Im Rhythmus des Morgenlandes
Bauchtanz in der Schwangerschaft
Der orientalische Tanz macht es möglich: Im Rhythmus des Morgenlandes durch die Schwangerschaft. urbia gibt Ihnen Tipps und Anregungen zur beweglichen Hüfte.
Orientalischer Tanz: auch mit 'Kugel' fit und erotisch
Ich fühle mich wie ein steifes Stück Holz neben Kursleiterin Petra Haferkamp, die provozierend mühelos und vor Fröhlichkeit sprühend ihr Becken kreisen lässt, die Hüften schwingt und ihren Oberkörper schlangengleich bewegt. Während ich selbst mich vergeblich bemühe, meine Hüften in erotische Schwingungen zu versetzen, überlege ich schon insgeheim, ob es eine gute Idee war, sich zum Mitmachen überreden zu lassen. Schließlich wollte ich eigentlich nur mal hereinschnuppern und zugucken – damit ich etwas schreiben kann über Bauchtanz für Schwangere, na ja, und auch für Nicht-Schwangere natürlich.
Es dreht sich nicht alles nur um den Bauch
Das volkstümliche Wort „Bauchtanz“ hören die anderen Kursteilnehmerinnen und Petra übrigens gar nicht gern, denn schließlich dreht sich hier bei weitem nicht alles nur um den Bauch. Wie ich übrigens längst selbst festgestellt habe, während ich schwitzend meine Arme nach irgendwohin in die Luft werfe, wenig ansprechend mit den steifen Schultern kreise und erfolglos versuche, auch den Brustkorb in weich-elegante Drehbewegungen zu versetzen – alles unter den wohlwollenden, aber kritischen Blicken von Petra und den anderen Frauen. Sie selbst haben den Orient sichtlich im Blut, ich dagegen bin anscheinend doch eher gefangen in nordischer Kühle: Nur schwer finde ich aus mir heraus und hinein in jene Mischung aus gezähmter Erotik und Eleganz, wie sie den Reiz des Orientalischen Tanzes ausmacht. Dass Petra immerhin schon seit acht Jahren tanzt, die anderen Frauen zum Teil schon vier Jahre und mehr, ist da eher ein schwacher Trost – oder ob die auch mal so unbeholfen angefangen haben?







