monate), dass er besser schläft und nicht 2-3 mal nachts aufwacht.“ Auch monstercreature wünscht sich vor allem: „Mich nachts durchschlafen zu lassen“, während nadajomi es neben „Einfach-mal-Ausschlafen“ sogar noch wagt, sich nach einem gedeckten Frühstückstisch zu sehnen. Und während teedey wenigstens am Wochenende bis sieben Uhr schlafen möchte, wäre twokid83 schon zufrieden, wenn sie „endlich mal wieder länger als bis sechs Uhr schlafen“ dürfte.

Was sich urbia-Mütter sonst noch von ihren Kinder wünschen:

  • Er möge bitte endlich anfangen zu sprechen, weil ich wissen möchte, was in ihm vorgeht.
  • Ein Küsschen und eine Stunde Kuscheln.
  • Dass sie gut und ausreichend isst.
  • Dass er (14 Monate) bald läuft.
  • Nicht immer nur meckern und sehn, was wir NICHT haben, sondern genießen, was wir haben.
  • Dass sie gut in der Schule sind!
  • Dass Alice sich gut im Kindergarten einlebt, dass sie es schafft, möglichst vorher noch festzustellen, dass das Leben ohne Windel noch schöner ist und natürlich das sie so gesund und fröhlich bleibt, wie sie ist.
  • Von meinem (ungeborenen) Kind wünsche ich mir einfach nur, dass es gesund und munter auf die Welt kommt. Na ja, vielleicht noch, das es mich nicht so oft spucken lässt wie im Moment.
  • An meine Tochter, dass Du immer zu mir kommst, wenn Du ein Problem hast und nicht mehr weiter weißt.
  • Einen Kindergartenplatz für meinen Sohn.
  • Dass er weiter so gut gedeiht und endlich mal spricht und auf mich hört.
  • Einen streitfreien Tag.
  • Dass die Wutanfälle etwas seltener und milder ausfallen.
  • Dass die beiden Schneidezähne bald durch sind, damit sie wieder mehr lachen kann.
  • Vom Kleinen wünsche ich mir, dass er zu mir Mama sagt.
  • Dass ich vor ihnen gehe, niemals anders herum.

Wünsche an den Partner

Mehr Unterstützung und mehr Anerkennung

Wenn sich eine Botschaft aus den Wünschen der urbia-Mütter ganz eindeutig ablesen lässt, dann ist es diese: „Männer, bringt Euch mehr in die Familienarbeit ein und schenkt Euren Partnerinnen mehr Anerkennung für Ihre Leistungen als Mutter und Familienmanagerin.“ „Mehr Zeit und Verständnis“ und mehr „Hilfe bei der Erziehung“ wünschen sich nicht nur die urbianerinnen mamastern77 und grizu99 und zahlreiche andere, auch shamrock1972 würde sich einfach besser fühlen, wenn ER hie und da sagen würde: „Hey, super, wie du das alles wuppst!" b.a. erhofft sich ein wenig offenere Ohren ihres Mannes für ihre Bedürfnisse, „da man ihn zuweilen bei meinen Wünschen mit dem Zaunpfahl fast erschlagen muss; Winken wird hartnäckig ignoriert.“ Auch crazy23 sehnt sich nach „mehr Aufmerksamkeit und mehr Eigeninitiative, ohne dass ich ihm ständig sagen muss, was er machen soll, denn es ist auch sein Kind und seine Wohnung und er kann dafür auch Sorge tragen, dass hier alles rund läuft, denn ich gehe auch arbeiten, das ist keine Ausrede, Ihr Männer!“

Er soll bleiben, wie er ist

Glücklicherweise lassen viele Wünsche von urbia-Müttern an ihre Partner auch darauf schließen, dass einige Männer ihre Lektion bereits gelernt haben. Denn wie zum Beispiel bei urbia-Mitglied eifelkind lautet der Wunsch vieler Frauen auch einfach, „dass er bleibt, wie er ist - genau so habe ich ihn kennen und lieben gelernt.“ Auch krokolady wünscht sich vor allem, „dass er weiterhin so zu uns steht und so ein toller Papa und Mann bleibt“, während monstercreature zwar möchte, „dass er so bleibt wie er ist“, allerdings mit dem kleinen Zusatz, „dass er nur ab und zu den Computer früher ausschaltet.“ Viele urbia-Mütter erhoffen sich von ihrem Partner, dass die Liebe andauert und wünschen auch ihm vor allem Gesundheit, weniger Stress im Beruf und dass ihm nie etwas passiert.

