Klassisch oder jazzig

Musik für den großen Tag

Ob auf dem Standesamt, in der Kirche oder beim Sektempfang - schöne Musik sollte Sie an Ihrem schönsten Tag überall begleiten. Was kommt in Frage?

Autor: Henning Pelkmann
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Eine Hochzeit ohne Musik? Undenkbar!

Hochzeitstanz lachend
Foto: © iStockphoto.com/ snapphoto

Musik verleiht der gesamten Zeremonie erst den richtigen Glanz. Sie kann die Stimmung unterstreichen und Gefühle betonen. Musik kann jeden Aspekt des Tages untermalen und veredeln. Und schließlich: Wer träumt nicht vom Einzug der Brautleute zur Musik?
Nachstehend bieten wir Ihnen ein paar Tipps, die Ihnen bei diesem wichtigen Punkt ein wenig Hilfestellung geben sollen.

Musik im Standesamt

Heutzutage braucht man vielfach auch im Standesamt nicht auf Musik zu verzichten. In vielen Standesämtern besteht nämlich mittlerweile die Möglichkeit, CDs abzuspielen. Erkundigen Sie sich bei ihrem Standesamt, ob ein CD-Player vorhanden ist. So können Sie mit Ihren eigenen, mitgebrachten CDs selbst den musikalischen Rahmen bestimmen.

Mancherorts ist es üblich, mit Freunden, Bekannten und Verwandten vor dem Standesamt mit einem Glas Sekt anzustoßen. Wie wäre es dort einmal mit musikalischer Begleitung durch einen Leierkastenmann?

Musik in der Kirche

Die Möglichkeiten in der Kirche sind natürlich um einiges vielfältiger als im Standesamt. Nicht nur die klassische Orgel vermag hierbei den würdigen Rahmen zu schaffen. Auch eine Harfe oder ein paar Blasinstrumente können zu einer einmaligen Atmosphäre beitragen. Das klassische "Ave Maria" von einer Sopranistin gesungen gehört für viele zum unverzichtbaren Bestandteil der Trauung, doch wie wäre es z.B. mal mit einem Gospel-Chor? Sprechen Sie mit dem Pfarrer Ihre Musikwünsche durch. Vielleicht hat er noch ein paar Anregungen oder kann Sie mit dem Kantor der Gemeinde in Verbindung bringen.

Von ihm erfahren Sie auch, welche musikalischen Möglichkeiten in der Gemeinde bestehen: z.B. ob dort bereits ein Chor oder ein Posaunenchor existieren. Der Kantor kann Ihnen auch helfen, auf die Ausgewogenheit der Musikstücke zu achten, denn obwohl auf Ihrer Hochzeit in erster Linie Ihre Wünsche zählen, passen nicht immer alle Stücke zusammen - da kann ein wenig "professioneller" Beistand nicht schaden. Hier einige Tipps:

Klassiker für den Einzug

  • Hochzeitsmarsch von Mendelssohn Bartholdy
  • Ankunft der Königin von Saba aus der Oper "Salomo" von G.F. Händel
  • Kanon in D-Dur von J. Pachelbel

Klassiker nach dem Ringwechsel

  • Domine deus aus "Gloria" von A. Vivaldi
  • Ave Maria von Bach/Gounod

Klassiker zum Auszug

  • Präludium in F-Dur von J.S. Bach

"Neue Klassiker"

  • Oh Happy Day-Gospel
  • Amazing Grace-Gospel
  • I Will Follow Him-Gospel
  • One Moment in Time von W. Houston

Musik beim Sektempfang

Zwar kann auch beim Sektempfang Musik zu einer angenehmen Stimmung beitragen, doch hier ist weniger manchmal mehr: Die Musik sollte wirklich eine Hintergrundmusik sein, die den Gästen Gelegenheit gibt sich bekannt zu machen und sich miteinander zu unterhalten, ohne gegen die Musik anzuschreien.

Stellen Sie vorher eine Kassette oder eine CD zusammen, damit nicht während des Empfangs ständig gewechselt werden muss. Möglicherweise wünschen Sie sich eine solche individuelle CD zu diesem Zweck von einem Freund oder Bekannten. So haben Sie erstens eine weitere kleine Erinnerung und zweitens müssen Sie sich im Trubel der Vorbereitungen nicht darum kümmern.

Musik auf dem Fest

Gerade am Abend ist die Mischung der Musik das größte Problem – es gilt für jeden Geschmack und vor allen Dingen jedes Alter das Richtige zu finden. Dabei hängt die Wahl zwischen Live-Musik und DJ von ihrem persönlichen Geschmack und Geldbeutel ab. Für beides gilt: Wenden Sie sich an "hochzeitserfahrene" Bands, bzw. DJs. Diese wissen, wann welche Musik gespielt werden kann, um jedem den Spaß am Tanzen zu ermöglichen und keinen von der Tanzfläche zu vergraulen.

Auch "Mischformen" sind denkbar: z.B. mit leichter Piano-Musik zum Dinner und erst später kommen DJ oder Band zum Zuge. Wie immer, ist auch das letztlich eine Frage Ihrer Vorstellungen und Ihres Budgets.
Setzen Sie sich im Vorfeld mit dem DJ zusammen und sprechen Sie Ihre Wünsche ab. So kann er sich schon auf die Gesellschaft einstellen und sein Musikprogramm darauf ausrichten, um das richtige Programm aus Brautwalzer, Standards und Top-Hits zusammenstellen. Ein guter DJ wird sich immer den Wünschen und Bedürfnissen seiner Kunden anpassen. An dieser Stelle folgt ein kleiner Gedanke, der auch mit Musik zu tun hat!

Ist ein Tanzkurs notwendig?

Standardtänze beherrschen leider oft nur die älteren Gäste. Doch warum nur ihnen die Tanzfläche überlassen? Oft ist nur die "Unkenntnis" Ursache der Zurückhaltung bei jüngeren Paaren, wenn es zu "seriösen" Tänzen kommt. Standardtänze machen Spaß, wenn man sie beherrscht.

Wenn Sie mehrere Pärchen im Freundeskreis sind, die gerne "klassisch" tanzen lernen möchten oder ihre Fähigkeiten "auffrischen" möchten, fragen Sie die verschiedenen Tanzschulen. Oft gibt es Rabatt für Gruppen - und im Freundeskreis lernt es sich sowieso viel lustiger.

Die Tanzveranstaltung einer Hochzeitsfeier wird taditionell mit einem Wiener Walzer eröffnet! Dann folgt der Ehrentanz für das Hochzeitspaar.
Zum Ende des Ehrentanzes hin, tritt der Brautvater an das tanzende Paar heran und tanzt mit seiner Tochter, während der Bräutigam mit seiner Schwiegermutter tanzt.

Die meisten DJs oder Musik-Bands bieten auch Lichtanlagen an. Doch auch hier gilt es zu bedenken, dass eine Lichtanlage zwar Tanzatmosphäre schaffen kann, aber auch mehr Geld kostet. Und ob mit oder ohne "Showlicht", die gute Stimmung auf dem Parkett entsteht letztlich durch die Tanzbegeisterung der Gäste.


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