Spaß und Beschäftigung auf Reisen

Kinder-Apps für unterwegs

„Mama, wann sind wir endlich da?“ nörgelt es schon kurz nach der Auffahrt auf die Autobahn. Glücklich, wer jetzt für unterwegs einen Zeitvertreib in petto hat – zum Beispiel auf dem Smartphone. Viele schöne (Urlaubs-)Apps zum Spielen und zum Vorlesen lassen gibt es schon für Kinder ab zwei Jahren.

Autor: Susanne Neumann
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Apps für Kids brauchen eine Kindersicherung

Kind Apps für unterwegs
Foto: © colourbox

In unserem Beitrag Kinder-Apps fürs Wartezimmer lesen Sie, worauf Sie bei der Wahl guter Apps für Kids achten sollten. Die Programme sollten kindersicher und intuitiv zu bedienen sein. Wenn sie Apps für unterwegs auf Ihr Smartphone oder Tablet laden wollen, überlegen sie sich außerdem vorher, ob ihr Kind alleine mit Spiel und Mobilgerät klarkommen muss, oder ob Sie ihm helfen können. Während eines Fluges oder einer Bahnfahrt können Sie kontrollieren, was ihr Kind tut, Sie können spontan eingreifen, wenn es nicht zurechtkommt und idealerweise sogar mitspielen. Wenn Sie jedoch im Auto nicht neben Ihrem Kind oder gar selbst am Steuer sitzen, haben Sie da eher schlechte Karten.

Je nach Betriebssystem ihres Smartphones oder Tablets haben Sie per Einstellung verschiedene Möglichkeiten zu verhindern, dass Ihr Kind mit Ihrem Mobilgerät etwas anstellt, was es nicht soll. Bei klicksafe.de finden Sie detaillierte Anleitungen, wie Sie auf Ihrem Gerät mit den Betriebssystemen Android (z.B. auf Geräten der Marken HTC, LG, Motorola, Samsung, Sony oder Sony Ericsson) und iOS, das auf iPhone, iPod und iPad läuft, Kindersicherungen einrichten und die Nutzung bestimmter Apps ausschließen oder erlauben können. Die Website klicksafe.de ist Bestandteil des Safer-Internet-Programms der Europäischen Union.

Bilderbuchapp: Der Kirschbaum

ab 2 Jahren, für iOS 0,99 € (alle Preisangaben Stand 1/2015)

Der Klassiker mit Kindern Zeit zu vertreiben, ist Vorlesen. Das können Sie mit Bilderbuch-Apps auch. Sie können aber damit auch vorlesen lassen - im Auto zum Beispiel. Wie in einem Bilderbuch vereinen auch die interaktiven Kinderbücher für Smartphone und Tablet das Bild mit dem Text. Der wird jedoch von einem unsichtbaren Erzähler vorgelesen und durch Bewegung und Interaktionsmöglichkeiten spielerisch ergänzt. Sie können die Erzählerstimme immer auch abschalten und die Texte selber vorlesen. In den Bildern sind häufig Spielelemente versteckt und Animationen, die per Fingertipp ausgelöst werden. Meist tut sich in den Bildern aber auch von ganz alleine etwas. In der Bilderbuch-App „Der Kirschbaum“ zieht zum Beispiel ein Flugzeug am Himmel eine Bahn, Knospen wachsen an Zweigen und ein Mädchen schwingt in der Baumschaukel hin und her. 

Auch Bäume brauchen manchmal Medizin

App Kirschbaum

In ihrem Kirschbau hat sich Miyu ein Baumhaus gebaut. Von dort beobachtet sie im Herbst, wie die Blätter fallen. Ebenfalls als Bewegung animiert: ein kleiner Vogel kommt zu Besuch.

Es geht um die kleine Miyu, die von ihren Eltern zum dritten Geburtstag einen Kirschbau geschenkt bekommt. Liebevoll kümmert sich das Mädchen um ihren Schützling, wird mit ihm größer und genießt, was der Baum ihr beschert: Schatten im Sommer, ein Baumhaus, eine Schaukel an seinen starken Ästen – und natürlich viele saftige Kirschen. Doch eines Tages wird der Kirschbaum krank ...  Wie Buchseiten lassen sich die animierten Bilder der Geschichte per Tipp auf einen kleinen Pfeil ganz einfach vor- und zurückblättern, das kann Ihr Kind locker alleine. Kurzen Textpassagen fügen sich in die dazugehörigen Bilder ein, ohne dass sie stören. Per Einstellung zu Beginn können Sie auswählen, ob der Text von einem unsichtbaren Erzähler vorgelesen wird oder nicht. Die Hintergrundgeräusche zu jedem Bild – vom Rauschen eines Flugzeugs über Vogelgezwitscher bis zum Bienensummen - lassen sich nicht abstellen, sie sind aber unaufdringlich und verleihen der Bildergeschichte eine eigene, ruhige Atmosphäre.

