Serie zur Pubertät: 2. Teil

Pubertät: Welcher Erziehungsstil ist günstig?

Wenn Kinder in die Pubertät kommen und sich häufig aufmüpfig und schlecht gelaunt zeigen, schwanken Eltern oft zwischen Wut, Nachgiebigkeit und Strenge. Welcher Erziehungsstil, welche Grundhaltung hilft in dieser aufregenden Zeit wirklich weiter?

von Heike Byn
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Mutter Tochter panther M Kosa
Foto: © panthermedia, M. Kosa

Wieviel Erziehung brauchen Pubertierende?

Bis zum Teenager-Alter kommen die meisten Eltern mit ihren Erziehungs-Grundsätzen im Alltag gut über die Runden. Doch egal, ob sie sich nun als Partner der Kinder verstehen oder als autoritäre Instanz, die auf die Einhaltung bestimmter Regeln achtet – mit Anbruch der Pubertät wird alles anders. Da müssen sich Kumpel-Eltern plötzlich als Weich-Eier beschimpfen lassen. Oder die Vorschriften strenger Eltern werden permanent in Zweifel gezogen oder missachtet. Kinderpsychologen und Erziehungsberater empfehlen ohnehin statt dieser beiden Extreme eher den „autoritativen“ Erziehungsstil. Das heißt, den Kindern in einer Mischung aus Wertschätzung und emotionaler Unterstützung zu begegnen, sie aber auch zu fordern. Dem Nachwuchs wird Eigenständigkeit zugestanden, er bekommt aber auch seine Grenzen aufgezeigt. Eine positive emotionale Beziehung muss natürlich schon weit vor der Pubertät aufgebaut werden. Sie ist dann eine gute Voraussetzung dafür, dass Kinder sich mit ihren Problemen und Ängsten auch in schwierigen Zeiten an die Eltern wenden.

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