Namhafte Wissenschaftler warnen
Fernseh-Gewalt: Kein Problem für Kinder?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den immer zahlreicher werdenden Darstellungen von Gewalt im Fernsehen und der wachsenden Gewalt in Schulen? Aber sicher, sagen renommierte Forscher und kritisieren die Verharmlosung wissenschaftlicher Ergebnisse.
Namhafte Wissenschaftler warnen
Kinder sehen gerne fern - und die meisten Eltern auch. Daher ist die Flimmerkiste aus dem Leben von Familien kaum mehr wegzudenken. Warum auch, ist denn nicht erwiesen, dass Fernsehen – in der richtigen Dosis – niemandem schadet, auch nicht Kindern?
Trotzdem melden sich derzeit wieder renommierte Wissenschaftler mit drastischen Warnungen vor den Gefahren des Fernsehens zu Wort. "Vorsicht Bildschirm" warnt beispielsweise der Ulmer Hirnforscher und Neurologe Prof. Manfred Spitzer mit seinem neuen Buch. Und der frühere Justizminister Niedersachsens, Prof. Dr. Christian Pfeiffer, spricht von "Medienverwahrlosung" als Ursache von Schulversagen und zunehmender Kriminalität im Jugendalter. Ihre Botschaft: Die ständig wachsende Anzahl von Gewaltdarstellungen im TV geht keineswegs wirkungslos an unseren Kindern vorüber. Sie ist mitschuldig am um sich greifenden Klima von Aggression und Gewalt, das Kinder und Lehrer an Schulen mehr und mehr zu spüren bekommen.




