Guter Draht zum Fötus
Schwanger: Verwöhn-Kur für mein Baby im Bauch
Den Bauch streicheln, singen, tanzen, Musik hören, schwimmen, gut essen - es gibt viele Wege, wie Schwangere ihr Baby bereits vor der Geburt im positiven Sinne "verwöhnen" können. Lesen Sie in diesem Artikel, was Ihrem Baby im Bauch jetzt schon gut tut.
Verwöhnprogramm ohne Risiken und Nebenwirkungen
Das Baby hat vielleicht schon die ersten Klopfzeichen gesendet, der Bauch rundet sich zunehmend und trotzdem will er sich manchmal nicht so recht einstellen: Der Draht zum ungeborenen Kind. Ein bisschen fremd und unwirklich bleibt er, der kleine Bauchgast. Daran können oft auch die Ultraschallbilder nichts ändern, so sehr man sich über sie freut. Die meisten angehenden Mütter hätten ihr Baby einfach am liebsten schon im Arm, um es so richtig verwöhnen zu können. Doch auch in der Schwangerschaft kann man seinem Baby schon viel Gutes tun und es verwöhnen, damit es sich rundum wohlfühlt - und es dabei gleich auch besser kennenlernen. urbia zeigt, wie Eltern (und auch Geschwister) das neue Familienmitglied schon im Mutterleib nach Strich und Faden verwöhnen können.
Liebe geht durch den Magen
Man kommt als Gast in eine fremde Küche, in der es herrlich nach einem knusprigen Braten duftet. So ähnlich geht es dem Baby im Fruchtwasser, wenn seine Mama etwas Herzhaftes oder kräftig Gewürztes gegessen hat. Nur mit der angenehmen Steigerung, dass das Baby diesen Duft, der in Luft (bzw. im Fruchtwasser) liegt, auch gleichzeitig schmecken kann. Denn schon ab dem dritten Monat nimmt es mit der Zunge den Geschmack des Fruchtwassers wahr, und schon vor der 28. Woche reagiert es nachweislich erfreut auf süße Geschmäcker und irritiert auf Bitteres. Daneben sind es aber vor allem aromareiche Gewürze, die die Schranke zwischen mütterlichem und kindlichem Organismus überwinden. So kann das Ungeborene eine Schlemmermahlzeit seiner Mutter mit genießen und dabei unterschiedliche Düfte und Geschmäcker kennenlernen.
Über das Fruchtwasser trägt die Ernährung der Mutter aber auch schon zur Geschmacksprägung des Kindes bei, wie Wissenschaftler herausfanden: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Anis zu sich genommen hatten, zeigten zum Beispiel nach der Geburt eine deutlich höhere Akzeptanz für Anisgeruch als andere Kinder. Es lohnt sich also, dem Baby (und sich selbst) nicht immer nur Hausmannskost zu bieten, sondern ein bisschen zu experimentieren.
Genussvolles Essen heißt jetzt aber auch, maßvoll zu schlemmen. Denn schlägt die Mutter hier zu reichlich zu (und sich den Bauch voll), bedeutet dies anstrengendes Nachsitzen für ihren Stoffwechsel. Der ist dann so mit Verdauungsarbeit beschäftigt, dass die Versorgung des Babys nachrangig wird. Und das wiederum fühlt sich fürs Ungeborene gar nicht gut an.

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