Alg2 Rückzahlung wegen Arbeit FRAGE hab

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Beitrag von glasregen 01.08.07 - 16:17 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hab mal eine Frage.

Ich hab im Mai Alg2 erhalten.

Mein Freund hat seit 1.05 eine Referendariatsstelle und somit Einkommen.

Dieses wurde am 30.Mai auf sein Konto überwiesen und natürlich von uns für den nächsten Monat genutzt (indem dann auch mein Alg2 Anspruch geringer war).

Nun soll ich aber plötzlich den Mai zurückzahlen, aber da hatten wir doch das Geld noch gar nicht und ich musste doch davon meine Miete zahlen.

Ist das normal so?

Ausserdem noch eine Frage:

Wir haben das Kindergeld für unsere im Mai geborene Tochter erst im Juni erhalten, also wurde mir im Juni zweimal Kindergeld berechnet und damit war mein Anspruch auf Alg2 nicht mehr erfüllt. Also muss ich mich jetzt rückwirkend selber krankenversichern.

Ab Juli hab ich theoretisch einen Anspruch von 71 Euro Alg2. Aber der Bescheid ist falsch und wurde ungerechtfertigter Weise wieder abgelehnt, also wieder erstmal selber krankenversichern.

Ist das Alles so richtig?

Im übrigen ist mein Bescheid nun schon zum 4 mal falsch und ich kämpfe seit ca. 1 Jahr immer wieder mit Widersprüchen etc. Das kann doch nicht sein, dass man dauernd so hin und hergeworfen wird oder?

lg

Nici

Beitrag von goldtaube 01.08.07 - 18:13 Uhr

Das mit dem Einkommen ist richtig. Wenn das Geld im Mai zugegangen ist, wird es für den Mai angerechnet und wäre es im Juni zugegangen, dann im Juni.

Das mit dem Kindergeld scheint mir auch richtig so zu sein, wenn du in dem Monat zweimal Kindergeld bekommen hast, wird beides in dem Monat angerechnet wo es zufließt.

Zu dem Rest kann ich nichts sagen, da ich die ALG II Bescheide nicht kenne und die näheren Umstände.

Beitrag von glasregen 01.08.07 - 18:40 Uhr

Danke fürs Antworten.

Aber ich finde das vollkommen unlogisch denn wir hatten das Geld ja im Mai nicht für Miete etc. sondern erst für Juni Miete zur Verfügung...

Wir halten uns grad so über Wasser und nun muss ich Mai zurückzahlen obwohl ich das Geld gar nicht habe...*seufz*...diese Bürokratie versteht man doch echt nicht...

Beitrag von maeuschen06 01.08.07 - 19:24 Uhr

Hallo,

wieso bekommt ihr noch ein zweites Kind, wenn ihr es euch nicht leisten könnt? Ach ja, die Allgemeinheit zahlt ja. Schade nur, dass es nicht ganz so bequem ist, wie ihr euch das vorgestellt habt.

Wie wäre es denn mit Arbeiten, anstatt auf anderer Leute Kosten sich die Lebenswünsche erfüllen? Dann fallen auch so anstrengende Konflikte mit der Arge weg!

lg

Beitrag von andythepooh 01.08.07 - 20:57 Uhr

Hallo
:-[:-[:-[:-[:-[
oh mann wenn ich das höre .
was ist wenn mann als frau (mutter) keinen arbeit beckommt? den wer stellt den bitte eine mutter ein? nicht viele udn heutzutage eine arbeit finden ist nicht leicht. und warum soll mann dann nicht die hilfe vom stag inanspruch nehmen?
wer sagt den andauernt der saat braucht mehr kinder? dann sollen sie auch etwas davür tuhen warum werden immer die leute vertig gemacht die kinder haben und vom staad leben müssen?

fragt doch mal andern es giebt leute die vom ausland hirher kommen und erst mal kräftig geld beckommen weil sie hir sidn udn die leute fahren mit den tolsten auros vor. hallo was bitte sol den das? hir läüft irgend was falsch.

Gruss Andrea

Beitrag von juliafranziska 01.08.07 - 21:36 Uhr

Hallo,

Deine Rechtschreibung und Grammatik ist aber jetzt Verarsche, oder?
So falsch kann doch niemand ernsthaft schreiben - es sei denn er hat die Schule nach der 2. Klasse angebrochen.

