Tipps für ein gesundes Vergnügen
Heute grillen wir!
Sommerzeit - Grillzeit. Gerade Kinder lieben das Essen unter freiem Himmel. Hier gibt es Tipps für ein gesundes Grillvergnügen: Was eignet sich zum Grillen? Wie sollte es zubereitet werden?
Gewusst wie
Strahlend blauer Himmel, die Kinder haben im Garten geplanscht und getobt. Und schon heißt es: Wir haben Hunger. Die ohnehin gute Laune an einem Sommertag wird noch gesteigert, wenn Vater den Grill anwirft und die Kleinen bei den Vorbereitungen helfen können. Damit der Grillspaß nicht getrübt wird, geben wir gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V: (DGE) ein paar Tipps zum gesunden Umgang mit dem Abendessen unter freiem Himmel.
Auf den richtigen Grill kommt es an
Damit auch der Körper das Grillen unbeschwert genießen kann, empfiehlt die DGE Elektro- und Gasgrillgeräte. Bei Holzkohlegrills sollte man darauf achten, dass sie seitlich eine "Feuerstelle" haben, damit kein Fett in die Glut tropfen kann. Wer sich dennoch für die klassische Methode des Grillens auf offener Glut entscheidet, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass kein Fett ins Feuer gelangt. Denn bei der Verbrennung können gesundheitsgefährdende Stoffe wie das Krebs erregende Benzpyren entstehen. Der Rost sollte mit fester Alufolie abgedeckt sein, oder das Grillgut sollte in speziellen Grillschalen zubereitet werden. "Essen Sie keine stark angekohlten Lebensmittel, da auch sie Krebs erregende Stoffe enthalten", warnt die DGE.
Altpapier und Holz sind als Brennstoffe ungeeignet. Sie entwickeln bei der Verbrennung giftige Gase, die sich mit dem Rauch auf dem Grillgut niederschlagen. "Lassen Sie die Holzkohle oder Holzkohlebriketts 30 bis 60 Minuten gut durchglühen, bis sie hellrot unter einer weißen Ascheschicht leuchten. Ab diesem Zeitpunkt können Sie mit dem Grillen beginnen."
Nicht alle Fleischsorten tauglich
Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren wie Fleischwurst, Schinkenspeck, Bockwürste und Kasseler gehören nicht auf den Grill: In ihnen können sich durch starke Hitze gerade beim Grillen Krebs erregende Nitrosamine bilden. Ideale Fleischstücke sind dagegen Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel, weil sie relativ mager und gleichmäßig dick sind.
Fischessen verbreitet eine südländische Atmosphäre, verbreitet den Duft von Strand und Meer. Die Alternative zum Fleisch lässt sich am besten in Alufolie und mithilfe eines speziellen Bestecks grillen. Geeignet sind zum Beispiel Thunfisch-Scheiben, Lachs oder Forellen.
Gemüse und Salate und Saucen dürfen nicht fehlen
Hervorragende Beilagen zum Grillen sind festfleischige, saftige Gemüsesorten wie Zwiebeln, Paprika, Kartoffeln, Maiskolben oder Champignons – sowohl pur als auch gewürzt. "Maiskolben können Sie in den Blättern oder blattlos unter ständigem Wenden grillen", rät die DGE. "Zucchini- oder Auberginenhälften können Sie leicht salzen, ziehen lassen, abtupfen und würzen. Anschließend unter gelegentlichem Wenden grillen."
Geschmackliche Varianten bringen verschiedene Saucen in das gesellige Grillvergnügen. Sie können herzhaft mit Knoblauch, Zwiebeln und frischen Kräutern gewürzt werden. Pikant bis scharf sind Grill-Saucen aus Senf und Chili. Für fruchtig frischen Geschmack sorgen Dips aus Joghurt mit Tomate, Gurke oder mit Curry und Obst. Auf Letztere werden sich vor allem die kleinen Feinschmecker stürzen.
Knackige Salate
Abgerundet wird der kulinarische Sommerspaß durch frische, knackige Salate. Sie schmecken nicht nur gut, sondern versorgen den Körper außerdem mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Übrigens: Bananen – in der Schale gegrillt – sind ein toller und schmackhafter Nachtisch.
Die perfekten Durstlöscher
Sonne, frische Luft und gutes Essen machen durstig. Wir empfehlen alkoholfreie Mixgetränke aus Mineralwasser und Fruchtsäften. Mit bunten Fruchtstückchen zubereitet, sind sie phantasievolle Durstlöscher. Eine gesunde und vitaminreiche Erfrischung für Groß und Klein sind außerdem Gemüsedrinks, zum Beispiel ein Cocktail aus Karotten oder Tomaten.







