Gedanken über Erziehung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 10:59 Uhr

Hallo Mädels!

Passt vielleicht nicht ganz hier her.

Also mein Mann und ich machen uns so langsam Gedanken über die Erziehung, wo wir einer Meinung sind und wo wir Kompromisse schliessen müssen. Wir machen uns halt Gedanken, wie es dann wird, kann man sowieso erst sagen, wenn das Kind da ist.

Letztens meinte mein Mann nur, er möchte, dass wir die ersten Jahren nicht mit dem Kind zu MC Donalds gehen. Aber nicht weil es dort nicht schmeckt sondern wegen der Esskultur. Mein Mann ist ein kleiner Gentleman und achtet sehr auf Etikette. Ihm ist es wichtig, dass sein Kind versteht, dass es mit Besteck essen soll und bei MC Donalds isst man ja alles mit den Fingern. Ich war erst mal voll erschrocken, denn ich geh gern mal ab und zu dahin, aber wenn es sein Wunsch ist, werde ich dies respektieren.

Wie seht ihr denn das? Macht ihr euch schon richtig Gedanken um die Erziehung oder habt ihr schon so Vorstellungen, die ihr unbedingt durchsetzen möchtet?

MFG Franzi

Beitrag von sophie112 01.08.07 - 11:03 Uhr

Hallo Franzi. Da ich als Erzieherin arbeite, habe ich ganz klar Vorstellung über die Erziehung. Was ich da manchmal so sehe #schock. Nur die Frage ist ob man es dann auch so einhält und nicht doch manchmal weich wird oder so. Wir sind uns da auch ziemlich einig drüber. Mein Mann hat ja schon einen Sohn und ich finde er macht das ganz super und nimmt auch meine Tipps an.
Ich denke das wird schon werden. Wenn man sich einig ist spielt sich das schon ein.
Keine Bange.

Mit lieben Grüßen Sophie + baby-Girl morgen 34.ssw

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:06 Uhr

Im Groben und Ganzen sind wir uns einig, aber ich finde halt, dass seine Eltern oft falsch bei meinem Mann gehandelt haben und das haben sie auch zugegeben. Er findet nur manche Dinge richtig, die sie gemacht haben.

Es gibt aber auch Erzieherinen, wo ich finde, das die ihr Kind zu streng erziehen oder man das Gefühl der Lieblosigkeit hat. Viele gehen auch nur nach Büchern, man sollte vielleicht auch mal auf seinen Instinkt hören.

Beitrag von sophie112 01.08.07 - 11:14 Uhr

Naja. Dazu zähle ich mich mal nicht. Aber man sieht halt als außenstehende Person viele Fehler welche die Eltern machen. Es sind manchmal auch Kleinigkeiten mit denen sich die Eltern das Leben unnötig selber schwer machen.
Hast du mit deinem mann mal darüber gesprochen? Ich mein das mit dem McDonnalds find ich schon bissl übertrieben. Aber du könntest ja den Kompromiss eingehen für euer Kind Messer und Gabel mit dahin zu nehmen ;-) #freu. Scherz.

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:21 Uhr

Ich find es auch übertrieben, allein weil es einfach Sachen gibt, die mit der Hand gegessen werden.

Das mit dem Besteck mit nehmen, hab ich ihm auch schon vorgeschlagen. Er tut wirklich so, als würden wir da täglich hingehen.

Beitrag von mona2008 01.08.07 - 11:12 Uhr

Hallo Franzi,

also dann wünsch ich euch erstmal viel Spaß mit eurem Süßen Wurm, den er wird euch schon zeigen was er von Besteck hält :-p die erste Zeit wird einfach alles mit den Fingern gegessen auch Suppe und es geht *lach* Besteck ist doch nur dafür da um es damit mal zu probieren und dann gleich weit übern Tisch zufeuern. Kinder müssen Essen "begreifen" um richtig Essen zu lernen! Und meiner Meinung nach ist dafür doch MC Donalds mal der Richtige Laden um "benehmen" zu lernen, stell Dir mal vor Du gehst mit deinem Kind zum ersten mal in ein richtig schickes Restaurant und die Situation kennt es nun ja schon mal gar nicht, was dann passiert........ es isst bestimmt nicht so wie sich das Dein Mann gerne Wünscht.

Was Erziehung an sich an geht da wächst man rein, wir haben uns da vor unserem Sohn keine großen Gedanken gemacht!

