Zwei urbia-Buchtipps
Hausaufgaben und Lernen leicht gemacht
Kaum sind die ersten Schultage in erwartungsfroher Stimmung verklungen, beginnen häufig schon die Probleme. Es klappt nicht mit den Hausaufgaben.
Täglich Stress
Kaum sind die ersten Schultage in erwartungsfroher Stimmung vorüber gegangen, beginnen häufig schon die Probleme: Täglich gibt es Stress bei den Hausaufgaben, weil das Kind die Aufgabenstellung nicht versteht, viel zu lange braucht, sich nicht konzentrieren kann oder einfach partout keine Lust hat, sich überhaupt dranzusetzen. Was tun? Oft genügen nur wenige Hinweise, um Lern- und Hausaufgaben-Probleme dauerhaft zu entschärfen. urbia hat sich zwei Bücher zu diesem Thema angesehen.
Marleen Noack: "Schulerfolg leicht gemacht"
Woran zeigen sich Schulprobleme: Nicht allein an guten Noten, ist die Antwort der Autorin, die auf zehn Jahre Unterrichtserfahrung zurück blicken kann. Schlechte Noten müssen keinesfalls bedeuten, dass ein Schüler einfach dumm und faul ist und umgekehrt gute nicht, dass es dem Schüler in der Schule wirklich gut geht.
Ziel dieses Buches ist folglich auch nicht die Notenverbesserung um jeden Preis, sondern "ein Nachdenken über die Stärken und Schwächen im Hinblick auf das Lernen." Die Teile des Buches beleuchten daher das Thema Lernen aus drei Blickwinkeln: Im ersten Abschnitt geht es um Lerntechniken, im zweiten um die Frage, wie man sich motiviert und schließlich um das Ausblenden von Störungen. Denn, um sich erfolgreich Wissen anzueignen, müssen einige äußere und innere Rahmenbedingungen stimmen.
Der geeignete Arbeitsplatz
Das beginnt mit dem rechten Ort für die Erledigung der Hausaufgaben (am Schreibtisch alleine, in der Küche mitten im Familiengetriebe, Blick aufs Fenster oder ein Poster?), der geeigneten Tageszeit (direkt nach dem Unterricht, nach einer Mittagspause, abends?) und einer gewissen Ordnung auf dem Arbeitstisch.
Vokabeln sind eine besonders kniffelige Angelegenheit und bedürfen besonderer Lerntechniken. Spezielle Anforderungen stellen auch die mündlichen und schriftlichen Klassenarbeiten. Wie sich Schüler auf diese Tests ohne großen Stress gründlich vorbereiten, ist ebenfalls Thema des ersten Teils – neben den Fragen, ob es sich vielleicht am PC leichter lernt und wann Nachhilfe etwas nützt.
Motivieren und Störungen ausblenden
Bei der Frage der Motivation rät die Autorin Eltern, ihre Erwartungen an das Kind zu überprüfen. Denn die können geradezu erdrückend sein. Auch das rechte Maß zwischen Arbeit und Freizeit muss gefunden werden, um die Lust am Lernen zu erhalten. Dazu sind Tipps, wie man Durststrecken, Pessimismus und Angst vor Mathe überwindet, nachzulesen.
Sehr hilfreich für Eltern und Kinder können auch die Überlegungen der Autorin "Wie man Störungen ausblendet" sein. Denn Störungen gibt es immer und unsere übliche Haltung ist häufig, sie aus der Welt schaffen zu wollen. Wenn das nicht geht, reagieren Schüler häufig mit Frust. Dabei lässt es sich auch lernen, beispielsweise mit etwas Lärm umzugehen und seine Konzentration dennoch zu erhalten.

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