Schafft mein Kind das?
Elternsorgen zur Einschulung - und einige Gegenmittel
Vor der Einschulung ihres Kindes fragen sich Eltern oft, ob ihre noch unruhigen oder unkonzentrierten, verspielten oder verträumten Kinder den Start gut schaffen werden. Hier gibt es ein paar Portionen Zuversicht.
Schulkind heiter, Eltern von mancherlei Ängsten geplagt
Die letzten Wochen vor der Einschulung nutzte unsere Tochter frohgemut dazu, ihre Vorräte an grauslichen Duft-Radiergummis und Glitzerstiften aufzustocken. Derweil kämpften mein Mann und ich (bei allem Stolz) gar nicht so frohgemut mit mancherlei Ängsten zum Schulstart unserer Großen. Denn sie war noch sehr schüchtern und sprach im Kindergarten fast nie von sich aus die Erzieherinnen an. Was sollte nur in der Schule aus ihr werden, falls sie dort beschloss, einfach gar nicht mit der Lehrerin zu sprechen? Und würde sie von den anderen Kindern nicht hoffnungslos untergebuttert werden? Wenn wir mit anderen Eltern sprachen, erfuhren wir Tröstliches: Auch von ihnen fragten sich viele bang, ob ihre noch unsicheren oder unkonzentrierten, verspielten, verträumten oder unruhigen Kinder den Start gut schaffen würden. Auch sonst wurde in den letzten Wochen vor der Einschulung untereinander viel diskutiert - über die zukünftigen LehrerInnen (zu streng?), über den Schulranzen (zu schwer?) und über den Schulweg (darf das Kind allein gehen?) Ein guter Grund, die häufigsten Ängste der Eltern beim Schulstart eines Kindes genauer unter die Lupe zu nehmen – und zu zeigen, warum sie fast immer unbegründet sind.







