Woran habt ihr gemerkt, dass ihr abstillen wollt?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von evendi 01.08.07 - 13:43 Uhr

Hallo!

Ich habe meinen kleinen fast 6 Monate voll gestillt. Jetzt haben wir alle Mahlzeiten außer morgens auf Beikost umgestellt. Klappt mittlerweile auch sehr gut!

Ich bin ganz entspannt an die Sache rangegangen und habe mir gesagt, solange ich morgens noch genug Milch habe stille ich ihn noch.

Jetzt ist die Milch aber sehr zurück gegangen und der Kleine wird nicht mehr satt, so dass ich ihm immer noch so um 09.00 Uhr eine Flasche mache.

Ich kann mich aber immer noch nicht dazu durchringen, ihn dann ganz abzustillen. Ich weiß aber, dass es mir zu einem späteren Zeitpunkt genauso schwer fallen würde. Hat wohl eher etwas mit loslassen zu tun.

Auf der anderen Seite freue ich mich darauf, einige Dinge wieder zu tun, auf die man jetzt lange verzichtet hat....!

Woran habe ihr gemerkt, dass es soweit ist?

BITTE keine Antworten wie, "schon alles auf Beikost umgestellt" oder "es heißt Beikost nicht Anstattkost"! Das hilft mir jetzt auch nicht weiter!;-)

LG,
Evendi mit Baby-Leo (der Flasche aus super findet!)

Beitrag von maultier73 01.08.07 - 13:56 Uhr

Hallo Evendi,
habe zwar keine Antwort für Dich parat, befinde mich aber in der fast der gleichen Situation wie du. Ben ist jetzt 5 monate und zwei Wochen und bekommt mittags auch Beikost. Er musste von Geburt an noch beigefüttert werden, das heisst ich stille und gebe danach die Falsche. Er isst jetzt richtig begeistert vom Löfel und wird an der Brust ganz unruhig. Ausserdem wäre ich auch mal gerne wieder etwas unabhängiger. Mir geht es also genau wie Dir. Jedesmal, wenn ich mich gedanklich mit dem Abstillen beschäftige, bekomme ich dann aber irgendwie auch ein schlechtes Gewissen. Ich denke den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Habe auch irgendwo gelesen je länger man wartet, desto schwerer wird es für die Minis. Bin mal gespannt auf die Antworten die Du noch kriegst. Wünsche Dir eine gute Entscheidung
Lieben Gruß Sabine mit Ben

Beitrag von tul 01.08.07 - 14:11 Uhr

ja das kenne ich all zu gut ;-)

also meist ist es so das die MAMA noch nicht fassen kann das ihr kind schon so groß geworden ist und nun der 2. prozess des abnabelns gekomme ist ( 1. bei der geburt )

es ist schwer los zu lassen , aber bei deinem fall würde ich ihn jetzt gar nicht mehr stillen sondern nur noch die flasche morgens machen !

liebe grüße jenny#baby2 jahre+#baby5wochen

Beitrag von hanni123 01.08.07 - 18:01 Uhr

Huhu,

es heisst BEIko.... hihi, Spässle. ;-)
Woran ich es gemerkt habe: gar nicht. Julian wollte irgendwann nicht mehr. Ich hatte mit 5,5 Monaten mit der Beikost angefangen und innerhalb von 2 Monaten auch 3 Mahlzeiten ersetzt, weil es so gut geklappt hat. Ich habe dann noch morgens und abends gestillt, abends wollte er dann meistens nicht mehr, und morgens war dann irgendwann einfach nix mehr da. Ich war ganz verwundert, dass er so quengelig war, habe ihm dann das erste Mal eine Flasche angeboten, die er rucki-zucke ausgesüffelt hat (vorher hat er nur angewidert geschaut, wenn man ihm Pulvermilch angeboten hat). Ab da habe ich es noch 2 mal versucht, aber er wollte nicht mehr (hat geweint und den Kopf weggedreht). Das war es dann also, das war mit knapp 8 Monaten. Wobei mir das ganz gut gepasst hat, denn das war eine Woche vor unserer Hochzeit, und so konnte ich ohne schlechtes Gewissen mal ein Glas Wein trinken.

Ich fand stillen auch sehr schön und vor allen Dingen praktisch, diese doofen Flaschen nerven echt. Die ganze Zeit reinigen etc.

LG

Hanna