Warum will ich ein Kind? - Wer hat so eine krasse Meinung wie ich?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von brilliantblue 01.08.07 - 15:02 Uhr

Bei urbia habe ich gelesen, dass man sich mit folgenden, unten aufgelisteten Fragen beschäftigen soll, wenn man einen starken unerfüllten Kinderwunsch hat, so wie ich ihn habe. Ich möchte diese Fragen hier für mich beantworten. Die meisten werden mich für die krassen Antworten sicher in Grund und Boden stampfen und mir z.B. einreden wollen, dass der Beruf einen auch erfüllen kann. Aber leider sehe ich das nun mal nicht so. Also, wenn es doch jemanden gibt, der so denkt wie ich, dann schreib mich bitte an! Würde mich freuen.


"Warum will ich/wollen wir eigentlich ein Kind?"

Damit ich mit gutem Gewissen als Hausfrau zu Hause bleiben kann und nicht mehr arbeiten muss bzw. dass die Gesellschaft dann akzeptiert, dass ich nicht mehr arbeite. Außerdem möchte ich das Gefühl haben, dass es nach meinem Tod irgendwie weitergeht und dass nicht mein ganzes Leben umsonst war. Ich möchte mein Wissen, meine Liebe, meine Erinnerungen weitergeben, die von mir und die von meinen Vorfahren. Denn dass ich selbst Einzelkind bin und die einzige Hoffnung, die Familie weiterzuführen, setzt mich dabei noch mehr unter Druck.


"Was bedeutet ein Kind für mein/unser Selbstbewusstsein?"

Sehr viel, endlich hätte ich dann mal was im Leben geschafft, worauf ich stolz sein könnte. Ich habe zwar ein Architektur-Studium abgeschlossen, aber stolz war ich darauf eigentlich nie, denn ich hasse es, in diesem Beruf zu arbeiten...in diesem und in jedem anderen Beruf auch, wo man von morgens bis abends an den Schreibtisch gefesselt ist wie im Gefängnis. Mein Selbstbewusstsein ist ziemlich unten, da ich es weder auf die Reihe kriege zu arbeiten, noch ein Kind zu kriegen. Ich fühle mich grade wie der letzte Loser.


"Wie hat jeder von uns seine eigene Familie erlebt?"

Familie ist für mich das wichtigste im Leben. Man kann sich immer auf sie verlassen, komme was wolle. Freunde sind zwar auch wichtig, aber reichen nicht im Entferntesten an die (enge) Familie heran.


"Wie könnte unser Leben ohne Kinder aussehen?"

Wir würden beide arbeiten. Was bleibt uns anderes übrig? Irgendwas muss man ja tun. Nur, was bringt es schon, Geld anzuhäufen, indem man wie verrückt arbeitet, wenn man keine Kinder hat?
Blöd ist nur, wenn ich weiterhin nicht arbeiten würde, dass es dann niemand versteht.
Wir könnten zum Beispiel auch weiterhin Reisen machen. Wir sind jedoch schon viel rumgereist, irgendwann weiss man überhaupt nicht mehr, wo man noch hinfahren soll. Das bringt doch alles nichts...
Ein Leben ohne Kinder wäre für mich einfach ein sinnloses Leben. Ich hätte dann das Gefühl, dass es nicht weitergeht. Ich kann mir einfach nicht einreden, dass mein Leben auch so noch einen Sinn hätte, wie viele kinderlose Singles es tun. Was macht man dann bitte, wenn man in Rente ist, man bei der Arbeit nicht mehr gebraucht wird? Wenn vielleicht der Partner dann auch schon gestorben ist. Was ist das bitte für ein sinnloses, einsames Dahinvegetieren, wenn es einfach niemanden kümmert, ob man da ist dort nicht.
Nun werden natürlich viele sagen, dass man auch mit Kindern im Alter allein sein könnte. Klar, aber immerhin sind sie in Gedanken dann da und man hat das Gefühl, dass es weitergeht. Wenn man Glück hat, bleiben die Kinder jedoch in der Nähe und man bekomme vielleicht sogar Enkelkinder. Das stelle ich mir das die einzig mögliche Erfüllung vor, wenn man alt ist.
Ich kann und will mir ein Leben ohne Kinder einfach nicht vorstellen. Ich werde alles dran setzen, schwanger zu werden und wenn es nicht klappt, werde ich alles daran setzen, ein Kind zu adoptieren.