LG Simone

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:22 Uhr

Ich weiß das, dass Kinder alles mit den Fingern essen, die müssen ja auch erst mal die Motorik lernen um mit Besteck umzugehen, aber versuch das mal meinem Mann zu erklären.

Zu Pizza Hut oder Nordsee dürfte ich ja, denn da gibt es Besteck, also kann ich dort auch für den Notfall üben.

Beitrag von mona2008 01.08.07 - 18:35 Uhr

hihi.......ja das ist wohl war ;-) wie wär es, wenn dich die Lust auf MC Donalds überkommt, einfach Plastikbesteck von zu Hause mit zunehmen? :-D

LG Simone

Beitrag von rhealein 01.08.07 - 11:13 Uhr

Hi,

Ich würde mit meinem Kind in den ersten ersten Jahren auch nicht unbedingt zu MC Donalds gehen aber nicht wegen der esskultur sondern eher weil ich Angst hätte das sich das kind dran gewöhnt. Meine Tochter ist jetzt 3 Jahre alt und wir waren mit ihr vielleicht 3 mal bei MC Donalds. Sie weiß auch das es ausnahmen sind. Da kenn ich andere Kinder die schon kaum mehr was anderes essen. Wegen der Etikette sollte dein Mann sich nicht zu viele Gedanken machen wenn er zuhause Hühnchen oder Obst und Gemüse isst isst er ja auch mit den Fingern ich würde meinem Kind einfach erklären das es einfach Lebensmittel gibt die man mit den Fingern isst und bei anderen nimmt man halt das Besteck.

LG Rhea

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:24 Uhr

Das mit den Ausnahmen sehe ich genauso. Es soll ja wenn dann nicht oft sein.

Mein Mann isst alles mit Messer und Gabel auch Hühnchen und Gemüse und was nicht. Der ist da wirklich ganz schlimm. Wenn es nach ihm ginge, gebe es kein Fingerfood, wie man so schön sagt.

Beitrag von haferfloeckchen 01.08.07 - 11:13 Uhr

Hallo liebe Franzi,

bei uns ist das ähnlich.
Wir reden sehr viel darüber, was unsere Vorstellungen sind, und was wir gerne "traditionell" weitergeben möchten, aber unserem Kind auch an Werten etc. mitgeben wollen.

Bei uns ist es so, dass wir beide aus "gutem" Haus kommen (wenn man das so sagen kann), was jetzt für mich heißt, uns wurde beiden von unseren Eltern viel Disziplin etc. mit auf den Weg gegeben, wir sind beide recht streng erzogen worden. Finden wir aber beide persönlich sehr gut. Dazu gehören natürlich keine Schläge, man kann aber dennoch sehr streng und trotzdem tolle Eltern sein (siehe zB meine Eltern, super streng, aber wir haben ein geniales Verhältnis, kann immer mit ihnen reden etc.)

Also zB gerade auf Tischmanieren wurde bei uns sehr geachtet, wir hätten uns zB als Kinder nie gewagt, bei Tisch laut zu sein oder mit den Händen zu essen o.ä.
Allerdings waren wir als Kindern schonmal mit unsren Eltern bei Mac Donalds, und dort ist es halt eben eine Ausnahme, mit den Fingern zu essen. Solang man das den Kindern erklärt, verstehen die das auch.
Ich finde, man muss als Eltern nur eben konsequent sein.

Ich kann dir halt als Beispiel folgendes erzählen:
Ich habe ja bis vor kurzem an einer Schule gearbeitet, wo ich unter anderem Kinder beim Essen betreut habe (10 jährige Kinder).
Von denen hatten höchstens 2 Tischmanieren.
Es kannte KEIN Kind von zu hause, dass man sich "Guten Appetit" wünscht, dass man Messer UND Gabel benutzt, dass man sich eine Serviette bereitlegt, dass man nicht laut durch die Gegend schreit, dass man eben nicht "frisst wie ein Schwein".
Ich war so erschrocken, weil es das bei uns nie gegeben hätte früher.
Ich musste den Kindern erstmal alles beibringen.

