Ob Gold oder Platin

Ehering: Symbol der unendlichen Liebe

Der Ehering ist das Symbol der unendlichen Liebe. Ob er dabei klassisch, modern oder extravagant ist, drückt vor allem den individuellen Geschmack des Paares aus.

Autor: Constanze Nieder
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Der Ehering besiegelt das Ja-Wort

Paar Haende Ehering
Foto: © panthermedia.net/ Stefan Redel

Weil er in sich geschlossen ist, keinen Anfang und kein Ende hat, gilt er als Symbol der unendlichen Liebe: der Ehering. Als äußeres Zeichen dokumentiert er die ewige Verbundenheit, Treue, Achtung und Zuneigung, die sich die Partner mit kirchlichem Segen und oder vor dem Gesetz versprochen haben. Gleich nach dem Ja-Wort stecken die Partner ihn sich gegenseitig an und besiegeln damit, dass sie von nun an miteinander verbunden sind. Erst dann dürfen sich die Frischvermählten küssen.

Zeitlose Formen

Auch wenn der symbolische Gehalt im Vordergrund steht, gibt es heute ein unglaubliches Angebot an Trauringen. Für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es sie in Weißgold, Gelbgold, Rotgold oder Platin und ganz unterschiedlichen Designs. Am stärksten nachgefragt sind aber immer noch schlichte, zeitlose Formen, die eben auch nach Jahren immer noch modern sind. Ein Brillant im Ring der Frau verleiht dem Schmuckstück einen edlen Glanz. Diese Variante des Traurings wird immer beliebter.

Natürlich darf die Gravur in den Ringen nicht fehlen. Wenn sowohl standesamtlich als auch kirchlich geheiratet wird, entscheiden sich die Paare meist für das Datum der kirchlichen Trauung. Früher übliche Schwüre wie "Auf ewig Dein" sind heutzutage eher selten. Meist graviert der Juwelier nur den (Kose-)Namen des jeweiligen Partners in den Ring und das Datum. Manche begnügen sich auch mit den Initialien.

Aztekenring spiegelt Feuer der Liebe wider

Trauringe hat es (fast) schon immer gegeben. Goldschmiede der Ägypter, Etrusker und anderer Völker fertigten sie in alten Zeiten mit großem Geschick aus edlem Metall an. Die Azteken sahen in ihrem Silberring das Feuer der Liebe widergespiegelt; der Trauring aus Siam stellt die universelle Liebe zwischen den vier Elementen dar. Ringe aus der Zeit der Etrusker sind mit zwei Händen versehen als Symbol der Vereinigung. "Zwei Leben, die vereint in der Liebe verlaufen", diese Inschrift zierte die Ringe der Ägypter.

Warum eigentlich Gold?

Gold ist immer schon das Wertvollste gewesen, das Menschen sich vorstellen konnten. Außerdem ist dieses Material Symbol des edelsten menschlichen Gefühls: der Liebe. Kein Wunder also, dass sich Verliebte goldene (Verlobungs-)Ringe schenken, um zu dokumentieren, dass sie "füreinander bestimmt sind". Und auch die Eheringe sind meist aus diesem wertvollen Stoff.

In Spanien ist es beispielsweise Tradition, dass der Bräutigam seiner Zukünftigen am Morgen der Trauung sieben goldene Münzen überreicht. Schon immer galt es als besonderes Zeichen der Zuneigung, ein Schmuckstück aus Gold zu schenken. Dass Gold neben dem materiellen vor allen Dingen einen ideellen Wert hat, ist nicht zuletzt dadurch belegt, dass in der Sage und im Volkslied die Liebe mit Ausdrücken wie "goldene Ketten" oder "goldene Bande" oder "goldener Schlüssel zum Herzen" umschrieben wird.

Auch in der Umgangssprache sind Kosenamen für den geliebten Partner wie "Goldstück" oder "Goldschatz" nicht selten. Wenn diese Namen allerdings der Bezeichnung "Goldesel" weichen, dann sollte vielleicht doch einmal über den ideellen Wert der Beziehung nachgedacht werden!

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