Beitrag von maeuschen06 01.08.07 - 15:06 Uhr

Hallo,

- Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen -

und keine Sklaven einer Mutter, die nach Erfüllung sucht und sie in ihren Kindern auch nicht finden wird.

Bearbeite erst mal deine eigene Problematik, dann bist du (evtl) reif für Kinder.

lg

Beitrag von mia271 01.08.07 - 15:23 Uhr

Für mich wäre ein Kind auch die Erfüllung. Ich kann mir ein Leben ohne Kinder (momentan) nicht vorstellen.
Die Beweggründe dazu sollten doch irrelevant sein, wichtig ist nur, dass man sein Kind liebt und in allen Dingen für ein selbständiges Leben wappnet.

LG

Beitrag von nele81 01.08.07 - 15:40 Uhr

Also so drastisch wie meine Vorrednerin würde ich es nicht ausdrücken. Ich bin davon überzeugt, dass viele Mädels hier im Forum ähnlich denken- wie sonst läßt es sich erklären, dass viele hier im Forum noch extrem jung (20-25) sind und zum Teil sogar schon das zweite oder dritte Kind planen? Womit ich- das möchte ich ganz klar betonen- auch absolut kein Problem habe! Ich spreche mich selber auch nicht davon frei. Der Gedanke an eine berufliche Karriere füllt mich persönlich auch nicht aus- auch wenn sich das nicht gerade emanzipiert anhört ;-)

Ich glaube jedoch auch, dass du dich zu sehr an deinen Kinderwunsch klammerst und dir davon die "große Erfüllung" versprichst, die aber wahrscheinlich, wenn es so weit ist, ausbleiben oder nur kurzfristig eintreten wird.


Liebe Grüße
Nele

Beitrag von brilliantblue 01.08.07 - 16:55 Uhr

Naja, die große Erfüllung verspreche ich mir davon nun auch wieder nicht. Ich bin ein Mensch, der grundsätzlich immer unzufrieden ist.
Ich bin nur sicher, dass mir eine berufliche Karriere niemals die Erfüllung bringen kann. Da ich das erst im Laufe der Zeit rausgefunden habe, nachdem ich gesehen habe, wie es im Berufsleben zugeht, habe ich erst mit Ende zwanzig den Kinderwunsch bekommen.

Beitrag von schmetterling2 01.08.07 - 15:29 Uhr

Also ein Kind zu bekommen um zu Hause zu bleiben, finde ich mal komplett den falschen Ansatz!!! Was sind das denn für Vorstellungen und "um mal was geleistet" zu haben? Ich bitte dich.

Sorry, aber das sind für mich keine Kinderwünsche!

Ich will ein Kind, weil wir beide es uns von Herzen wünschen und unsere Familie komplett wäre, weil wir Kinder lieben und nicht weil sie "ganz gut zu gebrauchen sind" um mal paar Jahre zu Haus zu bleiben!

Beitrag von miezi123 01.08.07 - 15:56 Uhr

@ Schmetterling2 bin absolut deiner Meinung#pro#pro#pro.


Ich wünsche mir auch ein Kind werde mir aber ( wenn es denn klappt) die Elternzeit mit meinen Mann teilen und bekomme keins um ein Alibi vor der Gesellschaft zu haben warum ich nicht arbeiten will.

Katrin

Beitrag von brilliantblue 01.08.07 - 16:49 Uhr

Also, das ist doch keine Antwort auf die Frage, warum Du Dir ein Kind wünschst: "Weil Du es Dir von Herzen wünschst"?
Das tue ich auch, und ich will ebenfalls, dass unsere Familie komplett wird. Wenn Du meinen kompletten Beitrag gelesen hast, weißt Du auch, dass das Nicht-Arbeiten-Wollen längst nicht der Hauptgrund für meinen Wunsch ist.

Was ist denn bei Dir der Grund dafür, dass Du Dir ein Kind wünschst?

Beitrag von malkin 01.08.07 - 16:00 Uhr

Ich finde es spannend und auch mutig, dass du das hier so offen schreibst.