Endlich Hochzeit

Männer, gebt Euch einen Ruck, möchte man sagen, denn wie babydollbell, mareikehm und vampiralle03 wünscht sich so manche urbia-Mutter, dass „er mir endlich mal 'nen Heiratsantrag macht!“ Einige scheinen gar auf die Einlösung eines bereits erfolgten Versprechens zu warten, imagina wünscht sich von ihrem Partner, „dass ich vielleicht doch schneller als angekündigt den von mir insgeheim doch ersehnten Heiratsantrag bekomme.“ Und fuchsclan schreibt: „Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er sein Versprechen (nach nun über 5 Jahren darauf Warten) wahr macht, er mir einen Heiratsantrag macht und mich endlich kirchlich heiratet.“

Was sich urbia-Mütter sonst noch von ihren Partnern wünschen:

  • Dass er ruhiger wird. Er ist total lieb, aber wenn nicht gleich was klappt, wird er zu schnell nervös.
  • Dass die Liebe für immer hält.
  • An meinen Ex habe ich den Wunsch, dass er öfters als 1 mal im Monat vorbeischaut, um seine Tochter zu sehen.
  • Ein romantisches Wochenende im Busch irgendwo, und neun Monate später ein süßes kleines Mädchen.
  • Von meinem Mann würde ich mir weniger Telefonate mit anderen, dafür lieber mehr sinnvolle Gespräche mit mir wünschen.
  • Kümmere dich weiter so liebevoll um unseren Sohn und ermögliche uns so, dass wir beide mit gutem Gewissen arbeiten gehen können. Du könntest mir aber gerne mal wieder den Rücken massieren.
  • Dass wir mal wieder mehr Zeit füreinander haben.
  • Dass wir es schaffen, einmal im Monat einen gemeinsamen Abend zu haben.
  • Dass er ein klein wenig Interesse an der jetzigen SS zeigt (er ignoriert es völlig, obwohl es gewünscht ist) und vielleicht mal meinen Bauch streichelt.
  • Dass er mir seine Sorgen und Probleme von sich aus mitteilt, ohne dass ich ihn ausfragen muss.
  • Dass er ein bisschen mehr Verständnis für den 24-Stunden-Job "Mama" hat und mich nicht immer wie vom Blitz getroffen anstarrt, wenn ich mal alleine sein will.
  • Dass mein Mann das Firmenhandy abschaltet.
  • Es wäre so schön, wenn Du es schaffen könntest, diesen einen Tag für mich NICHT zu vergessen, sondern Frühstück zu machen und mir eventuell das eine oder andere abzunehmen OHNE, dass ich drum bitten muss. Und ein kleines Verwöhnprogramm am Abend mit Badewanne und einem Sekt wäre auch schön.
  • Mir vielleicht mal die Möglichkeit zu geben, das Haus eine halbe Stunde ohne Baby zu verlassen.
  • Einfach nur einen freien Sonntagnachmittag zum Verplempern, ganz für mich allein.
  • Mehr als Familie zusammen machen und Spaß haben und nicht immer nur auf der Couch vorm Laptop oder TV abhängen.
  • Dass er der tollste Papa der Welt bleibt und endlich auch mal Erfolg im Beruf hat.
  • Von meinem Mann wünsche ich mir, dass er nicht zum Segeln mit Freunden fährt an dem Tag, sondern meinen ersten Muttertag mit mir und unserer wundervollen Tochter verbringt.

Wünsche an Politik und Gesellschaft

„Mehr Kinderfreundlichkeit: Denn Kinder sind ein Wunder und keine Plage, was leider viele Menschen unserer Gesellschaft so sehen.“ (niggiland)

Mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit! So lautet der am häufigsten formulierte Appell der urbia-Mütter. Sei es an die Politik, die für familienfreundliche Strukturen – finanzielle Absicherung, Hilfen für Berufsrückkehrerinnen, ausreichend und finanzierbare Betreuungsplätze durch die Politik sorgen soll – oder an die Gesellschaft, Kinder nicht länger als „Störfaktor“ einzustufen, wie die urbianerinnen wuschel63 und nudelspucker neben vielen anderen fordern. Auch redhex wünscht sich „MEHR Verständnis für Kinder (vor allem von Nachbarin)“. lilas wäre froh, „statt der genervten Blicke und des stillen (oder auch mal lauten) Vorwurfs, dass meine Kinder stören, lieber öfter mal ein Lächeln oder einen freundlichen Spruch“ zu hören. „Einfach etwas mehr ‚gute Stimmung’ und gute Laune, wenn es um Kinder geht!“ Und susanne_k bringt es auf den Punkt: „Die Alten wollen, dass es mehr Kinder gibt: dann müsst Ihr lieben Rentnernachbarn auch mal ein schreiendes Kind ertragen/akzeptieren, den Rest machen wir schon....Eure Kinder kamen auch nicht groß und vernünftig zur Welt!“ Mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit – dazu gehört aber auch, dass Mütter von mehreren Kindern mehr Akzeptanz erfahren dürfen. „Ich wünsche mir, dass man mit drei Kindern und mehr nicht automatisch in die Schiene ‚asozial’ oder ‚irgendwie anders’ geschoben wird. Alles in Deutschland ist auf Singles oder Familien mit maximal zwei Kindern ausgerichtet (z.B. Familieneintrittskarten Zoo etc. = 2 Erwachsene + 2 Kinder)“, schreibt zum Beispiel urbia-Mutter pegasus81. Auch gertrud berichtet von dieser Erfahrung („Man wird immer schräg angeschaut, wenn man mehrere Kinder hat“) und darkblue81 hofft: „Die Gesellschaft soll wieder toleranter sein gegenüber Familien (!) und einen nicht gleich schief angucken, weil man mehr als ein Kind hat (wird immer gleich verbunden mit ‚Guck mal, die Asozialen mit ihren Bälgern’).

Was sich urbia-Mütter außerdem von Politik und Gesellschaft wünschen

  • Dass es endlich heißt: Mensch irre, die ist Hausfrau und Mutter, wie macht sie das alles bloß? Soll heißen, endlich Anerkennung für den harten Job, den wir Mamas tagtäglich lächelnd erledigen, als wär es nichts.
  • Familienfreundlichere Wohnungen, sprich mehr als zwei Zimmer und bezahlbar!
  • Mehr Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mütter. Sprich, es sollte mehr Teilzeitangebote geben.
  • Kostenlose Kita-Plätze zu bedarfsgerechten Öffnungszeiten (auch nach 17 Uhr - man denke mal an normale Bürozeiten oder Mamas, die im Handel arbeiten) und dass Familienförderung mehr als nur ein Wahlkampfthema ist.
  • Dass Menschen viel härter bestraft werden, die Kindern viel Leid zu fügen und deren Leben für immer kaputt machen!
  • Dass junge Mütter endlich akzeptiert werden und man nicht gleich urteilt.
  • Dass jeder seinen Teil für die Umwelt tut, damit unsere Kinder auch in Zukunft "noch atmen können"!
  • Gleichberechtigung auf allen! gesellschaftlichen Ebenen.
  • Statt Elterngeld an gut Verdienende, mehr finanzielle Unterstützung an gering Verdienende.
  • Mehr Kinderkrippen, vor allem firmeneigene.
  • Dass mehr darauf geachtet wird, wenn es einem Kind offensichtlich nicht gut geht, damit kein Kind mehr sinnlos sterben muss.
  • Weniger Neid
  • Mehr Toleranz und Hilfsbereitschaft, mehrwertsteuerfreie Kinderprodukte.
  • Eine spürbare Anerkennung für die Erziehungsjahre zu Hause.
  • Kinder brauchen gute Betreuung und Förderung - keine Aufbewahrungskindergärten oder Schulklassen mit 30 Kindern und ausgelaugten Alt-Lehrern.
  • Dass wieder mehr soziale Sicherheit geschaffen wird, besonders für Familien mit Kindern, dass Integration von Behinderten nicht nur ein Wort ist, sondern zur Normalität wird.
  • Kein Gezank um Finanzierungsmodelle für Kinderbetreuung sondern ein ERGEBNIS!
  • Dass endlich eine kindgerechte Schulform geschaffen wird, in der Lernen nicht als Pauken sondern als Freude an der Entwicklung vermittelt wird.
  • Dass es endlich eine wirkliche Wahlfreiheit und dann Anerkennung und Toleranz für die Entscheidungen gibt, die eine Mutter bzw. Familie trifft bezüglich Arbeit, Zuhausebleiben, Kindererziehung - und dass damit endlich die Sinnlosdebatten darüber aufhören, was eine gute Mutter ausmacht.
  • Weniger Egoismus, dafür mehr Mitgefühl - I h r seid das Vorbild Eurer Kinder!
  • Etwas gegen die Klimakatastrophe zu tun! Denn in dieser Welt lebt die Zukunft, unsere Kinder.

Anmerkung der Redaktion:

Danke an alle urbia-Mütter fürs Mitmachen und für dieses so interessante, lebendige und bunte Stimmungsbild! Das urbia-Team wünscht, dass möglichst viele dieser Wünsche in Erfüllung gehen!

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