Und um mal was Deine unqualifizierten Äußerungen und RECHTSLASTIGEN TENDENZEN etwas entgegen zu setzen:
Ich kenne eine Menge Leute, die aus dem Ausland hierher gekommen sind und jetzt mit den tollsten Autos vorfahren.
Und weißt Du, warum die sich das leisten können?
Weil sie sich bemüht haben, die deutsche Sprache in Wort und Schrift ordentlich zu lernen, die nun besser beherrschen als so mancher Deutscher und deswegen auch die besseren Jobs bekommen.

Und dass Du keine Arbeit finden würdest, liegt mit Sicherheit nicht daran, dass Du Mutter bist - da stellen sich jedem Arbeitgeber ja schon die Nackenhaare beim Lesen des Anschreiben auf ... Mann, Mann, Mann ... Wie willst Du denn Deinen Kindern bei den Hausaufgaben helfen?!

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von mamastern77 02.08.07 - 13:00 Uhr

Wenn man sich die VK von Andrea ansieht, merkt man: Das ist keine Verarsche. Das ist bitterer Ernst! #schock

Beitrag von klau_die 02.08.07 - 14:59 Uhr

Ist es. Der Stil zieht sich hier schon über nen längeren Zeitraum in Ihren Beiträgen durch. Das ist kein Fake, leider.

Beitrag von klau_die 02.08.07 - 06:58 Uhr

"wer sagt den andauernt der saat braucht mehr kinder? dann sollen sie auch etwas davür tuhen warum werden immer die leute vertig gemacht die kinder haben und vom staad leben müssen? "

Meiner Meinung war die Elterngeldregelung als Anreiz für besser verdienende qualifizierte Frauen gedacht, Kinder zu bekommen...Denkst Du ernsthaft, "dem Staat" ist groß mit Kindern geholfen, die nur mit seinem Geld überhaupt aufwachsen können und so dauerhaft an der Armutsgrenze leben und entsprechend wenig gefördert werden? Ich kann dieses "Argument" nicht mehr hören, Kinder sind und bleiben Privatsache!

"fragt doch mal andern es giebt leute die vom ausland hirher kommen und erst mal kräftig geld beckommen weil sie hir sidn udn die leute fahren mit den tolsten auros vor"

Neidische Hetze auf BILD-Niveau - hier laufen die Asylbewerber mit ALdi-Tüten bepackt kilometerweit zu Fuß vom Einkaufen nach Hause....

Gruß,

Andrea

Beitrag von friendlyfire 02.08.07 - 12:39 Uhr

Liebe Andrea,

eigentlich sollte ich davon ausgehen, dass du diesen Artikel schreibend nicht Herr/Frau deiner Sinne warst, volltrunken oder was weiss ich nicht. Ich nehme dich jetzt dennoch ernst! Denn ich will dich ja nicht als Fake verdächtigen (solltest du dir jetzt über die Empörung von uns eins lachen, viel Spass).

1. Wenn ich keinen Job habe, dann sollte ich zumin. warten, bis Kind No.1 so groß ist, dass ich wieder auf dem freien Markt landen kann, bevor ich auf Kosten der Allgemeinheit ein zweites mache. Denn dann sind meine Chancen noch geringer und ich werde (je nach Qualifikationen) sehr viel länger auf Transferleistungen angewiesen sein.

2. Der Staat braucht GAR NICHTS. In Dtl. ist ein Kinderrückgang zu verbuchen, das ist Fakt. Was aber nicht heisst, dass der Staat Frauen zum Kindermachen zwingt. Und schon gar nicht welche, die auf Transferleistungen angewiesen sind, weil damit schneidet sich der Staat ins eigene Fleisch (siehe Punkt 1). Das wird unter anderem dadurch ersichtlich, dass das Elterngeld eingeführt wurde.

3. Kinder sind Privatvergnügen. Oder würdest du wollen, dass der Staat nachdem du ihm Kinder gemacht hast, sagen würde: "Ach liebe Andrea, danke für das Kind. Jetzt bin ich aber der Meinung, wir geben das Kind mal schnell 10 Stunden in ne Krippe und du arbeitest schnell wieder???? Ausserdem finden wir dass dein Kind bei dir nich gut genug gefördert wird, weil deine Rechtschreibung wirklich jeglicher Bildung entbehrt" (oder so in der Art) Denn wenn du Kinder für den Staat kriegst, sollte der doch auch in Erziehungsfragen mitreden?????? Ergo, es ist gut, dass Kinder Privatvergnügen sind, nur das impliziert, dass es auch Privatvergnügen ist, für sie adäquat aufzukommen.

