Hohe Temperatur kommt selten allein

Fieber: die häufigsten Ursachen

Oft ist das Kind zunächst einmal nur heiß. Erst mit einiger Verzögerung kommen dann weitere Symptome dazu, zum Beispiel Halsweh, Husten oder Schnupfen. Was hinter Fieber meistens steckt, lesen Sie hier.

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Maedchen Erkaeltung Bett
Foto: © iStockphoto.com/ Imgorthand

Auslöser von Fieber

Die häufigsten Auslöser von Fieber sind: Infekte der oberen Atemwege, Magen-Darm-Infekte, Mittelohr-, Blasen-, Blinddarm- und Lungenentzündung, Bronchitis, Pfeiffersches Drüsenfieber, „Dreitage-Fieber“ und Hirnhautentzündung (Meningitis).

Fieber kommt selten allein

Manchmal bekommen Kinder zuerst nur Fieber ohne weitere Symptome. Innerhalb eines Tages stellen sich aber meist weitere Beschwerden ein, die erste Hinweise auf die zugrunde liegende Infektion geben: Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Ausschlag. Manchmal bleibt es aber auch nur bei dem Fieber. Wenn dies wieder verschwindet und nicht zurückkommt, kann das bedeuten, dass der Körper den Eindringling erfolgreich besiegt hat. Geht jedoch das Fieber weg, um Tage später doch wieder aufzutreten, muss die Ursache geklärt werden. Bei kleinen Kindern können sich zum Beispiel Harnwegsinfekte in solchen Fieberschüben äußern.

Warum schwitzt und fröstelt das Kind abwechselnd?

Wenn das Immunsystem merkt, dass Krankheitserreger eingedrungen sind und sich zu vermehren beginnen, gibt es dem Körper den „Befehl“ zur Temperaturerhöhung. Zunächst wird jetzt die Durchblutung der Haut zurückgefahren, um den Wärmeverlust zu dämmen. Die Haut wirkt blass, Hände und Füße sind kalt und das Kind friert. Durch Muskelzittern (oft mit) wird dann zusätzlich die Temperatur gesteigert, denn Muskelaktivität erzeugt Wärme. Jetzt darf das Kind warm eingepackt werden.

Hat das Fieber seinen Zweck erfüllt, die „Zieltemperatur“ erreicht oder wurde dem Kind ein fiebersenkendes Mittel gegeben, erhält der Körper die Anweisung abzukühlen: Die kleinen Blutgefäße der Haut weiten sich, die Hautdurchblutung steigt, wodurch sie rosig erscheint. Oft schwitzt das Kind (Babys aber oft nicht), der Schweiß verdunstet und kühlt die Haut. Schließlich werden auch Hände und Füße warm, rosig und eventuell feucht. Decken kann man jetzt weglassen, Babys können nur mit Windel, Body und Söckchen bekleidet hingelegt werden.

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