TüV Rheinland-Tipp

Antirutschmatten

Ab in die Badewanne! Aber nicht ohne eine rutschfeste Unterlage, denn die Gefahr, auf dem glatten Wannenboden auszugleiten, ist gerade für zappelnde Zwerge sehr hoch. Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Autor: TÜV Rheinland
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Sicherer Auftritt garantiert

Antirutschmatte Tuev Rheinland
Foto: © TÜV Rheinland

Antirutschmatten sorgen für ungetrübten Badespaß

Von wegen „Samstag ist Badetag“: Kinder lieben es, im Matsch zu spielen, im Dreck zu buddeln und in Pfützen zu springen. Deshalb vergeht im Familienalltag mit Kindern kaum ein Tag, an dem nicht eins der Kleinen eine Rundumreinigung braucht. Also ab in die Badewanne! Aber nicht ohne eine rutschfeste Unterlage, denn die Gefahr, auf dem glatten Wannenboden auszugleiten, ist gerade für zappelnde Zwerge sehr hoch.

So genannte Antirutschmatten, die ein Ausgleiten und Fallen in der Wanne verhindern, bekommen Eltern in Badfachgeschäften oder Baumärkten. Tragen sie das von TÜV Rheinland verliehene „GS-Zeichen“ für „Geprüfte Sicherheit“ oder das von der TÜV Rheinland LGA in Nürnberg vergebene Prüfzeichen „LGA tested“, das für Sicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Hygiene bürgt, ist man beim Kauf auf der sicheren Seite.

„Eltern sollten im Geschäft auch darauf achten, dass Kanten und Noppen der Matte sauber verarbeitet sind und eine Gebrauchsanleitung beiliegt“, rät Gerd Engelhardt von der TÜV Rheinland LGA. Er und sein Team prüfen die Antirutschmatten in umfangreichen Tests zum Beispiel darauf, ob sie Weichmacher enthalten, sich die Inhaltsstoffe durch Badeöl- oder -Schaum lösen und wie das Material bei starker und dauernder Beanspruchung reagiert. „Das ist wichtig, denn Kinder bleiben zum Planschen meist länger in der Wanne als Erwachsene“, sagt Gerd Engelhardt. „Ihre Haut ist zudem viel empfindlicher als die der Großen.“

Ein paar einfache Tipps im Umgang mit den Antirutschmatten sorgen zudem für mehr Sicherheit beim Baden: So ist es wichtig, dass Väter und Mütter zuerst die Matte auf dem Wannenboden festdrücken und dann erst Bade-Öl oder -Schaum zugeben. Sonst haften die Noppen an der Mattenunterseite nicht komplett auf dem Untergrund. Doch auch wenn eine sichere Antirutschmatte für ungetrübten Badespaß sorgt, gilt der Grundsatz: Eltern dürfen ein badendes Kind niemals aus den Augen lassen! Vor allem Kleinkinder können schon im wenige Zentimeter tiefen Wasser ertrinken, weil sie sich nur schwer wieder aufrichten können, wenn sie umkippen. Ihr Kopf ist im Vergleich zum Körper überproportional groß und schwer.

Weitere Informationen unter: TÜV-Verbrauchertipps für Kinder


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