21.02.2012 Befragung

Fastenzeit: Die meisten verzichten auf Alkohol und Süßes

Kein Schnaps, keine Schokolade, kein Steak: Nach den Karnevalstagen beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit. Eine neue Studie zeigt, dass jeder Zweite einen gezielten Verzicht auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter über mehrere Wochen gesundheitlich sinnvoll findet.

Autor: DAK - Gesundheit
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Fastenzeit Umfrage
Foto: © DAK - Gesundheit/ Schläger

Beim Fasten würden 67 Prozent der Befragten am ehesten auf Alkohol verzichten. Es folgen Süßigkeiten (60 Prozent), Fleisch (41 Prozent) und Rauchen (35 Prozent). Fast jeder dritte Deutsche würde in der Fastenzeit sein Handy ausgeschaltet lassen, wobei dies deutlich mehr Frauen (34 Prozent) als Männer (27 Prozent) angeben. 22 Prozent der Befragten finden auch einen zeitlich begrenzten Rückzug aus der Online-Welt sinnvoll und würden auf ihren Computer oder das Internet verzichten. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die Zustimmung ist im Süden besonders hoch, in den ostdeutschen Bundesländern und im Norden deutlich geringer.

Sieben Wochen etwas Gutes für sich tun

„Die Zeit bis zum Osterfest nutzen viele Menschen, um über ihr Leben und mögliche Veränderungen nachzudenken“, erklärt Expertin Silke Willms von der DAK-Gesundheit. „Wer seinem Körper oder seiner Psyche helfen möchte, sollte nicht nur an Verzicht und Verbote denken. Als Alternative bietet sich an, sieben Wochen lang bewusst etwas Gutes für sich zu tun. Das kann gesunde Ernährung sein oder gezielte Entspannung.“

Hierauf würden die Deutschen am ehesten verzichten:

1.) Alkohol (67 Prozent)
2.) Süßigkeiten (60 Prozent)
3.) Fleisch (41 Prozent)
4.) Rauchen (35 Prozent)
5.) Fernsehen (34 Prozent)
6.) Handy (31 Prozent) 
7.) Computer/Internet (22 Prozent)
8.) Auto (13 Prozent)

Fasten-Hochburg Bayern und Baden-Württemberg

In der Umfrage der DAK-Gesundheit geben 51 Prozent der Befragten an, dass sie mindestens schon einmal für mehrere Wochen bewusst auf Genussmittel und Konsumgüter verzichtet hätten. Die Beteiligung an einer Fastenzeit ist in Bayern und Baden-Württemberg mit 56 bzw. 54 Prozent besonders hoch. In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil bei 42 Prozent. Während 13 Prozent der Befragten ohne Erfahrung sich künftig einen gezielten Verzicht vorstellen können, kommt dies für 36 Prozent gar nicht in Frage.

70 Prozent der Männer würden auf Alkohol verzichten

Beim Fasten gibt es deutliche Unterschiede der Geschlechter. Mit 56 Prozent finden mehr Frauen den bewussten Verzicht sinnvoller als Männer (49 Prozent). Die Männer würden mit Abstand am ehesten auf Alkohol (70 Prozent) verzichten, gefolgt von Süßigkeiten (56 Prozent) und Rauchen (40 Prozent). Die Frauen nennen Alkohol und Süßigkeiten mit 65 bzw. 64 Prozent, gefolgt von Fleisch mit 46 Prozent.

 

* Repräsentative Bevölkerungsbefragung durch Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit, 6. bis 8. Februar 2012, 1013 Befragte.


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