Fantasie-Gefährten
Mein Kind hat einen unsichtbaren Freund
Wenn Kinder mit Stofftieren oder Puppen sprechen, als seien sie lebende Wesen, wundert sich wohl niemand. Erfinden sie aber einen unsichtbaren Freund und verhalten sich, als sei er wirklich da, kommen Eltern schon mal ins Grübeln. Lesen Sie in unserem Artikel, was es mit Fantasie-Gefährten auf sich hat.
Zwei Hunde und ein Kater als Fantasiefreunde
„Mit zwei Jahren erfand mein Sohn Christian-Pascal ‚Effe’ und ‚Döger’. Es fing an in Grado in Italien, wo wir unsere jährliche Konzertwoche verbrachten. Am zweiten Tag tauchte in der Ferienwohnung der ‚Effe’ auf, mit dem Chrissie unbedingt telefonieren musste. Die Wohnung hatte eine Haussprechanlage, und der Hörer war jetzt absolut beliebt. Ich weiß nicht wie oft ‚Effe’ angerufen hat, oder wir ihn anrufen mussten“, berichtet Anja. „Nach unserer Rückkehr tauchte dann wenig später ‚Döger’ auf, ‚Effe’ war wohl in Grado geblieben. Jedenfalls rief ‚Döger’ uns auch immer an und wollte mit allen Familienmitgliedern sprechen. Oder unser Sohn musste ihn unbedingt anrufen und mit ihm reden.“ Unsichtbare Wesen begleiten auch Hilkes Tochter Tabea-Eileen: „Angefangen hat es kurz nach Tabeas zweitem Geburtstag. Seitdem hat sie zwei Hunde und einen Kater als Fantasiefreunde. Sie geht mit ihnen um, als wenn sie wirklich da wären, spricht sie an, lockt sie, spielt und schmust mit ihnen. Sie sind zwar nicht immer präsent, aber wenn sie da sind, werde ich auch mit einbezogen“, erzählt Hilke.