Die Antworten, die du dir gibst, finde ich aber auch problematisch. Ich denke, dass es sinnvoll wäre, wenn du an einigen Stellen mal weiterforschst darüber, was in deinem Leben schief geht und wie du es ändern kannst.

Ich akzeptiere es übrigens nicht, wenn Frauen dauerhaft zu Hause bleiben, weil sie Mutter sind. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Frauen dann sehr unglücklich sind, wenn die Kinder größer werden und sie noch immer nichts mit sich anzufangen wissen, nun aber auch nicht mehr anfangen wollen, zu arbeiten. Manche entwickeln regelrecht körperliche Probleme in diesem Zusammenhang, die sich erst ergeben, wenn sie für irgendetwas gebraucht werden. Es ist aber ein Glücksfall, falls deine Umgebung dein Leben unabhängig von deinem eigenen aktiven Einsatz zum Besseren wendet. So weit sollte man es nicht kommen lassen!

Ich sage nicht, dass du keine Erfüllung in einem Kind findest, aber das sollte - egal ob es klappt oder nicht - nicht deine einzige Erfüllung sein. Damit lastest du auch dem Kind zu viel auf. Du solltest dir überlegen, was du - außer der Gründung einer Familie - an deinem Leben gern ändern würdest, und das dann auch in Angriff nehmen. Hol dir Hilfe dabei.

Außer der Familie und den Freunden, die ungeheuer wichtig sind, um in Gesprächen herauszufinden, was du eigentlich möchtest, können dir bestimmt einige Beratungsstellen helfen.

Zum Beispiel dabei, einen Job zu finden, der nicht hinter dem Schreibtisch stattfindet? Vielleicht findest du als Quereinsteigerin einen Job, der dir Spaß macht und dich nicht an den Schreibtisch fesselt. Vielleicht musst du dich auch ein bisschen weiterbilden - wenn du ein Studium hinter dir hast, sollte dir das nicht schwerfallen. Wenn du gern mit Kindern arbeitest, kannst du dich vielleicht in diese Richtung weiterbilden. Riskier lieber ein zweites Studium, als unglücklich in einem Beruf vor dich hinzuvegetieren, den du nicht willst. Oder suche dir einen Halbtagsjob, der dich nicht komplett beansprucht, und nimm ein Fernstudium auf, um anzustreben, was du möchtest. Vielleicht kommt eine Ausbildung in Frage. Die Erfüllung muss nicht unbedingt in einer bezahlten Tätigkeit liegen.

Eines aber ist klar: Du musst es selbst in die Hand nehmen. Denn du bist diejenige, in deren Lebensmittelpunkt du selbst stehst - und das ist richtig so!

Wenn du glücklich bist - unabhängig von einem Kind - dann wird auch dein Kind mit dir glücklich werden können. Wenn du nicht glücklich bist, wird dein Kind dich wahrscheinlich nur ein bisschen weniger unglücklich machen - vorübergehend auch glücklich, aber nicht für ein ganzes Leben.

Viel Glück!
M.

Beitrag von nele81 01.08.07 - 16:19 Uhr

Ich bin überrascht zu lesen, wie verpöhnt es viele offenbar finden, "nur" Hausfrau und Mutter zu sein- werden doch einige Aspekte nicht berücksichtigt. Ich zum Bespiel möchte schon, wenn ich Mutter bin, halbtags weiter arbeiten bz.w. weiter studieren- aber ich habe auch das Glück, dass mein Partner selbstständig ist und sich seine Arbeit frei einteilen kann. Außerdem ist genügend Geld da, um sich eine Kinderbetreung leisten zu können. Andere haben da weniger Glück und für die ist Beruf und Kinder nicht so einfach miteinander vereinbar. Außerdem wird der Aspekt vernachlässigt, dass arbeiten+ Kind+ Haushalt eine doppelte Belastung für die Frau bedeutet, wohingegen der Mann "nur" arbeiten geht. Denn seien wir doch mal ehrlich- in den wenigsten Fällen werden Kindererziehung und Haushaltsführung 50/50 verteilt....
Kurz und gut: ich finde es völlig in Ordnung, wenn eine Frau sich dafür entscheidet Hausfrau zu sein und genauso in Odnung ist es, wenn sich die Frau entscheidet weiter arbeiten zu gehen.
Jeder muß auf seine Weise glücklich werden, und was für den einen das richtige ist, muß es für den anderen noch lange nicht sein!