Und sowas sind Sachen, die sind mir und meinem Mann unheimlich wichtig.
Dass unser Kind sich später auch einmal in der Öffentlichkeit zeigen kann, ohne sich zu blamieren (und uns).
Dazu gehört auch noch, dass man zB ältere Menschen grüßt, die Hand gibt und so.
Leider ist sowas heute nicht mehr standard.
Ich hab da echt viel mitbekommen durch meinen Job, und ich finde das furchtbar (traurig).

Naja, und so Sachen, dass man als Kind nicht vorlaut sein soll, oder eben respektlos anderen gegenüber.
Für mich und meinen Mann gehört das einfach dazu, und da weiß ich, sind wir definitiv einer Meinung.
Erziehungsmäßig liegen wir da voll auf einer Wellenlänge.

Sorgen mache ich mir deswegen nie, allein durch meinen Job bin ich es gewohnt, Kindern was "mitzugeben", und auch, da ich ja 5 jüngere Schwestern habe (die jüngste ist 6), ist es für mich normal, Kindern durchaus ihre Grenzen zu zeigen.

Wir werden einfach das, was unsere Eltern uns gelernt haben, weitergeben an unser Kind.
Das ist für mich das Beste, da ich deren Erziehung sehr geschätzt habe.
Vieles war sicher nicht perfekt, aber wir sind gut großgeworden:-)

Ui, lang geworden, aber das ist so ein Thema, da könnt ich Stunden drüber reden...(berufsbedingt sicher auch:-))

LG Jenny

Beitrag von haferfloeckchen 01.08.07 - 11:17 Uhr

Ach so, ps.: bei uns wurde übrigens auch unheimlich viel Liebe vermittelt. Es wurde täglich geschmust, geknuddelt, und meine Eltern und ich begrüßen uns heute noch immer mit Kuss und wenn wir uns verabschieden folgt ein "hab dich lieb".
Also streng+liebevoll geht durchaus!
:-)
so werd ich das sicher auch handhaben!

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:26 Uhr

Dein Konzept hört sich doch prima an.

Ich finde auch, dass meine Eltern das gut mit mir hinbekommen haben, außer manchmal, da schlage ich übr die Strenge heraus, kann aber an meinem jugendlichen Leichtsinn liegen.

Erziehung ist ja auch ein Thema, worüber man sich stundenlang unterhalten könnte.

Beitrag von haferfloeckchen 01.08.07 - 11:31 Uhr

Ich denke, dass man meist wohl so handelt, wie man es selbst erlernt hat, ob das nun gut oder schlecht ist.

Meine Eltern sagen so oft zu mir: Mensch, wir haben soviel falsch gemacht früher.
Ich weiß nie, was sie meinen, denn wir sind tatsächlich gut erzogen, klar, jedes Kind hat schon Mist gebaut, sogar teils echt großen, aber es ist ja keiner auf die schiefe Bahn geraten oder so.
Benehmen können wir uns alle.

Vermutlich denken wir also auch in 20 Jahren "hätte ich das mal anders gemacht..."

;-)

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:40 Uhr

Ist wohl immer so, dass man im Nachhinein denkt, dass jenes oder dieses hätte besser laufen sollen, aber das wird immer so sein.

Genauso sehe ich das auch. Die Kinder dürfen nicht auf die schiefe Bahn geraten und sollten sich benehmen können, da hat man doch schon einiges geschafft.

Beitrag von floppy2007 01.08.07 - 14:28 Uhr

Hallo Jenny,

was du schreibst, kann ich nur voll unterstreichen.
Bin auch oft entsetzt, wie wenig eigentlich selbstverständliches die Kinder heutzutage von daheim mitbekommen. Das macht mich auch immer ganz traurig und auch wütend, denn sie werden auf kurz oder lang damit auffallen und anecken.

Meinem Freund und mir ist es z.B. auch ganz wichtig, daß unser Kleiner anständig isst, also sich beim Essen benehmen kann und sich nicht verhält wie ein Ferkel.
Konnte selbst bei uns in der Firmenkantine oft erkennen, ob die Eltern der ja mittlerweile Erwachsenen Kollegen darauf wert gelegt haben, oder nicht. Da vergeht einem teilweise wirklich der Hunger.