Nicht gut gelöst ist, dass die App zu Marketingzwecken mit einem Fingertipp Online-Anwendungen, wie E-Mail oder den App-Store, öffnet. Hier hätte eine Kindersicherung hingehört, wie sie in vielen guten Apps für Kids üblich ist, um Einstellungen, In-App-Käufe oder die Verbindung mit Webseiten vor dem Zugriff durch kleine Kinder zu sichern. In Pepi Tree zum Beispiel kommt in den Elternbereich nur, wer eine - wenn auch einfache - Rechenaufgabe lösen kann.

Was Baumbewohner fressen: Pepi Tree

ab 2 bis 3 Jahren, für Android 1,79 €, für iOS 1,99 €, Gratis Lite-Version (getestet)

App Pepitree

Abendessen für Familie Eichhörnchen. Wenn die Nuss mit dem Finger nach unten bewegt wird, öffnet Mama Eichhörnchen ihr Mäulchen.

Vier Eichhörnchen sitzen nebeneinander erwartungsvoll auf dem Ast. Sie wollen gefüttert werden von ihrem Kollegen, der abwechselnd über ihnen zwischen den Blättern auftaucht und ihnen seine mitgebrachten Eichhörnchen-Speisen kredenzt – und zwar auf den Fingerstrich des Spielers hin. Bis sie satt und zufrieden einschlafen, verschwinden Zapfen, Obst und Nüsse in den aufgerissen Mäulchen von Familie Eichhörnchen. Hat sich ein Wurm in der Nuss versteckt, wird der allerdings wieder ausgespuckt. Und einen Fliegenpilz lassen die Nager lieber gleich fallen. Auch die recht frech dreinblickenden, bunten Raupen, die aus dem Blätterdach im Wipfel auftauchen, wollen gefüttert werden. Mit der Fingerkuppe lassen sie sich über das jeweilige Objekt ihrer Begierde führen, bis sie es ratzeputz weggefressen haben – von der Pflaume bleibt nur der Stein, vom Apfel das Kerngehäuse und vom Blatt das Gerippe. Dann verpuppt sich die Raupe und wird zum wunderschönen Schmetterling.

Auf sechs Etagen tummeln sich verschiedene Baumbewohner, die es zu entdecken und spielerisch kennenzulernen gilt. Gesprochen wird bei diesem Spiel nicht, stattdessen geben die liebevoll gezeichneten und animierten Tiere ulkige Geräusche von sich. Idealerweise s pielen Sie einmal mit Ihrem Kind zusammen, um ihm zu sagen wie die Tiere heißen. Und um auszuprobieren, was bei den einzelnen Spielen zu tun ist. Das wird nämlich auch nicht erklärt und muss intuitiv herausgefunden werden.


Farben, Formen, Gegensätze: Das Baumhaus

ab 2 Jahren, für Android und iOS, kostenlose Lite-Version mit einem freigeschalteten Baumhaus, jedes weitere Baumhaus als In-App-Kauf für 0,99 € oder alle für 2,99 €

In den Baum geht’s auch mit der App „Das Baumhaus“. In vier verschiedenen Baumhäusern wird mit Farben und Formen gespielt und gelernt. Im "Baumhaus der Farben" gibt es ein Farbenquiz, mit dem schon Zweijährige Farben bestimmen lernen können. „Zeige mir Rot“ fordert die freundliche Männerstimme zum Beispiel auf, auf den richtigen Farbklecks unter vielen zu tippen. Außerdem können die Kids mit dem Finger frei bunte Striche auf eine Leinwand malen und in einem Spiel mit Bienen und einem Roboter farbige Dinge den richtigen Farbeimern zuordnen. Im „Schattenspiel“-Baumhaus heißt es die Abbildungen eines Tieres dem passenden von sechs Schattenschnitten zuzuordnen. Im "Baumhaus der Formen" geht es um die Benennung und Zuordnung von geometrischen Formen. Und im "Baumhaus der Gegensätze" ordnen die Kids per Fingerstrich Gegenstände zueinander, die Gegensätze symbolisieren. Alle Aufgaben werden kleinkindgerecht erklärt, auch die Benutzerführung ist kinderleicht und aus jeder Aufgabe zurück zum Menü kommen die Kids über den „Back“-Knopf, den man ihnen vielleicht einmal zeigen muss. Dann können sie das garantiert auch alleine.

