Im Doppelpack unterwegs

Geschwisterkinderwagen: aktuelle Modelle

Erst eins, dann zwei... Wenn Sie zwei Kinder haben, die beide noch nicht (gut) zu Fuß unterwegs sind, denken Sie vielleicht über den Kauf eines Geschwisterkinderwagens nach. urbia stellt eine Auswahl aktueller Modelle vor.

von Heike Byn
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Doppelkiwa panther W Floeting
Foto: © panthermedia, W. Flöting

Doppelsitzer contra Tandem

Das erste Kind kann schon ganz gut auf eigenen Füßen stehen und gehen, da kommt ein Geschwisterchen auf die Welt. Kein Problem – sagen sich manche Eltern und entscheiden sich bewusst gegen die in jeder Hinsicht große Investition in einen so genannten Geschwisterkinderwagen. Die meisten von ihnen begründen das so: „Wir wohnen in der Stadt, da sind die Wege zum Einkaufen oder Spielplatz ohnehin kurz“ – „Wir haben kein Auto und das Schleppen und Manövrieren mit einem Geschwisterkinderwagen in Bus oder Bahn ist uns zu aufwändig“. Stattdessen schnallen sich die Väter und Mütter dann das Baby in Tragetuch oder Tragesack und schieben weiterhin das Erstgeborene im Sportwagen oder Buggy durch die Gegend. Ist der Altersunterschied größer, kommt das Baby in den Kinderwagen und sein Geschwister steht auf einem „Kiddyboard“, läuft nebenher oder flitzt auf einem Laufrad vorneweg.

Andere Eltern wiederum können und wollen sich den Alltag ohne einen Geschwisterkinderwagen gar nicht erst vorstellen. Vor allem dann, wenn der Altersunterschied ihrer Kinder gering ist. Beim gemeinsamen Kutschieren ist schließlich auch geteilte Freude doppelte Freude. Und Kinder, die nicht mehr laufen wollen und zu quengeln beginnen, können ihre Eltern einfach neben das Kleine setzten. Solche Kinderwagen nennt man dann „Doppelsitzer“, die naturgemäß meist recht breit sind. Trotzdem sind die beiden identischen Einzelsitze schmaler als man annimmt, deshalb bieten sie manchmal auch einen etwas geringeren Sitzkomfort als das „Tandem“, bei dem die Sitze hintereinander angeordnet sind. Dafür wiegt so ein „Doppelsitzer“ weniger als ein Tandem. Außerdem können die Kinder, wenn sie alt genug sind, hier viel besser miteinander Kontakt aufnehmen und sich anschauen. Ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist. Beim „Tandem“ sind die Einzelsitze voneinander verschieden. Den hinteren Sitz verwandelt man mit wenigen Handgriffen zur gepolsterten Auflage für die Soft- oder Kombitasche des Babys, während der Erstgeborene vorne sitzt. So oder so – das Manövrieren mit einem Geschwisterkinderwagen ist und bleibt manchmal schwierig. Den breiten „Doppelsitzer“ auf engen, mit Autos zugestellten Bürgersteigen zu schieben, ist kein Vergnügen. Und beim Rangieren mit dem „Tandem“ muss man gerade bei unebenen Wegen aufpassen, dass der Wagen nicht ins Schwanken gerät.

Auf den folgenden Seiten finden Eltern Tipps, auf welche Kriterien sie beim Kauf eines Geschwisterkinderwagens achten sollten und eine Auswahl einiger zur Zeit beliebter Modelle.

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