Meine Eltern waren auch echt streng - und meine Mutter hat mir irgendwann mal als ich erwachsen war gesagt, daß sie mittlerweile weiß, daß sie viel zu streng mit mir waren und ich wenig "durfte", was andere Kinder und Jugendliche in meinem Alter bereits durften. Aber -mein Gott- niemand ist unfehlbar und trotz aller Strenge, hatte ich eine super Zeit und aus mir ist was anständiges geworden und ich weiß mich zu benehmen. :-)

Daher finde ich mich in deinen Zeilen wieder - Streng aber liebevoll ... genauso war es auch bei mir! Mein Verhältnis zu meinen Eltern war immer prima. Natürlich gabs auch Streitereien, aber wir wissen und wussten was wir aneinander hatten.

Habe echt Respekt vor der Erziehungs-"Rolle" und gehe da auch mit etwas Furcht dran. Aber ich denke auch, daß man sehr viel mit dem gesunden Menschenverstand und dem Bauchgefühl machen wird. Es wird eine Herausforderung sein, aber -hey- wird schon irgendwie klappen :-)

LG,
Ursula und #klee 31+4

Beitrag von graviditaet 01.08.07 - 11:18 Uhr

Liebe Franzi...
... die selben Gedanken sind auch bei uns gerade im Anmarsch... ;-)

... Kompromisse muss man als Eltern schließen, aber in gewissen Dingen sollte man sich -meiner Meinung nach- schon vor dem Kinderwunsch einig sein...

... vor dem Kind sollten (so gut es geht) Eltern immer als Einheit wirken, weil Kinder schnell begreifen, wie sie Papa und Mama gegeneinander ausspielen können...
... wenn´s beim Papa kein Mc Donalds essen gibt,
... dann geh ich eben zur Mama... #mampf

... ich denk, dass man sich davor hüten sollt, in eigenem Interesse... weil sonst auch partnerschaftlich der Streit vorprogrammiert ist.

Es ist voll und ganz eure Entscheidung... aber einem Kind unter 3 Jahren Burger, Pommes und sonstiges zu füttern, find ich auf eine Art und Weise unverantwortlich...
... wenn auch nur einmal im Monat...

... es wird diesen Mist noch lange und früh genug zu sich nehmen...

... ich wünsch euch viel Geduld und Kompromissfreudigkeit bei der Erziehung eurer oder eures Kleinen...

... alles LIebe, Gravi (35+3)

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:29 Uhr

Ich sehe das genauso wie du und du hast auch genauso recht, dass es dieses ganze Fastfood noch früh genug bekommt.

ich möchte auf keinen Fall, dass unser Kind uns gegenseitig ausspielt und darüber sind wir uns beide im Klaren, deswegen werde ich mich an die Forderung von meinem Mann halten.

Beitrag von kleinermuck2006 01.08.07 - 11:19 Uhr

Ich befürchte, am Anfang essen die kleinen trotzdem mit den Fingern. Und das ist auch nicht mit dem ersten Jahr vorbei. Mein Sohn ist 16 Monate alt. So langsam lernt er mit einer Kindergabel zu essen. Wenn es aber nicht schnell genug geht, nimmt er eben doch noch die Finger. Sowas dauert bis das draus ist.

Man kann sich zwar vorher Gedanken machen, aber meistens wirds eh anders wenn das Kind dann da ist.

LG
Melanie, Leon (16 Monate) + Mick 31. SSW

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:30 Uhr

Das stimmt wohl, es wird eh alles anders, wenn das Kind da ist.

Wenn man den Erziehungsratgebern glauben schenken kann, dann sollte ein Kind mit spätestens 3 Jahren mit dem Besteck essen können und nicht mehr die Finger benutzen, mal sehen, ob das wirklich so klappt.

Beitrag von sooza 01.08.07 - 11:50 Uhr

Hallo Franzi,

mein Mann und ich sind uns da eigentlich sehr einig, habe ich den Eindruck. Wir wollen es beide nicht so sonderlich verbissen angehen, weil wir genau wissen, dass das sowieso nichts bringt. Klare Regeln, JA! Konsequenzen, wenn nicht gehört wurde, JA! Aber von solchen Sachen wie nicht zu McDonalds gehen wegen der Esskultur, keine Cola weils so schädlich ist, kein Fernsehen weil böses Ding etc. pp. halten wir beide nichts.