Vom bunten Treiben in den Meeren: MarcoPolo Ozean

ab 2 bis 3 Jahren, für iOS € 1,99

App Ozean

Baue dein eigenes Riff: Rechts im Bild tauchen nacheinander die Tiere auf, die es an der vorgesehenen Stelle zu platzieren gilt.

Wunderbar allein zurecht kommt Ihr Kind auch mit der Lernspiel-App MarcoPolo Ozean, die natürlich besonders gut zu einer Reise ans Meer passt. Vielfältig und bunt ist das Leben in den Meeren. Falterfisch, Feuerfisch, Kaiserfisch und Kugelfisch, Fächerkoralle, Kelchkoralle und Seeanemone bevölkern das Riff, das Ihr Kind selbst erschaffen kann. „Lasst uns ein Riff bauen“, fordert die freundliche Stimme einer jungen Frau auf, nachdem sie kurz und anschaulich erklärt hat, was es mit dem Reich unter der nahen Wasseroberfläche auf sich hat. Dann gilt es, die rechts oben im Bild auftauchenden Bewohner des Riffs mit der Fingerspitze an die richtige Stelle im Bild zu ziehen – dorthin, wo es blinkt und die Umrisse des fehlenden Puzzleteils zu sehen sind. Die meisten der plakativ gezeichneten und animierten Fische und Korallen werden dabei von der Stimme benannt. Über das Puzzle-Icon lassen sich weitere Puzzlespiele aufrufen, in denen die Kids Begriffe, Eigenschaften und Zusammenhänge des Meeres kennenlernen. Einen Hering zum Thema „Fische“, einen Schwertwal zum Thema „Meeressäuger“, ein Schiff und ein U-Boot können die kleinen Forscher auf die gleiche Weise zusammenbauen wie das Riff. Die freundliche Stimme benennt und erklärt Einzelheiten, wie Schiffsbrücke und Kombüse, Brustflosse und Fluke. Dabei kommt die App ganz ohne geschriebenen Text aus. Sie ist auch für kleine Kinder ohne Unterstützung spielbar. In das Menü für Eltern kommt nur, wer lesen kann. Dort lassen sich ein paar Einstellungen vornehmen wie das Ein- oder Ausschalten von Begleitmusik. Unter dem Reiter „Mehr“ finden Sie als Zugabe ein paar Vorschläge, wie sie das Gelernte mit ihrem Kind spielerisch vertiefen.

Suchspaß für Zwei: Professor Kim - Was fehlt denn da?

ab 3 Jahren, für iPad 1,99€

App Professor Kim

Professor Kim im Zweispielermodus: Bei diesem Bildaufbau hat jeder die gleichen Chancen zuerst zu erfassen, wer oder was nicht im Wasser (auf)taucht.

Ins Meer geht´s auch mit dem U-Boot von Professor Kim. Dort treiben eine fröhlich dreinblickende Krake, ein schnorchelnder Elefant, eine Muschel, ein kleines U-Boot, eine Flaschenpost oder auch mal ein rosa Wurm am Angelhaken gemächlich im Wasser. Nun heißt es schnell zu erfassen, was dort alles schwimmt – und was nicht! Denn eines der Tiere und Dinge, die auf einem virtuellen Spielbrett gezeigt werden, fehlt. Man kann das Spiel alleine spielen. Richtig viel Spaß machte es aber im Zwei-Spieler-Modus! Dann wird um die Wette gesucht: Wer das fehlende Teil zuerst entdeckt und auf seinem Spielbrett angetippt hat, bekommt einen Fisch-Punkt. Mit sechs verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist dieser spaßige Zeitvertreib sowohl für kleine Kinder als auch für Große interessant. Die im iTunes-Portal angegebene Altersempfehlung von „6-8 Jahren“ muss ein Versehen sein. So mancher Kindergartenknirps hat beim Professor-Kim-Spielen schon Mama abgezockt ...  

