So finden Sie den richtigen Babysitter

Sie möchten mit Ihrem Partner endlich mal wieder romantisch beim Lieblingsitaliener essen? Oder Sie brauchen einfach ein wenig Zeit für sich? Nicht immer stehen Großeltern oder Freunde zum Babysitten zur Verfügung. Wie Sie die richtige Betreuung für Ihren Nachwuchs finden, lesen Sie hier.

von Sandra Bültermann
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Babysitterin Mädchen spielen Tisch
Foto: © iStockphoto.com/ shalamov

Kein Grund für ein schlechtes Gewissen

Viele Eltern haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihren Nachwuchs einem Babysitter überlassen. Doch das ist unnötig. Ein Babysitter kann Ihrem Spross durchaus guttun: Er hat neue Spielideen und widmet seine Zeit und Aufmerksamkeit ganz dem Kind. Voraussetzung für entspannte kinderlose Stunden ist natürlich, dass die Chemie auf beiden Seiten stimmt.

Was macht einen guten Babysitter aus?

Zu den wichtigsten Qualifikationen eines Babysitters gehören Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und ein „guter Draht“ zu Kindern. Außerdem sollte er Ihre Familienwerte akzeptieren. Viele unterschätzen die Aufgabe, ein Kind zu betreuen und sehen darin eine leichte Einnahmequelle. Doch es gehört mehr dazu als bloße Anwesenheit. Windeln wechseln, ein Kind ins Bett bringen und altersgerechte Beschäftigung sollten kein Problem sein.

Wie finde ich einen guten Babysitter?

Im Idealfall kennen Sie jemanden, der Ihnen einen Babysitter empfehlen kann. Auch ein Aushang im Kindergarten kann Erfolg versprechend sein. Bei seriösen Babysitterbörsen im Internet, etwa hallobabysitter.de oder betreut.de, können Sie selbst ein Gesuch aufgeben oder nach Babysittern in Ihrer Umgebung suchen. Die Profile geben einen ersten Einblick in Sachen Alter, Erfahrung und Verfügbarkeit.

Das erste Treffen

Bevor es zum ersten richtigen Babysitter-Einsatz kommt, sollte ein unverbindliches Kennenlernen stattfinden. Sie werden schnell herausfinden, ob Sie, der Babysitter und Ihr Kind zueinanderpassen. Geht der Babysitter gut auf Ihr Kind ein, und hat er Spaß dabei? Kann er sogar Kurse wie Erste Hilfe nachweisen? Hat er eventuell Referenzen anderer Familien, bei denen er bereits Erfahrungen mit Kindern gesammelt hat? Macht Ihr Kind einen entspannten Eindruck? Wenn alles passt und auch Ihr Bauchgefühl stimmt, sollten Sie einen Probetermin vereinbaren. In Ihrem Beisein kann sich Ihr Kind dann an die fremde Person gewöhnen.

Es ist so weit

Sie lassen Ihr Kleines das erste Mal in der Obhut des Babysitters. Planen Sie für die Übergabe genügend Zeit ein und schreiben Sie auf, wo Sie im Notfall erreichbar sind. Informieren Sie Ihren Babysitter über Rituale, Vorlieben und Abneigungen Ihres Kindes. Und verabschieden Sie sich immer; schleichen Sie sich nicht heimlich raus. Nur so vertraut Ihr Kind darauf, dass Sie wiederkommen. Und Sie können sich auf eine entspannte Zeit freuen.