Dass ein Kind nicht lernt, ordentlich mit Messer und Gabel zu essen, liegt an den Eltern, NICHT daran, dass man einmal im Monat zu McD geht. Und Cola, Süßes und Fernsehen holt sich das Kind im Zweifelsfall bei Freunden, wenn die eigenen Eltern es verbieten. Mein Mann kann da aus seiner Kindheit ein Lied von singen. Alle die Dinge, die die Eltern untersagt hatten (bestimmte Fernsehserien, bestimmtes Spielzeug, Süßigkeiten etc.) wurde bei Freunden heimlich gemacht. Und DAS finde ich viel schlimmer. Die Kinder lernen so frühzeitig, die Eltern zu hintergehen. Das möchte ich nicht. So lernen sie einfach keinen vernünftigen Umgang mit Dingen, die jetzt nicht so gesund oder wünschenswert sind. Reize, Versuchungen und Unsinn gehören zum Leben einfach dazu. Und wenn man schon frühzeitig lernt, dass McD z.B. nicht zur Grundversorgung gehört, sondern dass man dort nur ab und zu hingeht, dann ist das Kind für das Leben besser gerüstet als mit diesen unsinnigen Verboten. Fürs Leben muss jeder lernen, dass es wichtig ist, Maß zu halten. Von einem Glas Cola stirbt keiner und man kriegt auch nicht gleich Karies, auch wenn manche Übermütter in meiner Umgebung ihren Kindern gerne so einen Stuss auftischen #augen

Viele Grüße
Sooza (39. SSW, ET -11)

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 11:54 Uhr

Er hat ja nicht gesagt, dass wir nie hingehen werden, nur eben in der Zeit nicht, wo es lernt ordentlich mit Besteck zu essen. Er ist eben der Meinung, dass das verwirren könnte.

Ich finde es gut, dass er sich wengisten Gedanken macht.

Verbote was man Essen und trinken darf, wird es wohl bei uns nicht so geben, denn das Kind soll ruhig lernen, dass man alles Essen und trinken kann, wenn auch manches nur in Maßen.

Aber einen strikten Plan haben wir uns nicht gemacht.

Beitrag von sooza 01.08.07 - 12:05 Uhr

Hallo,

*lol* musste gerade sehr lachen über den Satz "nur eben in der Zeit nicht, wo es lernt ordentlich mit Besteck zu essen. Er ist eben der Meinung, dass das verwirren könnte." Ganz ehrlich?! Glaubt Dein Mann allen Ernstes, ein Kind lernt bis zu einem fixen Zeitpunkt, mit Besteck umzugehen und dann ist gut #augen Auch wenn es irgendwann ganz fit mit Messer und Gabel ist, wird es immer mal Gerichte geben, die es noch nicht kennt, wo es dann Schwierigkeiten hat. Der Mensch lernt nie aus. Am besten man hat den Kindern dann eine Strategie und entsprechendes Benehmen auf den Weg gegeben, damit sie solche neuen Sachen mit Anstand meistern können. Von an und an mal bei McD essen gehen wird ein Kind verwirrt?! Sorry, das finde ich persönlich albern.

Und auch ordentlich mit den Händen essen will im Übrigen gelernt sein. Bißchen Übung kann da sicherlich nicht schaden. Egal wie verklemmt Dein Mann veranlagt ist, was Fingerfood angeht, es gibt einfach Dinge, die werden nun mal mit der Hand gegessen, auch in der "feinen" Gesellschaft. Lieber das Hühnchenbeinchen sicher in Fingern halten als es mit einem gezielten Gabelstich quer durch den Raum zu katapultieren :-P :-D Wäre aber sicher für die Kinder mal ein lustiges Erlebnis ;-)

Ich denke mal, Dein Mann macht sich Gedanken über Zeugs, dass ihr erst in ein oder zwei Jahren überhaupt brauchen werdet. Schön, wenn ihm das was gibt, soll er, aber ich würde da an Deiner Stelle erst mal abwarten, bis das Kind solche Basics wie Breichen vom Löffel essen gelernt hat. Danach könnt ihr ja noch mal über die "Verwirrung" bei McD diskutieren ;-)

Viele Grüße
Sooza (39. SSW, ET -11)

Beitrag von captpicardvonsdh 01.08.07 - 12:11 Uhr

Seh ich genauso wie du und ich versuch ihm auch immer zu erklären, dass es ja Sachen gibt, die man einfach mit Fingern besser essen kann, aber wie mein Mann so ist, Sturheit ist was schönes.

Ich werde das Thema fallen lassen und erst wieder aufgreifen, wenn es dann mal soweit ist. Haben ja noch ganz viel Zeit.