Memory im Leuchtturm: Fiete Match

ab zwei Jahren, für Android 0,89 €, für iOS 1,99 €

Fiete, der Seemann, hebt anerkennend die Daumen: Offensichtlich gönnt er seinem Gegenüber das gerade gefundene Pärchen. Manchmal ärgert er sich aber auch, oder er schlägt sich mit der Hand vor die Stirn, wenn er selbst beim Aufdecken einer Karte danebengegriffen hat. Der sympathische Seemann mit der weißen Kapitänsmütze und dem Ringelpulli hat ihr Kind zum Memory-Spielen in seinen Leuchtturm eingeladen und am Tisch gegenüber Platz genommen. Vier mal vier Memory-Karten liegen verdeckt auf der runden Tischplatte vor Fiete. Sein Gast darf anfangen: Wie bei Memory üblich dürfen immer nur zwei Karten aufgedeckt werden, um die zueinander gehörenden zu finden. Abwechselnd ist Fiete dran und greift selbst auf die Karten zu. Wer ein Paar gefunden hat, ist gleich nochmal dran. Am Schluss werden die Stapel der beiden Spieler mit ihren gefundenen Pärchen verglichen. Und keine Sorge: Fiete ist ein guter Verlierer.

Jedes der insgesamt sechs wählbaren Kartensets birgt eine eigene Aufgabe, wobei der Schwierigkeitsgrad variiert. Einfache Pärchen zu finden sind in einem Kartenset mit Meerestieren und einem etwas schwierigeren mit nautischen Zeichen. In einer weiteren Spielvariante gilt es, zur Karte mit einer kleinen Additionsaufgabe im Zahlenraum von 1 bis 10 die Karte mit dem richtigen Ergebnis zu finden. Bei einem anderen Kartenset müssen Bilder Zahlen zugeordnet werden. Logische Zusammenhänge gilt es beim Kartenset mit Fahrzeugen zu erkennen. Und bei der Weltreise wird die passende Umgebung zum jeweiligen Symbol von berühmten Bauwerken gesucht.

Unter der Leuchturminsel im Meer können Sie übrigens die Zahl der Puzzelteile pro Spiel variieren und sogar einen Hebel umlegen, mit dem sich einstellen lässt, wie gut Fiete im Memoryspielen ist. Probieren Sie einmal zusammen mit ihrem Kind durch, welche Spiele es gibt und wie man sich ein anderes aussucht - nämlich über das Bullauge in der Leuchtturmwand hinter Fiete. Dann meistern schon die Kleinsten diesen herrlichen Zeitvertreib ganz alleine.

Buntes Treiben: Meine erste App: Flughafen

ab 2 Jahren, für iOS € 1,99

App FLughafen

Hier müssen die beiden zusammenpassenden Teile von verschiedenen Fahrzeugen gefunden werden, die auf dem Flughafen unterwegs sind. Das schaffen auch Zweijährige locker alleine!

Nicht nur aber besonders zum Verkürzen der Warterei am Flughafen eignet sich Band 3 der Serie „Meine erste App“. In der „Flughafen“-App tummeln sich Löwe, Giraffe, Elefant und viele andere Tiere als Flugzeugcrew, Flughafenpersonal oder als Passagiere am Check-In, passieren die Sicherheitskontrolle, stehen am Kofferband an oder bedienen souverän eines der vielen verschiedenen Fahrzeuge, die auf einem Flughafen zum Einsatz kommen. In vier verschiedenen Spielen liefern sie die Motive. Beim Puzzeln können verschiedene Schwierigkeitsgrade per Tipp auf das Sonnensymbol im Bild eingestellt werden. Zwei, vier, sechs oder neun Teile lassen sich per Voreinstellung einfach zusammenschieben, oder sie müssen mit zwei Fingerkuppen gedreht werden, damit sie passen. Ist das Bild fertig, gibt es eine animierte Fanfare als Belohnung. In einem weiteren Spiel, das sich besonders für ganz kleine Kinder eignet, müssen die beiden zusammenpassenden Teile eines Fahrzeugs auf zwei Bildlaufleisten gefunden werden. Im dritten Spiel gilt es, kleine Kugeln durch Kippen und Balancieren des Smartphones über ein Bild rollen zu lassen, um sie in Löchern zu versenken. Das erfordert Konzentration und motorisches Geschick. Im vierten Spiel schließlich sind jeweils fünf Unterschiede in ansonsten gleichen Bildern zu finden. 

Sicher unterwegs: Ampelini

ab 3 bis 4 Jahren, für Android und iOS gratis

App ampelini

Auf der Straße: Im Bild hinter den Ampelinis lauern eine Menge Gefahren. „Tippe auf die Stellen, wo etwas falsch gemacht wird“, lautet die Aufgabe. 

