01.09.2010 Pädagogisch wertvoll

Lernspielpreis 2010: Das sind die Sieger

Die Sieger des Deutschen Lernspielpreises 2010 stehen fest. Die Nachhilfeschule Studienkreis und die Familienzeitschrift SPIELEN UND LERNEN verleihen zum achten Mal die Auszeichnung für pädagogisch wertvolle Spiele.

Autor: Family Media
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Lernspielpreis 2010
Foto: © Studienkreis

Die Würfel sind gefallen: Eine Jury aus Nachhilfeschülern des Studienkreises testete in den vergangenen Wochen die nominierten Spiele und hat nun die Sieger gewählt. Zuvor hatten die Redakteure von SPIELEN UND LERNEN in jeder der vier Kategorien fünf Spiele nominiert. Der Deutsche Lernspielpreis ist damit eine der wenigen Auszeichnungen, bei denen diejenigen am Ende das Sagen haben, für die die Spiele auch gemacht sind: die Kinder.

Gewonnen haben:

  • Sieger in der Kategorie „ab 3 Jahre“: Schollenhüpfen (Oberschwäbische Magnetspiele)
    Das sagt die Jury: „Die Spieler sind als Eisbären auf der Jagd nach Fischen. Die verstecken sich unter Eisschollen, welche sich immer wieder verschieben. Gar nicht so einfach, sich zu merken, unter welche Scholle man schon geguckt hat. Und dann funken auch noch Eskimos dazwischen. Witziges und innovatives Spiel.“
  • Sieger in der Kategorie „ab 6 Jahre“: Wo war's? (Ravensburger)
    Das sagt die Jury: „Der Dieb des Drachenschatzes flieht und hinterlässt eine Spur aus Geräuschen: Wasserrauschen, Hundebellen, Kindergelächter und vieles mehr. Wer genau hinhört, kann den Dieb auf dem Spielplan verfolgen. Aber Achtung: Hexen helfen ihm, zu entwischen. Gute Kombination aus Brettspiel und Elektronik mit zwei Profivarianten.“
  • Sieger in der Kategorie „ab 9 Jahre“: Creationary (LEGO)
    Das sagt die Jury: „Der Würfel und eine Karte geben vor, was mit LEGO nachgebaut werden soll: Biene, Rasenmäher, Rakete… Die anderen Spieler müssen raten, was das Kunstwerk darstellen soll. Das Spiel bietet verschiedene Schwierigkeitsstufen und die Möglichkeit, die Regel zu verändern. Es ist recht anspruchsvoll, eignet sich für Jung und Alt, und fördert die Kreativität.“
  • Sieger in der Kategorie „Unveröffentlichte Spiele“: Donnerwetter (Kirsten Hiese)
    Das sagt die Jury: „In vielen Wolkengebilden am Himmel lassen sich Figuren erkennen. Reihum legen die Spieler mit einer Kette die Figur nach, die auf ihrem gezogenen Kärtchen zu sehen ist. Wer von den anderen tippt zuerst auf die richtige Form? Dieses Spiel für Vorschulkinder trainiert genaues Hinschauen, Feinmotorik und hilft später beim Schreibenlernen.“

„Wir hatten auch dies Jahr wieder Titel nominiert, die auf den ersten Blick nicht unbedingt als Lernspiele zu erkennen sind“, sagt Julia Rahmelow, Redakteurin bei SPIELEN UND LERNEN. „Eltern ist häufig gar nicht bewusst, dass viele Spiele, die nicht explizit als Lernspiele gekennzeichnet sind, wichtige Fähigkeiten wie Konzentration oder logisches Denken fördern. Die Redaktion macht immer wieder darauf aufmerksam, dass das Spielen in erster Linie Spaß machen sollte, da es sich so viel leichter lernt.

Der Deutsche Lernspielpreis wird seit 2003 vergeben. Ziel des Preises ist, die Kultur des Lernspiels im deutschsprachigen Raum zu fördern und besonders gute Spiele herauszustellen. Spielerisches Lernen soll so einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Der Preis will darüber hinaus Anerkennung und Anreiz sein für Bastler, Tüftler, Autoren und Verlage, die mit einfallsreichen und liebevoll gestalteten Spielen Lernziele mit Spielspaß verbinden.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.deutscher-lernspielpreis.de



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