Schulwahl

Realschule bereitet auf Praxis vor

Die Realschule bietet Kindern und Jugendlichen eine praxisbezogene und handlungsorientierte Bildung. Die Schüler werden auf das spätere Berufsleben vorbereitet.

Autor: Andrea Grüten
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Solide Schulbildung

Aeltere Schueler panther Yuri Arcurs
Foto: © panthermedia, Yuri Arcurs

Einen soliden Mittelweg bietet unter den weiterführenden Schulen die Realschule. Nicht umsonst ist sie bei vielen Eltern sehr beliebt. "Wir bilden praxisbezogen und handlungsorientiert aus", sagt Sigrid Scheibe, Rektorin der Kopernikus-Realschule im rheinischen Langenfeld. Das Wissen wird in kleinen Schritten vermittelt. Und die Realschule bereitet bereits auf das spätere Berufsleben vor.

So zählen zu den Fächern beispielsweise Textilgestaltung und Kunst. Und im Fach Deutsch wird unter anderem gelehrt, wie man richtig Briefe schreibt und einen Lebenslauf oder eine Bewerbung aufsetzt. "Für unsere Schule sind Kinder geeignet, die eine gute Arbeitshaltung haben und selbstständig arbeiten können", erklärt Sigrid Scheibe. Die Grundschule sollten sie im Schnitt mit der Note Drei abgeschlossen haben.

Bei einer Fünf ist Schluss

Haben die Schüler in einigen Fächern eine Vier oder sogar eine Fünf wird die Aufnahme laut Sigrid Scheibe nicht befürwortet: "Schließlich muß man auch bedenken, dass die Versetzung in der Realschule bereits mit einer Fünf schon gefährdet ist."

Aus Erfahrung weiß Sigrid Scheibe, dass zehn Prozent der Realschüler in Klasse fünf und sechs zuguterletzt auf die Hauptschule zurück müssen, weil sie das Klassenziel einfach nicht schaffen. Wer die Realschule erfolgreich abschließt, kann dann auf die Fachoberschule gehen - ein Weg, der sehr begehrt ist.

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