Achtung giftig!

Gefährliche Pflanzen für Krabbelkinder

Gibt es ein Krabbelkind im Haus, ist bei der Auswahl der Zimmer- und Balkonpflanzen Vorsicht geboten. Kleinkinder erforschen ja gerne mit dem Mund, aber nicht alle Pflanzen sind ungiftig. Hier gibt es Tipps.

von Dr. Andrea Schmelz
Kleinkind Garten Blumen

Welche Pflanzen sind für kleine Entdecker geeignet?

Zierpflanzen verschönern die Fensterbank oder bieten Sichtschutz auf der Terrasse. Doch sind viele beliebte Blüh- und Grünpflanzen mehr oder minder giftig und stellen gerade für Babys und Kleinkinder eine Gefahr dar. Glücklicherweise gibt es auch ungiftige Alternativen!

Erfahrungsgemäß buddeln Krabbelkinder gerne mal in der Blumenerde und stecken das eine oder andere Pflanzenteil auch schnell in den Mund. Besonders verlockend sind oft die leuchtend roten Früchte verschiedener Zimmer- und Gartenpflanzen wie Korallenbäumchen, Eberesche oder Feuerdorn.

Für die Fensterbank ist die Auswahl ungiftiger Pflanzen groß. Verzichten Sie Ihrem Kind zuliebe auf Alpenveilchen (nur die Knolle ist giftig!) und Dieffenbachie, denn beide sind giftig. Nur schwach giftig sind Ficus (Gummibaum), Korallenbäumchen und Weihnachtsstern.

Erfreulicherweise sind viele Zimmerpflanzen ungiftig und daher auch für Wohnungen mit kleinen Entdeckern geeignet, so z. B. Bergpalme, Dattelpalme, Dreimasterblume (Tradescantia), Grünlilie, Hibiskus, Osterkaktus, Rosen, Usambaraveilchen, Wachsblume (Hoya), Weihnachtskaktus und Zimmerlinde.