15.10.2013 Mobiltelefone für Erstklässler?

Handys in der Grundschule: Tipps für Eltern

Handy, ja oder nein? Zehn Prozent aller Sechs- bis Siebenjährigen haben bereits ein eigenes Handy, meldet der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest. Ein Informationsportal gibt konkrete Tipps, worauf Eltern achten müssen, wenn sie ihrem Kind ein Handy erlauben.

Autor: fitfuerdenschulstart.de
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Mädchen Handy
Foto: © fitfuerdenschulstart.de

Ein Handy birgt viele Vorteile, aber auch viele Nachteile in sich – vor allem in den Händen von Erstklässlern. Damit Schulanfänger mit einem Handy nicht völlig überfordert sind und Eltern am Monatsende nicht von horrenden Handy-Kosten überrascht werden, sollten Eltern klare Absprachen und Regeln mit ihrem Kind vereinbaren.

1. Kinder-Handy

Neben alten Handys, die Kinder ideal zum Einstieg benutzen können, gibt es spezielle Kinder-Handys. Diese sind speziell  auf die Bedürfnisse von Eltern und Kind abgestimmt. Ein Kinder-Handy sollte robust sein und nicht beim ersten Herunterfallen kaputt gehen. Eine stabile Hülle schützt das Gerät.

Darüber hinaus muss ein Kinder-Handy leicht zu bedienen sein. Dazu eignen sich Geräte mit speziellen Kurzwahl- und Notruftasten sowie einem großen, gut lesbaren Display. Das Kind muss nicht wählen, sondern erreicht Eltern und andere Vertrauenspersonen über die Kurzwahltasten. 

2. Wichtige Nummern speichern

Kinder sollten wichtige Nummern in ihr Handy einspeichern, um sie im Notfall sofort anrufen zu können. Als Übung sollten Eltern einen Notfallanruf mit ihren Kindern simulieren, damit das Kind weiß, was im Ernstfall zu tun ist. Eltern sollten ihr Kind auch darüber aufklären, dass es keine Nummern mit der Vorwahl 0180, 0900 oder 0137 anrufen soll. Diese Nummern sind kostenpflichtig und sehr teuer. Am einfachsten ist es, diese von vornherein sperren zu lassen.

3. Sicherheit per Satellit

Um zu wissen, wo das Kind sich aufhält, hilft vor allem ein Ortungssystem. Dieses funktioniert beispielsweise via GPS und ist häufig in Kinder-Handys bereits integriert. Durch die Handyortung kann der Standort des Kindes zuverlässig und bis auf wenige Meter genau bestimmt werden.

4. Apps und Spiele kontrollieren

Wer seinem Kind ein Smartphone kauft, sollte einiges beachten: Viele Apps und Spiele haben nichts in den Händen von Kindern zu suchen. Eltern sollten regelmäßig kontrollieren, welche Apps und Spiele ihre Kinder installiert haben und diese überprüfen. Passende Apps für Kinder finden Eltern zum Beispiel auf den Internetseiten www.klick-tipps.net, www.deutscher-computerspielpreis.dewww.beste­­­kinder­apps.de oder www.iphonekinderapps.de.

5. Klare Regeln vereinbaren

Während des Unterrichts sollte das Handy ausgeschaltet sein. Zusätzlich sollten Eltern auch außerhalb der Schulzeit feste Zeiten und Regeln vereinbaren, in denen das Kind sein Handy benutzen darf.

6. Kostenkontrolle

Grundschulkinder wissen nicht, dass Handys in der Anschaffung und im Gebrauch Geld kosten. Deshalb sollten Eltern die Kontrolle über die Telefonkosten selbst in der Hand haben. Gut geeignet sind Prepaid-Handys, da hier das Guthaben begrenzt ist. Es gibt auch spezielle Kindertarife, wie etwa auf www.toggo-mobile.de, bei denen Eltern die komplette Kostenkontrolle haben und das verfügbare Guthaben verwalten können.

Weitere Informationen und Tipps rund um den Schulstart gibt es unter www.fitfuerdenschulstart.de


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