Beitrag von malkin 01.08.07 - 16:32 Uhr

Natürlich, wer es sich leisten kann, nicht zu arbeiten, kann das tun, also: Wer für sich selbst sorgen kann, kann das natürlich alles so machen, wie er möchte. Nur ist das meines Erachtens nichts, was der Staat finanzieren soll.

Der Staat sollte - was er leider nur teilweise tut - die ganze Familienfinanzierungshilfen (dass es so etwas gibt, finde ich gut) auf die Kinder konzentrieren, nicht auf Verheiratete, wie er es noch immer zu einem nicht unerheblichen Teil tut.

Heißt zum Beispiel, dass der arbeitende Partner dann für den nicht-arbeitenden in die Rente einzahlt und die Witwenrente gestrichen wird. Wenn der Kinderzuschlag während einiger Jahre das für die Familie hergibt, ist das in Ordnung. Aber das Kind wird groß, und dann? Wenn ich das dann tragen muss, ist mir das nicht egal.

Ich bin auch schwer dafür, die Arbeit insgesamt gleichmäßig auf beide zu verteilen - natürlich kann das mal so oder so ausfallen, wie es gerade besser geht, aber es sollte wenig mit dem Geschlecht zu tun haben. Bei uns bin ich da sehr zuversichtlich. War ein großer Streitpunkt in meiner letzten Beziehung. Mir geht schon die Hutschnur hoch, wenn einer sich schon von vornherein dauernd rausreden will, dass für ihn persönlich eine berufliche Auszeit (heute Elternzeit) nicht in Frage kommt. Heute "streite" ich mich eher darum, wer wieviel vom ersten Jahr kriegt. Das ist viel schöner.

Aber das gehört wohl in ein anderes Forum ...?

Lg,
M.

Beitrag von nele81 01.08.07 - 16:47 Uhr

Hatte mich zugegebenermaßen mehr mit der moralischen Seite befasst, was das Thema angeht und nicht so sehr mit der finanziellen :-)
Deine Vorschläge klingen sehr vernünftig! Stimme dir absolut zu! Aber du hast Recht, gehört vermutlich nicht in dieses Forum....

Liebe Grüße
Nele

Beitrag von malkin 01.08.07 - 17:29 Uhr

Ich hab mal einen Rentenreformvorschlag durchgearbeitet und diskutiert, dabei hat sich meine Ansicht über einige Dinge entscheidend geändert.

Derzeit wär ich auch froh, mal ein Jahr auszusteigen (mir wächst so einiges hin und wieder über den Kopf). Wenn der Wiedereinstieg unproblematischer wäre (noch so ein gesellschaftliches Problem), wären mir deshalb auch zwei oder drei recht ... mein Partner ruft dann immer gleich, dass er das auch will, aber eigentlich sind wir uns einig, dass wir mittelfristig beide weiterarbeiten. Damit geht es mir wirklich sehr gut.

In unserem Bekanntenkreis gibt es so viele Frauen, die so unglaublich lang aufgehört haben - derzeit fangen sie wieder an, und ich bin erleichtert. Es ging ihnen gut, aber irgendwann fehlt dann eine Aufgabe, und das ist nicht gesund. Ein bisschen Abwechslung ins Leben :-)

Liebe Grüße,
Malkin

Beitrag von brilliantblue 01.08.07 - 17:02 Uhr

Keine Sorge, vom Staat habe ich mir noch nie was finanzieren lassen und habe auch nicht vor, es in Zukunft zu tun. Da tricksen andere ganz anders herum und nutzen alles aus, was sie nur kriegen können.

Beitrag von malkin 01.08.07 - 17:25 Uhr

Schön :-) Und du hast natürlich recht: Was das betrifft, gibt's schlimmeres als "Ganzlebenshausfrauen".

Das ist aber wirklich nicht meine Hauptsorge in Bezug auf deine Wünsche. Ich hab wirklich den Eindruck, dass du noch andere Dinge tun solltest, um glücklicher zu werden. Den Kinderwunsch darfst du natürlich gern haben (als ob ich dir das erlauben könnte ;-)). Du solltest nur noch ein bisschen mehr für dich tun.

