Ernst des Lebens?

Wenn Ihr Kind in die Schule kommt...

Dem Schulstart ihres Kindes sehen Eltern oft mit gemischten Gefühlen entgegen. urbia gibt Tipps, wie Sie sich und Ihr Kind optimal vorbereiten können.

von Petra Fleckenstein
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Mutter Schulkind Abschied
Foto: © panthermedia.net/ Arne Trautmann

Begeisterung und gemischte Gefühle

Für voraussichtlich tausende Kinder in Deutschland ist es nach den Sommerferien so weit: Mit Schulranzen und Tüte, begleitet von den Eltern und meist in freudiger Erwartung treten sie den Weg in die Schule an. Dem ersten Schultag sehen Eltern häufig mit gemischten Gefühlen entgegen, während ihre Sprösslinge vor allem von Stolz und Spannung erfüllt sind. Dabei können auch Eltern durchaus ihren Beitrag leisten, damit der Schulstart gut gelingt.

Ein neuer Abschnitt

Für die ganze Familie stellt der Schulstart eines Kindes eine erhebliche Veränderung dar. Das Kind nimmt Abschied von seiner Kindergruppe, zeitlich muss der Familienalltag neu organisiert werden. Für das Kind ein Schritt zu mehr Selbständigkeit, für die Eltern die Notwendigkeit, ihr Kind wieder ein Stück loszulassen. Dazu mögen Sorgen kommen, ob die Lehrerin auch wirklich gut ist und dem eigenen Kind wohlwollend gegenüber steht. Auch die freie Zeiteinteilung der Nachmittagsstunden ist nicht mehr in dem Maße möglich wie es noch zuvor, ohne Hausaufgaben, war.

Sich mit den Kindern freuen

Eine Aufgabe, die Eltern sich in dieser Übergangszeit stellen können, ist, ihre eigene Einstellung zur Schule zu überprüfen und sie von der des Kindes zu differenzieren. Also: Auch wenn für Sie Schule unangenehm und vielleicht mit sehr negativen Erfahrungen verknüpft war, oder wenn Sie umgekehrt sehr gerne gingen und viele Freunde hatten, dann heißt das für Ihr Kind noch gar nichts. Es macht seinen eigenen Neuanfang und wird möglicherweise vollkommen andere Schulerfahrungen machen.

Sehen Sie also bei aller Skepsis oder möglicherweise hohen Leistungserwartungen Ihrerseits, dass Ihr Kind unvoreingenommen, voller Spannung und Vorfreude auf die Schule zugeht. Sie unterstützen Ihr Kind, wenn Sie sich einfach mit ihm freuen. Eine vertrauensvolle Haltung sowohl gegenüber Ihrem Kind als auch gegenüber der ersten Lehrerin hilft allen Beteiligten am meisten.

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