4. und letzter Punkt: Das man unverschuldet in Armut gerät, und nicht weiss, wie man weiter kommen soll, kann jedem passieren. Aber wenn man dann liest, dass Mütter mit einjährigem Kind von ALG2 leben, keine Ausbildung haben und dann nachfragen, wieviel Geld für das zweite Kind drin ist, und evtl. erschwerend in der VK steht, dass beide Kinder Wunschkinder waren, dann riecht das einfach verdächtig danach, dass hier jemand den Sinn der Transferleistungen nicht verstanden hat. Denn sich auf den Geldern auszuruhen, ist asozial und zeugt davon, dass 1. nicht verstanden wurde, wie unser Sozialstaat funktioniert und 2. der Sozialstaat genau von diesen Menschen kaputt gemacht wird.

Ende!

Liebe Grüße

ff

Beitrag von silly_777 01.08.07 - 21:15 Uhr

Hallo,

Deine Beiträge sind unter aller Würde.
Jeder Alg2 Empfänger wird von Dir als Sozialschmarotzer fertig gemacht.
Hast du überhaupt eine Ahnung, wieviele Menschen trotz Vollbeschäftigung ergänzendes Alg2 in Anspruch nehmen müssen?
Sei froh das Du ein besseres Leben führen kannst und steck Dir Deinen Sozialneid an den Hut.

Grußlos
silly

PS: Übrigens habe ich Deinen Beitrag als unangemessen bewertet.

Beitrag von andythepooh 01.08.07 - 21:22 Uhr

hallo

wen meinst du den bitte mich?

Beitrag von silly_777 01.08.07 - 21:37 Uhr

Nein,

ich habe auf den Beitrag von maeuschen06 geantwortet.
Du warst natürlich nicht gemeint.

Gruß
silly

Beitrag von maeuschen06 01.08.07 - 22:22 Uhr

Hallo,

jeder von uns kann in Notlagen geraten. Davor ist heutzutage niemand sicher. Das hat nichts mit Leistung oder Willen zu tun.

Aber ich habe etwas gegen Menschen, die sich Kinder auf Kosten der Allgemeinheit anschaffen. Warum müssen andere dafür arbeiten, dass sie ein weiteres Kind haben? Was bitte hat das mit Sozialneid zu tun?

Ich zahle gerne für die Menschen, die unverschuldet in Not geraten! Dafür ist die Solidargemeinschaft da. Aber ich finde es Rücksichtslos und egoistisch sich in eine Notlage zu bringen, oder eine vorhandene noch zu verschärfen. Ach, krieg ich doch noch ein Kind, ist ja egal, wird mir ja bezahlt. Das kann es doch wohl nicht sein. Mehr habe ich nicht gesagt. Wenn du das unangemessen findest, dann tust du mir wirklich leid. Überweise ihr doch jeden Monat Geld, dann müssen wir ihre Wünsche nicht mehr finanzieren und du kannst deine soziale Ader voll ausleben.

lg

Beitrag von silly_777 02.08.07 - 13:05 Uhr

Hallo,

so wie Du jetzt schreibst, klingt das schon ganz anders.
Nur solche Sätze wie:

"Wie wäre es denn mit Arbeiten, anstatt auf anderer Leute Kosten sich die Lebenswünsche erfüllen?"

finde ich unter aller Würde.
Viele Menschen müssen trotz Arbeit Alg2 in Anspruch nehmen. Sollen diese Deiner Meinung nach auch keine Kinder haben dürfen? Mehr als Arbeiten geht nun mal nicht.
Es ist eine Schande das so viele nicht von ihrer Hände Arbeit leben können und dann auch noch angefeindet werden, weil sie Alg2 beziehen.
Und das längst nicht soviel Arbeitplätze wie Arbeitslose da sind, ist auch kein Geheimnis.

Gruß
silly

Beitrag von meggy20082005 01.08.07 - 21:28 Uhr

Hallo,

anscheinend ist dein Leben zu einfach und langweilig, da helfen nur noch diese gedankenlosen Vorurteile und dieser Neid.