Lieben Gruß,
M.

Beitrag von miezi123 01.08.07 - 17:26 Uhr

( Damit ich mit gutem Gewissen als Hausfrau zu Hause bleiben kann und nicht mehr arbeiten muss bzw. dass die Gesellschaft dann akzeptiert, dass ich nicht mehr arbeite)

Das ist der erste Satz warum Du Dir ein Kind wünscht.Ich verstehe das es mist ist in einen Beruf zu arbeiten der einen kein Spass macht aber es geht ganz vielen so .Ich denke das Du im Moment ziemlich depri bist aber auch wenn Du ein Kind hast kommen Situationen auf Dich zu die einen manchmal den letzten Nerv rauben und am Selbstbewustsein kratzen.
Warum klappt es eigendlich nicht bei Euch ? ( wenn man fragen darf) Vieleicht liegts ja gar nicht an Dir !

Katrin

Beitrag von brilliantblue 02.08.07 - 10:29 Uhr

Das weiß ich leider nicht, warum es noch nicht geklappt hat. Da ich erst vor einem Jahr die Pille abgesetzt habe (und ein Jahr soll ja angeblich keine ungewöhnliche Wartezeit sein), habe ich noch keine Untersuchungen machen lassen. Da ich einen extrem regelmäßigen Zyklus habe (jeden Monat auf den Tag genau) habe erst letzten Monat angefangen, meine Temperatur zu messen und prompt stellte sich heraus, das ich keinen Eisprung hatte. Mit 28 kann das ja mal vorkommen, aber natürlich mache ich mich jetzt schon ziemlich verrückt und male mir die schlimmsten Sachen aus. Ich könnte mir auch vorstellen, daß hormonell etwas bei mir nicht in Ordnung ist, sei es wegen der Schilddrüse (habe Hashimodo) oder vielleicht zu viel Testosteron (jede Menge Akne seit Absetzen der Pille, starke Armbehaarung etc.) Könnte auch sein, dass ich mich einfach nur zu sehr verrückt mache und unter Druck setze. Wenn ich nächsten Monat auch keinen Eisprung habe, werde ich zum Frauenarzt gehen.

Beitrag von miezi123 02.08.07 - 16:01 Uhr

Hallo Brilliantblue,

sorry noch mal wegen gestern. War nicht böse gemeint, ich war etwas neben mir.#liebdrueck
Ich hatte auch keinen ES und habe gleich Clomi bekommen
jetzt funktioniert alles wieder. Ich würde mich gleich mal untersuchen lassen damit Du nicht so viel Zeit verlierst und genau weisst was los ist. Ich verhüte seit 15 Jahren nicht mehr und wurde nicht ss. Jetzt üben wir bereits 13 Monate.Naja ohne ES gehts ja nicht. Mach Dich nicht so verrückt und lass Dich untersuchen es gibt viele Medis die helfen.Dein Mann würde ich auch gleich zum SG schicken.

Viel #klee

LG Katrin

Beitrag von brilliantblue 03.08.07 - 12:01 Uhr

Hallo Katrin,

kein Grund sich für irgendwas zu entschuldigen. Ich bin weitaus härtere Aussagen bezüglich meiner Lebenseinstellung gewohnt. 99% der deutschen Bevölkerung denkt nunmal anders als ich.
Danke jedenfalls für den Tip, ich werde mich nach diesem Meßzyklus auch mal beim Frauenarzt untersuchen lassen, für den Internisten habe ich auch schon einen Termin, falls es doch an der Schilddrüse liegt.

Dir auch viel Glück. Wie ich sehe hast Du ja schon eine Tochter, also immerhin ein Beweis, daß es klappen kann. :-)

LG Julia

Beitrag von miezi123 03.08.07 - 12:26 Uhr

Hallo Julia,

wenn Du magst kannst Du ja berichten was beim Arzt rausgekommen ist.Wie ich gehört habe kann es durchaus an der Schilddrüse liegen. Aber auch da gibt es Hilfe so das Du nicht zu verzweifeln brauchst.

Ich wünsch Dir viel Glück

LG Katrin