Schulzeit

Hausaufgaben: Der tägliche Nervenkrieg

Das Thema Hausaufgaben wird schon in der Grundschule oft zur Dauerplage in Familien - Streit, Heulen und Schreien. urbia gibt Tipps für geplagte Eltern.

von Andrea Grüten
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Grossmutter Kind Hausaufgaben panther Meseritsch Herby
Foto: © panthermedia, Meseritsch Herby

So können Eltern helfen

Julia bricht in Tränen aus: Sie schafft die Hausaufgaben einfach nicht. Mark macht Theater: Er hat jetzt keine Lust dazu. Dominik hat sie einfach vergessen. Das Thema Hausaufgaben wird schon in der Grundschule oft zur Dauerplage in Familien - Streit, Heulen und Schreien: Kindern und Eltern sind gleichermaßen genervt. Einige Tipps sollen aufzeigen, welche Hilfefestellungen die Großen den Kleinen geben können.

Bloß kein Zeitdruck

Mit dem Aufschrei "Himmel, ist das viel", macht man dem Kind Angst vor dem Riesenberg an Hausaufgaben, den es möglicherweise zu bewältigen hat. Eltern sollten ruhig und gelassen an die Sache gehen. Der Sprössling braucht Aussicht auf Erfolg. Und den kann er nur erzielen, wenn die Aufgaben in kleinen Schritten abgearbeitet werden. Das Kind muss sicher sein: Es hat viel Zeit für das, was es gerade tut. Also keine Hektik aufkommen lassen und schon gar keinen Zeitdruck.

Schüler müssen sich wohlfühlen

Die wichtigste Bedingung für ein Gelingen der Hausaufgaben: Die Atmosphäre muss stimmen. Nur wenn die Erwachsenen entspannt sind, überträgt sich das auch auf die Schüler. Dabei helfen feste Gewohnheiten: Also zum Beispiel, immer direkt nach dem Essen an die Aufgaben gehen. Einen festen Arbeitsplatz einrichten und den ordentlich gestalten. Wer ständig mit dem Kind etwas Neues anfängt oder permanent diskutiert, muss sich nicht über verlorene Zeit und angespannte Nerven wundern.

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