Eine Art Spielesammlung ist auch die vielfach empfohlene App „Ampelini“. Zuordnungsspiele, Memory, Suchspiele und Co. sind hier das Mittel zu dem Zwecke, die Kids auf die Gefahren im Alltag aufmerksam zu machen. Da gilt es vor allem, gefährliche Situationen im Straßenverkehr, auf dem Spielplatz, im Freibad und auch zu Hause zu erkennen. Die drei Ampelmännchen Grecco, Gina und sprechen mit dem Spieler, stellen ihm Aufgaben, schildern die Situation und erklären, was warum richtig und was falsch ist. Dabei wirken sie ein bisschen altklug, die Szenen, die Machart der Spiele und die Animationen etwas altbacken. Die Botschaften indes sind zeitlos und wichtig: Setze beim Fahrradfahren immer einen Helm auf. Geh immer über den Zebrastreifen. Creme dich ein, bevor du in die Sonne gehst. Laufe nicht am Beckenrand. Finger weg vom heißen Kochtopf. Oder: Lasse keine Kerzen brenne, wenn kein Erwachsener dabei ist. Die Führung zu den vielen Spielen ist ein bisschen verschachtelt, man kann aber nichts falsch machen und kommt über den Menü-Button immer zurück. Übrigens können die Kids mit den Ampelinis auch ins Kino. Dafür wird allerdings eine Internetverbindung gebraucht. Im Kino finden Sie eine sehr empfehlenswerte Abwechslung für Computerkids: Aerobic zum Mitmachen mit Grecco und Kindergartenkindern! 

Instrumente lernen mit den Tieren im Zoo: Der Elefantenpups

ab 3 Jahren, für Android und iOS gratis

Den Auftakt macht immer der Elefant. Kaum angetippt, hebt er seinen dünnen Schwanz und ein Hinterbein und lässt – sanft errötend - einen fahren ... „Der Elefantenpups“ ist ein charmantes und witziges, interaktives Bilderbuch über die Instrumente des Orchesters. Jedes Tier im Zoo stellt ein Instrument und seinen Klang vor. Die Spieler der Blechblasinstrumente, der Holzblasinstrumente, der Schlaginstrumente und der Streichinstrumente haben sich in je einem Bild versammelt und wollen angetippt werden, damit sie ihr Instrument vorstellen dürfen. Bei Tipp auf das Noten-Icon links neben dem Bild spielen die Tiere gemeinsam ein melodisches Musikstück. Und in einem großen Wimmelbild kann man das ganze Orchester erklingen lassen. Hinter einem winzigen weißen Kreuz links oben in der Ecke versteckt sich ein weiteres Menü, über das man die Hintergrundgeräusche aus Vogelgezwitscher und Bienensummen abstellen kann, eine Aufnahme starten kann und sogar noch ein Memory auf Zeit und mit 16 oder 30 Karten sowie Puzzlespiel mit 12 oder 24 Teilen aufrufen kann. Und das Beste: Die mit viel Liebe zum Detail programmierte App gibt es ganz umsonst.

Zauberhafte Rätselreise: Petites Choses

ab 2 bis 3 Jahren, für Android 1,79 €, für iOS 1,99 €

App petiteschoses

Für jede gelöste Aufgabe wandert ein Schlüssel ins Inventar am Zweig gegenüber dem Vogelkäfig. Mit dem Finger lässt sich jeder Schlüssel auf das passende Vorhängeschloss am Käfig ziehen, um es aufzuschließen.

Zum Schluss sei Ihnen ein wirklich zauberhaftes, mit leichter Hand gezeichnetes Spiel ans Herz gelegt. In Petites Choses geht Ihr Kind auf eine Reise durch die Straßen der Stadt, um einen kleinen Vogel zu befreien. Die im Stil eines Scratchbooks entworfene und animierte Bildergeschichte ist eine Art Adventure-Spiel für die Jüngsten. Sieben Vorhängeschlösser verriegeln den Käfig, der einen aufgeregt flatternden kleinen Vogel gefangen hält. Um zu jedem Schloss den passenden Schlüssel zu finden, muss jeweils ein Rätsel gelöst, eine Aufgabe kreativ erledigt werden: Da bringt ein Wolken-Glockenspiel den Regen, der Blumen sprießen lässt, hinter Fensterläden versteckt sich ein Memoryspiel, der Kavalier braucht frische Blumen, damit ihn seine Angebetete erhört, und der Verkehrspolizist wird zum Dirigenten des Oldtimer-Orchesters. Ganz ohne Text und Stimmen kommt diese Geschichte aus, die sich intuitiv durchspielen lässt. Ein Zeigefinger gibt hier und da Hinweise, wo es etwas zu Tippen gibt. Begleitet wird die Geschichte von süßen, leichten Melodien, die sich aus den Aufgaben heraus entfalten. „Petite Chose“ ist einfach schön gemacht!


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