Wir beziehen als Familie auch ergänzendes ALG2 (wir elenden Schmarotzer deiner Meinung nach), aber nicht weil das für uns ein buntes, lustiges Leben bedeutet! Sondern viele Menschen so wenig verdienen, dass es nicht mal zum Leben reicht!

Das zum Thema *Wie wäre es denn mit Arbeiten, anstatt auf anderer Leute Kosten sich die Lebenswünsche erfüllen? Dann fallen auch so anstrengende Konflikte mit der Arge weg! *

Und über den Kinderwunsch anderer Frauen zu urteilen steht dir erst recht nicht zu! Und nein, ich habe keine 5 sondern bewusst nur 1. Falls jetzt dazu wieder was kommt.

Absolutes Kopfschütteln
Anja

Beitrag von maeuschen06 01.08.07 - 22:28 Uhr

Hallo,

"Und über den Kinderwunsch anderer Frauen zu urteilen steht dir erst recht nicht zu"

Wenn ich diesen Kinderwunsch bezahlen muss, dann steht mir wohl auch ein Urteil dazu zu. Oder warum sollte ich es toll finden, dass ich (und die weitere arbeitende Bevölkerung) ihre Kinderwünsche bezahlen muss?

Sozialleistungen sind wichtig! Keiner sollte in einer Notlage alleine gelassen werden. Aber echte Notfälle bekommen immer weniger Geld und müssen immer schlechter leben, weil manche Menschen meinen, sie müssen über ihre Kinder ja nicht nachdenken, sie bekommen ja alles bezahlt! Das ist rücksichtlos und egoistisch.

Ich würde nie auf jemanden herunter sehen, weil er ALG II bekommt. Das kann wirklich jedem passieren. Dafür ist die Solidargemeinschaft doch da. Aber nicht für Menschen, die das ausnutzen und noch ihre Notlage verschlimmern. Damit nehmen sie den Leuten, die wirklich Geld brauchen, Leistungen weg. Es ist nun mal nur eine begrenzte Menge an Geld da, die verteilt werden kann. In dieser Meinung kann ich weder Neid (bin heilfroh, dass ich kein ALG II bekommen muss) noch Vorurteile sehen.

lg

Beitrag von klau_die 02.08.07 - 06:53 Uhr

Hi,

warum ist es unlogisch? So hättet Ihr ja für den Mai doppelt Geld bezogen....Jeder Arbeitnehmer bekommt eben sein Gehalt rückwirkend am Ende des Monats bzw. Anfang des Folgemonats. Euer Problem ist eben nur, dass ALGII im Voraus bezahlt wird, aber irgendwann zum Beginn des Bezuges muß dann ja noch eigenes Einkommen da gewesen sein und auch ein Monat doppelter Bezug.
Es ist also logisch und korrekt, dass das zuviel erhaltene ALGII zurück gezahlt werden muß, Ihr könnt aber sicher um Ratenzahlung bei der ARGE bitten.

Gruß,

Andrea

Beitrag von saphira_2004 01.08.07 - 22:57 Uhr

Hallöchen

wäre das einkommen erst zum 1.6. auf eurem konto gut geschrieben wurden..hättet ihr nix zurück zahlen müßen.. aber da er es schon am 30.5. eingegangen ist.. zählt das als einkommen und somit wird es angerechnet...

zum KG kann ich dir nur von mir berichten...

ich habe mein sohni auch im Mai geboren.. und im Juni wurde laufende+nachzahlung gezahlt...

meinen neuberechneten Alg2 bescheid habe ich bereits am 25.Mai bekommen...dort wurde mir ab den 11.5 anteilig das kindergeld als einkommen berechnet...
und nicht wie bei dir im Juni....

habe dann irgendwann ein brief bekommen ... wo ich anteilig Mai und Juni zurückzahlen soll....da ich für beide Monate das geld laut letzten bescheid bekommen habe...


LG Ivonne

http://marc11-05-07.milupa-webchen.de/default.aspx?id=8570&cid=66517

Beitrag von saphira_2004 01.08.07 - 23:01 Uhr

was ich vergessen habe..normalerweise ist eine ganze andere stelle für die zurückzahlungen zuständig

bei einer bekannten wollten sie damals auch eine überbezahlung mit der laufenden Zahlung verrechnen... doch sie hat sich dagegen gewährt,weil sie sonst nur knapp 50€ bekommen hätte... und da wurde ihr nämlich gesagt das es nicht rechtens ist....

nochmals LG Ivonne