Verletzungen nicht selten

Hüpfburgen - Tipps für mehr Sicherheit

Sommer, Freizeit - Hochsaison zum Beispiel für Hüpfburgen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" gibt Tipps, damit Kinder sich bei diesem Vergnügen nicht verletzen.

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Hüpfburgen haben Hochsaison – Verletzungen sind vermeidbar!

Kind Huepfburg BAG
Foto: © BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Sommerfest, Pfarrfest, Kinderfest, Spielfest - im Sommer ist die Zeit der Feste und Aktivitäten im Freien da. Hüpfburgen haben dann Hochsaison und, wie die Erfahrung zeigt, auch die damit verbundenen Verletzungen. Darauf hat die "Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder" in Bonn hingewiesen. Auf den ersten Blick vermutet niemand, dass es bei dem Hüpfspaß auf dem Luftkissen zu vielen und schweren Verletzungen kommen kann. Doch Prellungen, Kopfverletzungen, Stürze, Zahnverletzungen und Schürfwunden sind gar nicht so selten Folge des Hüpfvergnügens, müssen jedoch nicht sein. Besonders gefährdet sind Vorschul- und Grundschulkinder. Sie können es kaum erwarten, in die Hüpfburg einzusteigen und stürzen oft schon beim Einstieg in die Springburg im schlimmsten Fall auf den Asphalt. Die Kinder hüpfen immer höher, immer fester und verlieren schnell die Kontrolle über ihr Gleichgewicht, stoßen mit anderen Kindern zusammen oder werden sogar aus der Hüpfburg herausgeschleudert.

Wichtig für Eltern: Die Betreiber von Hüpfburgen müssen sich zwingend an die Vorschriften zur Benutzung der Hüpfburg halten. Damit es erst gar nicht zu Verletzungen kommen kann, können Mütter und Väter zum Schutz ihrer Kinder beitragen:

  • Auch wenn es lästig ist: "Schuhe aus" – die Hüfburgen dürfen nicht mit Schuhwerk betreten werden.
  • Hosentaschen, Jackentaschen etc. sollten kontrolliert werden, damit keine spitzen, harten, scharfen oder gefährlichen Gegenstände wie Stifte oder Haarspangen zu Verletzungen führen.
  • Halsketten, Ringe, Brillen, Gürtelschnallen oder ähnliche Gegenstände müssen vor der Benutzung der Hüpfburg entfernt werden.
  • Bestärken Sie Ihr Kind, sich auch beim Toben rücksichtsvoll gegenüber anderen Kindern zu verhalten, insbesondere gegenüber Kleineren.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein, der sich dafür einsetzt, Kinderunfälle zu reduzieren und Konzepte zur Vorbeugung zu entwickeln. Für Eltern hat die BAG seit März 2005 eine Hotline mit Mail-Service eingerichtet. Eltern, aber auch private und pädagogische Betreuungspersonen, haben die Möglichkeit, sich dort zu allen ihren Fragen der Kindersicherheit in Heim und Freizeit zu informieren:

Tel.: 0228/6883434, Mo, Mi und Do von 9 bis 13 Uhr oder per Mail an elternforum@kindersicherheit.de.

Mehr Informationen und Tipps zur Unfallverhütung gibt es auf: www.kindersicherheit.de.


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